Ring auf Buch witft Schatten in Herzform

Zwischen Brautkleid, Blumenschmuck und Buchdeckeln

Ich gebe zu, dass ich den Blog etwas schleifen gelassen habe und auch gar nicht mehr für aktuelle Blogbeiträge im Tagebuchstil genutzt habe, wo das doch die eigentliche Bedeutung eines Blogs ist. Das liegt zum einen daran, dass ich schon froh bin, wenn ich Zeit finde, an meinem Buch weiter zu schreiben und zum anderen, dass ich auch manchmal denke, dass gar nicht so viel aufregendes passiert, als das ich es aufschreiben müsste. Doch, dass will ich versuchen zu ändern und gleich damit anfangen. Denn eigentlich passieren schon ne Menge Dinge, die es wert sind aufgeschrieben zu werden. Zum Beispiel, dass ich das letzte halbe Jahr noch weniger Zeit hatte als sonst, weil ich meine Hochzeit organisiert habe. Und wer einen solchen Event schon mal geplant hat, der weiß, wieviel Zeit dabei drauf geht und wieviele Dinge entschieden werden wollen.
Gleichzeitig schrieb ich an Teil 2 von Moonwitch weiter, der eigentlich noch vor der Hochzeit hätte erscheinen sollen. Doch je näher der 22.08.2015 rückte, desto unwahrscheinlicher wurde es und irgendwann war klar, dass es nicht mehr zu schaffen war.
Stattdessen plante ich die Sitzordnung, entschied die Größe der Blumenkränze und welche Orgelmusik in der Kirche gespielt werden sollte und ungefähr noch tausend andere Dinge. Es hat mir total viel Spaß gemacht, auch wenn es zwischenzeitlich echt stressig war. Ich kann gut verstehen, warum es den Job als Hochzeitsplaner gibt. Nicht jeder ist ein Organsationstalent, wie ich. Ich hatte knapp sechs Monate Zeit, das war schon eine Herausforderung und wir hatten total viel Glück, dass alles gepasst hat. Die Location zu unserem Zeitpunkt noch frei war, die Fotografin genau an dem Wochenende noch nicht vergeben war, dass 4. Brautkleid gleich das Perfekte war etc.

Ich bin vor der Hochzeit immer gefragt worden, ob ich meinen Namen behalte. Das ist eine gute Frage. Viele junge Autorinnen werden sich damit vielleicht irgendwann auseinander setzen müssen, wenn sie in der Jugend oder als Student/in mit dem Schreiben angefangen haben. Bis zu einer Hochzeit hat man sich vielleicht einen Namen mit seinem zur Geburt bekommenen Namen gemacht. Die Alternative wäre natürlich, von Anfang an ein Pseudonym zu verwenden, doch das wollte ich nicht. Oder ein Doppelname – Nein danke. Und selbst ich, die noch keine fünf Jahre dabei ist, möchte meinen Namen nicht wechseln, wenn es um meine Bücher geht. Vor allem in den Sozialen Netzwerken habe ich mir einen Platz erarbeitet, so dass ich dort auch weiterhin unter Eva Maria Höreth auftreten werde und auch meine Bücher unter diesem Namen herausbringen werde.

Gleichzeitig möchte ich hier mit diesem Artikel eine neue Rubrik einführen „Über den Bücherrand“, in der es um andere Dinge, als bloß um (hauptsächlich meine) Bücher gehen soll. Es wird mehr um das Alltägliche gehen, Dinge, die mich interessieren, aufregen oder anregen etwas dazu zu schreiben. Wie sich das mit meiner kaum vorhandenen Zeit vereinbaren wird, werde ich herausfinden. Aber ich möchte wieder regelmäßiger Blogbeiträge schreiben.

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