Writingmum Mamablogger by Eva M. Höreth

Mein 100. Blogpost – Diesmal als Mamablogger

Mein 100. Blogpost. Wow. Was für eine Zahl. Naja. Wenn man bedenkt, dass ich meinen Blog seit 6 Jahren betreibe, dann ist diese Zahl nicht so hoch, wie man zuerst meinen könnte, finde ich. Der 100. Blogeintrag – da muss natürlich ein intelligenter, humorvoller und wissenswerter Text her.
Heute geht es mal nicht um Bücher oder Schreiben. Nein, ich bin betätige mich heute mal als Mamablogger. Folgenden Text habe ich ursprünglich für die Bewerbung bei einem Windelhersteller geschrieben – leider habe ich den Job nicht bekommen. Da ich es zu schade finde, den Text in der Schublade verschwinden zu lassen, dachte ich, stelle ich ihn lieber auf meinen Blog.

Gelassen oder Fürsorglich?

Es gibt unterschiedliche Arten von Eltern. Es gibt die Gelassenen und es gibt die Überfürsorglichen. Ich gehöre, denke ich zu ersterem, mein Mann zu letzterem. Damit stellen wir eine ganz gute Mischung dar. Es sei denn man lässt sich von der Fürsorglichkeit anstecken und verfällt mit in Panik, was leicht passieren kann, wenn es das erste Kind ist. Man hat keine Ahnung – von nichts. Immer wenn man denkt, okay jetzt habe ich den Dreh raus, wie das Kind am besten einschläft oder ähnliches. Ändert sich wieder alles. Immer, wenn man etwas gefunden hat, das funktioniert – zack, ist es schon wieder anders und man muss sich etwas Neues einfallen lassen.
In den ersten Wochen mit unserem Sohn zu Hause, wären wir mindestens zwei Mal ins Krankenhaus gefahren. Immer Sonntag abends, wenn weit und breit kein Arzt oder Hebamme erreichbar war. Immer dann hatte mein Mann einen kleinen Panikanfall.
Das erste Mal war es, als er unseren Sohn wickelte. In der Windel war etwas Ungewöhnliches. Die Farbe des Ungewöhnlichen war hellrot. Die Konsistenz schwer zu erklären, eher pulverartig. Blut war es nicht, das konnte man sehen. Doch was sollte es sonst sein? Und was macht man, Sonntag abends um 19 Uhr, wenn man niemanden fragen kann? Man fragt das Internet. Und ich kann euch sagen: Ganz blöde Idee. Was glaubt ihr wohl bekommt man, wenn man in Google „rot“, „Windel“ und dann am besten auch noch „Penis Baby“ eingibt. Mein Mann dachte nämlich, etwas vom Penis unseres Sohnes wäre eventuell an der Windel kleben geblieben. Für mich sah alles normal aus. Aber man will ja auch nicht, dass man etwas übersieht oder falsch macht. Also ließ ich mich anstecken. Und googelte ebenfalls. Probiert es besser nicht aus. Nach eingehenden Untersuchungen an unserem Sohn, dass ihm nichts fehlte und zwei Stunden Recherche war das Ergebnis: „Ziegelmehl“. Das ist der umgangssprachliche Begriff. Es sind Kristalle aus der Harnröhre, die den Urin rotfärben. Nichts Schlimmes. Eine einmalige Sache, die nicht wieder vorkam und uns zwei Stunden Aufregung brachte, nach der wir abends um 22 Uhr ins Bett fielen.

Es war eine Woche später, wieder beim Windelwechsel. Unser Sohn war nicht gut drauf, weil er schon zu müde war und schrie am Spieß. Sein Bauchnabel wölbte sich nach außen und mein Mann war der festen Überzeugung unser Sohn hätte einen Nabelbruch. Es war wieder Sonntagabend. Doch diesmal rief mein Mann im Krankenhaus an, bevor wir uns dorthin auf den Weg gemacht hätten. Da man nicht viel machen kann, außer eine sterilen Kompresse auflegen, fuhren wir nicht. So was hatten wir natürlich zu Hause. In einem alten Verbandskasten im Keller wurden wir fündig. Alles war noch Original verpackt. Und unser Sohn musste in dieser Nacht mit einer sterilen Kompresse, umwickelt mit einer Mullbinde unter seinem Schlafanzug, schlafen. Am nächsten Tag war wieder alles in Ordnung. Er hatte nur so geschrien, dass der Bauchnabel sich eben ein wenig nach außen wölbte. Ganz normal. Hauptsache wir waren mal wieder in Alarmbereitschaft gewesen. Vermutlich werden wir noch einige solcher sorgenvollen Momente erleben. Wir werden an ihnen wachsen und sie meistern – gelassen fürsorglich.

Aussteller auf der Buchmesse Convention in Dreieich

Buchmessen für Autoren

Mittlerweile gibt es soooooo viele Self-Publisher. Jeder kann ein Buch hochladen, doch wer kauft das dann? Deshalb gehört Marketing genauso zum Leben der Autoren wie das Schreiben selbst. Ich möchte dieses Jahr mal wieder etwas weg vom anonymen Online-Marketing. Hin zum Altbekannten und dem persönlichen, direkten Kontakt zum Leser: Buchmessen.

Buchmessen

Ich weiß nicht, wie es anderen Self-Publishern geht, aber einen Stand auf den großen Buchmessen Leipzig und Frankfurt kann ich mir nicht leisten. In Frankfurt kämen zwar keine Übernachtungskosten für mich hinzu, da ich in der Nähe wohne, aber bei Leipzig. Doch allein die Standgebühren sind einfach zu hoch. Also habe ich mal geguckt, was es sonst so für Buchmessen gibt, auf denen ich mir eventuell einen Stand leisten kann und auf die SElf-Publisher gehen können. Dabei bin ich doch auf ein paar Interessante gestoßen und habe eine Übersicht erstellt, mit den Rahmendaten und den Kosten und auch, ob es dort Lesungen gibt, auf die man sich bewerben kann. Einige kenn ich von den Berichten anderer Autoren, die für mich aber einfach viel zu weit weg sind. Trotzdem habe ich sie hier natürlich aufgeführt.
Die Love Letter Convention habe ich herausgelassen. Es können sich wohl auch Self-Publisher anmelden, doch diese müssen 100 Printexemplare kostenfrei zur Verfügung stellen und 600 Euro für eine Anzeige im Katalog zahlen. Ich glaube, dass kann sich kein unabhängiger Autor leisten.

Erfahrungen

Nachdem ich in 2014 schon auf der Buchmesse Convention in Dreieich war, wollte ich in 2017 wieder hin. Mittlerweile ist es leider sehr schwer einen Tisch zu bekommen, da das Platzangebot sehr eingeschränkt ist. Da ich dieses Jahr nicht wieder darauf warten wollte eine Absage zu bekommen, werde ich dieses Jahr auf anderen Messen sein. Zum einen werde ich auf die Magic Con in Bonn fahren und mit einem Stand dort vertreten sein! Ich bin schon mächtig gespannt, wie es sein wird. Ich war noch nie auf einer Convention! Ich hoffe, dass ich auf so einer großen Messe einige Bücher verkaufen kann. Selbstverständlich werde ich euch berichten, wie es war und ob es sich lohnt! Da die Convention drei Tage geht, habe ich mir dort ein Hotel gebucht. Sonst habe ich allerdings darauf geachtet, dass ich wieder nach Hause fahren kann und keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Benjamin Spang über die HomBuch: „Dennoch sind auch ein paar jüngere Leute dort und ich konnte bisher auch immer was verkaufen. Ich sehe das sowieso so: Ich gehe dort hin, um gesehen und wahrgenommen zu werden. Auch wenn sich Leute nur ne Visitenkarte mitnehmen, ist das schon cool.

Kurz nach der Magic Con werde ich noch auf die Main Kinzig Buchmesse in Nidderau fahren. Den Stand dort werde ich gemeinsam mit meiner Autorenkollegin Jessica Bernett machen. Das ist natürlich auch immer eine Möglichkeit: Sich zu zweit einen Stand teilen. Wir werden beide dort auch eine kleine Lesung abhalten. Das ist auch immer eine gute Möglichkeit, wenn man dort lesen, kann sich auf einer Messe auch noch so zu präsentieren.

Auf der Frankfurter Buchmesse erzählte mir Pea Jung von der Romance for you in Kempten, die mir auch zu weit weg ist. Einen Erfahrungsbericht von Pea Jung könnt ihr hier nachlesen.
Ich hatte erst überlegt auf die Rheinfantasie in Bonn zu fahren, die dieses Jahr zum ersten Mal am Start ist. Ausrichter ist das Bundesamt für magische Wesen. Doch sie war mir zu teuer und sie ist am gleichen Wochenende, wie die in Nidderau. Ich werde weiter verfolgen, wie sich die Messe entwickelt.

Es werden also erst mal die beiden Messen für 2018 bleiben, auf denen ihr mich sehen werdet.

Jill Noll über die Buch Berlin: „Ich fand es toll, weil eigentlich nur Self-Publisher und kleine Verlage da waren. Man ist also nicht so untergegangen.“

Bitte schreibt mir, wenn ihr weitere Erfahrungen gesammelt habt und ich Messen hinzufügen soll. Bestimmt ist die Liste nicht vollständig.

Überblick, über die mir bekannten Buchmessen:

NameDatumOrtKostenLesungen möglichWebseite
Magic Con3 Tage im MärzBonn150 Euro für den kleinsten ganz entlegendsten Tisch, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.jahttp://www.magiccon.de/de/
Buchmesse Main-KinzigWochenende im AprilNidderaukostenfreijahttp://www.nidderau.de/freizeit-kultur-tourismus/termine-in-nidderau/buchmesse-main-kinzig/
Romance for youWochenende im AprilKempten im Allgäunur auf Anfrage?http://www.romance4you.com/pages/willkommen.php
Rhein FantasyWochenende im AprilBonn250 Euroneinhttp://rhein-fantasy.nrw/
Buchmesse HofheimWochenende im JuniHofheim Wallau229 Eurojahttp://www.buch-messe.com/
HombuchWochenende im SeptemberHomburg30 Eurojahttp://die-hombuch.de/
Bucon DreieichOktober/ BuchmessensamstagDreieich10 Eurojahttp://www.buchmessecon.de/
Buch BerlinNovemberBerlin120 Eurojahttp://www.buchmesse-berlin.com/
Quelle: Pixabay Happy New Year

Jahresrückblick

Der letzte Tag des Jahres. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick.
2017 war für mich ein Jahr in Elternzeit zu Hause. Ich habe mein Kind erst gestill, später gefüttert, gewickelt, in den Schlaf begleitet und dann wieder von vorne. Dann war der Tag auch schon wieder rum. Wenn mein Sohn dann abends endlich schlief, kramte ich meinen Laptop hervor und schaffte es noch ein paar E-Mails zu schreiben und ein paar Zeilen zu tippen. Immer dran bleiben und weiter schreiben, sagte ich mir.

Ich hatte Freundinnen, denen ist nach ein paar Monaten die Decke auf den Kopf gefallen. Die es nicht abwarten konnten, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Ich war gespannt, wie es mir ergehen würde.

Mamasein vs. Autorinsein

Die ersten drei Monate des Jahres waren schnell herum und ich dachte, dass ich Moonwitch 2 niemals fertig bekommen würde. Daher möchte ich mich ganz herzlich bei meinen beiden Betalesern, Annette, der Buchhändlerin und Laura (hier gehts zu ihrem sehr lesenswerten Blog), die mir viel Mut, Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben und mich dahin gehend bestätigt mein Buch so zu veröffentlichen, wie ich es für richtig hielt.

Im April habe ich den zweiten Teil von „Moonwitch – Die dunkle Seite“ endlich herausgebracht. Meist habe ich am Text gearbeitet, während mein Kind auf mir geschlafen hat – mit einem Finger auf dem Laptop, der neben mir stand. Das Schreiben hat mich davon abgehalten zu Hause durchzudrehen. Etwas zu für mich zu haben, dass nichts mit der Babywelt zu tun hat. Um so erleichterter war ich, als ich das Manuskript endlich für fertig erklärte.

Im Juni hatte ich dann eine tolle Lesung im Seligenstädter Kloster. Organisiert von der großartigen Nadine Nitsche von der Buchhandlung geschichten*reich. Dort verkauft sie auch meine Bücher wie geschnitten Brot.

Ich kann schon verraten, dass es auch in 2018 wieder Lesungen geben wird. Eine wird in vermutlich im Mai in Mainz stattfinden. Außerdem werde ich mit einem Stand auf der Magic Con in Bonn und bei einer kleineren Buchmesse in Nidderau vertreten sein.

Im August war Mama mal alleine aus. Ich war mit einer Freundin auf einem großartig kleinen Konzert von The naked and famous im Gibson in Frankfurt am Main. Wer die Band noch nicht kennt. Hört mal rein!

Im OKtober war ich dann nach einer Pause in 2016, in der ich hochschwanger war, auf der Frankfurter Buchmesse und habe alte Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft. Das war toll.

Ganz fest vorgenommen habe ich mir, auch 2018 ein Buch zu veröffentlichen.

Doch nun wünsche ich Euch allen erst mal einen guten und sicheren Rutsch in ein neues Jahr.

Foto: Pixabay

Logos von Xinxii und Tolino Media

Rezensionen beim Distributorwechsel

Rezensionen sind ein wertvolles Gut für Autoren. Sie zu nach einem Distributorwechsel zu verlieren, ist nicht akzeptabel. Zum Glück gibts andere Möglichkeiten.

Ich habe lange überlegt, ob ich von Xinxii auf Tolino Media umsteige, weil ich meine Rezensionen bei thalia nicht verlieren wollte. Doch das Xinxii als Distributor immer mitverdient, während das Hochladen auf www.tolino-media.de doch ganz einfach ist und ich dort mehr an meinem Buch verdiene, wollte ich auch ändern.
Dann habe ich irgendwo gelesen, dass man die Rezensionen mitnehmen kann. Leider finde ich den Artikel nicht mehr, wo ich das gelesen habe.

Also habe ich bei Xinxii Moonwitch für die Tolino Gruppe aus der Distribution nehmen lassen und das epub eigenhändig bei Tolino Media hochgeladen.
Ich dachte, ich schreibe den Kundendienst von tolino an und fertig. Aaaber so einfach war es dann doch nicht. Die Rezensionen sind nämlich mit der ISBN des Buches verknüpft. Und die ISBN des ebooks „Moonwitch -Liebe zwischen Licht und Schatten“ habe ich von Xinxii erhalten. Ich musste also bei Xinxii nachfragen, ob ich die ISBN mitnehmen darf. Das durfte ich unter der Bedinung, dass die Verlag GD Publishing Ltd. & Co. KG, Berlin im Impressum des ebooks genannt wird.
Diese habe ich dann an Tolino gemeldet, dass ebook von Moonwitch 1 erneut hochgeladen und die haben dann es dann mit der ISBN verknüpft.

Fazit

Mein Fazit lautet, dass es richtig war, einen Distributorwechsel durchzuziehen. Nach ein paar Mails war alles geritzt. Wie lange der ganze Vorgang gedauert hat, kann ich nicht sagen, da ich nicht immer sofort die Mails beantwortet habe, bzw. Antwort bekommen habe und mit zwei Kundendiensten gleichzeitig gemailt habe. Nachdem ich aber die Bestätigung von Xinxii hatte und die Mail an Tolino Media mit der ISBN rausging, ging es ganz schnell.

Anfrage eines Bloggers Buch rezensieren Blogger Relation

Wie du mir, so ich dir – Blogger Relation vs. Autor Relation

Ich habe schon länger über diesen Beitrag nachgedacht. Nun, nachdem ich auf der Buchmesse 2017 mal wieder einen Vortrag über Blogger Relations gehört habe und von anderen Autoren ermuntert wurde, nehme ich den Beitrag mal in Angriff und drehe den Spieß mal um: Ich möchte über Autoren Relations diskutieren!
>Was ich auch bei diesem Beitrag auf der Buchmesse über Blogger Relations hören musste war, was ich immer wieder als Autor hören muss: Der Blogger wünscht sich eine persönliche Ansprache.

„Bitte liebe Autoren, seid doch so nett und schaut ins Impressum. Recherchiert meinen tatsächlichen Namen und meine Lesevorlieben, ob euer Roman auch in das bevorzugte Lesegenre passt etc.“

Das finde ich für mich selbstverständlich. Doch das gleiche erwarte ich auch ungekehrt von Bloggern, die mich anschreiben! Sprechen wir mal über Autor Relations!

Ich möchte eine persönliche Anrede. Eine Anrede überhaupt wäre toll, denn manchmal sehen Anfragen tatsächlich einfach so aus, wie diese hier, die ich tatsächlich so über Instagram erhalten habe.
Anfrage eines Bloggers Buch rezensieren

Versteht mich nicht falsch, ich freue mich immer, wenn ich eine Anfrage einer Rezension bekomme. Ich weiß, was Buchblogger leisten und was auch ich ihnen zu verdanken habe. Und die meisten machen auch alles richtig. Ich würde sagen, dass ich auch in der Regel dem Blogger auch ein Buch zur Verfügung stelle. Aber ich möchte auch sehen, dass es nicht nur darum geht ein Taschenbuch abzugreifen, sondern sich der Blogger auch mit mir und meinen Büchern beschäftigt hat. Bei obiger Anfrage, musste ich den Namen desjenigen, der mir schrieb recherchieren und den Blog. Den es nicht gab. Hier habe ich die Anfrage dann auch tatsächlich abgelehnt.

Als Autor wünsche ich mir folgendes:

Eine Ansprache mit meinem Namen.

Eine kurze Vorstellung des Bloggers mit Hinweis auf seinen Blog, was er da so treibt und sonst so rezensiert und liest.

Außerdem wie er auf mich aufmerksam wurde und mein Buch bewerten möchte.

Und für mich auch wichtig: Wo die Rezension außer auf dem Blog, sonst noch veröffentlicht wird.

Ich hoffe, dass ich nach diesem Artikel noch Anfragen von Bloggern bekomme. Ich bin nicht in der Lage, dass ich hunderte von Anfragen bekomme und wählen kann. Aber ein bisschen gegenseitiger Respekt ist nicht zu viel verlangt finde ich.

Wort Kleinverlage

Liste von Kleinverlagen der Fantasy

In letzter Zeit stolpere ich über immer mehr Kleinverlage mit toll klingenden Namen, professionellen Homepages und Buchcovern, die bekannten Großverlagen in nichts nachstehen. Leider habe ich nur eine Liste im Internet vom Börsenblatt des deutschen Buchhandels, die von 2012 ist und nicht mehr aktuell ist, gefunden. Ich musste bei meinen Recherchen feststellen, dass es zwar viele neue Verlage gibt, aber auch viele wohl in der Versenkung verschwunden sind. Ich hoffe mir von einigen oder allen auf der Frankfurter Buchmesse ein Bild machen zu können.

Und wie das bei Recherchen ist, manchmal tauchen doch noch Einträge auf, die beim ersten googeln nicht da waren und so habe ich doch noch, während ich den Artikel schrieb, zwei Listen gefunden, die ich aber nicht dahingehend überprüft habe, ob die Einräge noch aktuell sind und dir genannten Verlage noch existieren:

www.literra.info

https://phantanews.de

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2017 habe ich versucht mal selbst eine solche Liste zu erstellen, um einen Überblick zu geben. Ich hoffe, einige der Verlage auch auf der Buchmesse anzutreffen. Es sind auch einige Verlage aus den deutschen Nachbarländern dabei.

Spezialisiert habe ich mich auf Verlage, die Fantasybücher und Subgenres veröffentlichen. Sonst wäre die Liste wohl noch länger geworden. Wobei sie keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Sollten mir Verlage entgangen sein, so kommentiert den Artikel, ich füge sie gerne hinzu.

Die Liste ist alphabetisch geordnet.

A

ACABUS Verlag

Aeternica Verlag

Amrûn Verlag

Art Skript Phantastik Verlag

Arunya

Atlantis Verlag

B

Basilisk Verlag

Begedia Verlag

Blitz Verlag

C

C.V. Traumland-Verlag

D

Drachenmond Verlag

E

Edition Phantasia

Edition Roter Drache

Edition Zweihorn

Elysion-Books

Emmerich Books & Media

Eyfalia Verlag

F

Fabylon-Verlag

Feder & Schwert

Fingadar

M

Machandel Verlag

Medusenblut

Merquana Verlag

O

O Connell Press

P

Papierverzierer

S

Saphir im Stahl

Scius Verlag

Sieben Verlag

Sternensand Verlag CH

T

Talawah Verlag

Tagträumerverlag

V

Verlag der Schatten

Verlag Torsten Low

Verlag 3.0 Zsolt Majsai

Voodoo Press

W

Weltenschmiede

X

Xin Publishing

Z

Zaubermond Verlag

Zeilengold Verlag

Foto by Firmbee/Pixabay

Lohnen sich Facebook Werbeanzeigen für Autoren?

Ich bin kein Fan von Facebook. War ich nie. Ich war, als der Hype begann, nicht mit einem Privatprofil vertreten, sondern habe erst spät eines und dann auch nur für meine Tätigkeit als Autorin, eine Fanpage, angelegt. Ich bespiele sie einigermaßen regelmäßig, bin jedoch eher twitter Fan bzw. mittlerweile auch gerne bei Instagram unterwegs.
Trotzdem halte ich es für wichtig einen Autorenauftritt bei Facebook zu haben. Jedoch lief es da von der Fananzahl nie so richtig megagut.
Daher habe ich beschlossen mal eine bezahlte Facebook Werbeanzeige auszuprobieren und war über das Ergebnis positiv überrascht.

Als Anzeige habe ich ein Bild von meinen beiden Büchern genommen, als das zweite gerade rausgekommen war. Die Anzeige sollte natürlich nicht allzu sehr schreien: „Kauft mein Buch“ und trotzdem ansprechend sein. Meine sah wie folgt aus:

meine Facebook Werbeanzeige

Zu allererst müsst ihr für die Facebook Werbeanzeige eine Zielgruppe auswählen. Ich habe sie ziemlich allgemein gelassen. Zielgruppe meiner Facebook Werbeanzeige

Ich habe mir ein Limit von 30 Euro gesetzt. Das Budget kann man auf unterschiedlich viele Tage aufteilen. Facebook schaltet dann die Anzeige je nachdem so und so oft, bzw. zeigt sie einer gewissen Anzahl von Leuten. Je mehr man ausgibt, desto mehr Leuten aus deiner Zielgruppe wird sie gezeigt.
Budget und Laufzeit

Die Statistik zeigt, dass der Beitrag der Anzeige sehr gut angeklickt wurde. Auch hat die Seite an sich jede Menge neue Likes bekommen. Darum ging es mir ja hauptsächlich. Wieviele Neu-Follower dann noch das Buch kaufen lässt sich natürlich nicht sagen. Da habe ich auch keine Illusion darüber, dass es viele waren.

Bei so viel Traffic bleibt es nicht aus, dass es nicht nur positive Kommentare gab, sondern auch negative. Natürlich muss nicht jeder die Cover mögen, trotzdem war das was Neues für mich.

Lohnen sich demnach Facebook Werbeanzeigen? Das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Aber ich war positiv überrascht, dass nicht nur der Werbebeitrag Likes bekommen hat, sondern auch meine Seite. Da keiner gezwungen wird, eine per Anzeige vorgeschlagene Seite zu liken, werden das vielleicht echte Fans. Undein bisschen Publicity hats auf jedenfall gebracht. Für mich war es demnach ein erfolgreicher Versuch. Mehr Geld muss ich da aber nicht hineinstecken.

Definition Widmung

Widmungen – Die richtigen Worte finden

Widmungen von Eoin Colfer in Quantenzauberer Ich habe mein zweites Buch veröffentlicht. Auch dieses möchte ich hin und wieder signieren und mit Widmungen versehen. Und so bin ich am überlegen wie diese zweite Widmung aussehen sollte. Beim ersten Buch fand ich es noch total einfach. Doch beim Zweiten finde ich es irgendwie schwierig. Und so stehe ich also vor dem Problem: was schreibe ich bei einer persönlichen Widmung hinein?

Was schreiben andere Autoren für nette Worte an ihre Leser? Ich habe mal in meine Bücher geschaut. Doch leider habe ich gar nicht so viele Bücher mit persönlichen Widmungen gefunden. Drei sind es geworden.
Wobei ich die Widmung von Eoin Colfer, den ich auf der Leipziger Buchmesse 2015 getroffen habe, kaum entziffern kann. Alice Golding und Emily Bold hab ich bei der Häppchen Lesung 2015 ebenfalls in Leipzig getroffen.

Widmungen Emily Bold

Widmungen Alice Golding in gesucht: Traummann mit Ente

Da ich gerne mehr als „Für xy“ oder “ Viel Spaß beim Lesen“ schreiben würde, brauche ich eure Hilfe.
Blättert doch mal in euren Büchern, welche Widmungen ihr findet und postet, twittert sie mir unter dem Hashtag #netteworte. Oder liebe Autorenkollegen erzählt mir, was ihr so für nette Worte an eure Leser richtet.

Update vom 27.06.2017
Henrik von zuendegelesen hat mir zwei Bilder mit Widmungen geschickt. Zum einen Cecilia Ahern.
Cecilia Ahern Widmung

Zum anderen Ingmar Gregorzewski, der immer sein Boot verwendet.
Widmung von Ingmar Gregorzewski

Außerdem ist mir noch eingefallen, dass ich noch ein signiertes Buch besitze:
Mechthild Gläser habe ich ganz am Anfang ihrer Karriere getroffen.
Widmung Mechthild Gläser

Bei den Beiträgen ist mir aufgefallen, dass viele Autoren auch ein Datum draufschreiben, wann sie es signiert haben. Das finde ich sehr gut und werde es vermutlich übernehmen.

Moonwitch Teil eins und zwei

Beim zweiten Buch wird alles anders – oder?

Beim zweiten Buch wird alles anders – dachte ich.

Seit ca. 6 Wochen ist „Moonwitch 2 – Die dunkle Seite“, die Fortsetzung meines Erstlings, draußen. Fast 2,5 Jahre nachdem „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“ erschienen ist.

Eigentlich wollte ich Teil 2 schon viel früher veröffentlichen, doch das Leben kam dazwischen. So ist das manchmal.

Ich dachte, das ich schneller wäre, das Buch zu schreiben. Doch einige Kapitel, dich ich gleich nach dem ersten Teil geschrieben hatte, musste ich nach dem Lektorat des ersten Bandes verändern oder löschen. Denn nach dem Lektorat gab es doch Einiges, was wir veränderten und dann passte das vorab geschriebene nicht mehr.

Ich dachte, dass ich schneller wäre die Kommentare und Änderungsvorschläge meiner Lektorin und Betaleser einzuarbeiten. Das gelang mir auch in teilen. Doch noch immer bin ich verunsichert, wenn ich Anmerkungen erhalte, die meine ganze Story ändern würden.
Vor allem Änderungsvorschläge die die Wortwahl betreffen, wie folgendes Beispiel: „Finn beobachtete, wie sich die riesige Blase auf ihn zu bewegte, die schließlich ihn und seine Mutter (ich schrieb:) verschluckte.“ Meine Lektorin war der Ansicht „umschloss“ würde besser passen. Doch ich mag es, wenn ab und an nicht das erwartete Verb kommt. Ähnlich eines Oymorons. Natürlich kann man alles angleichen und glattbügeln, aber ich denke mir dann immer: Was wenn Autoren, wie Shakespeare nicht neue Worte erfunden oder neue Wege gegangen wären. Irgendwie muss man sich als Autor ja auch so etwas wie ein Markenzeichen erarbeiten. Und irgendwie muss man es schaffen aus der Masse herauszutreten und aufzufallen.

Ich dachte, dass ich ja schon einmal ein Ebook gestaltet und konvertiert hatte. Doch irgendwie hatte ich die Hälfte wieder vergessen. Zum Glück gibts Hilfeseite, wie die von Annika Bühnemann, auf denen man noch mal eine Checkliste erhält.

Diesmal wollte ich auch das Taschenbuch selbst setzen. Allerdings fehlte mir dann doch die Zeit mich in Buchsatz einzulesen. Und so überließ ich es dann doch Profis.

Ich dachte, dass ich das ganze Drum herum, wie das Hochladen bei amazon, ja schon einmal ohne größere Probleme durchgespielt hatte. Naja, ich hatte beim ersten Mal zwar hunderte Mal gelesen, dass ich den Preis des Buches ohne Mehrwertsteuer eingeben sollte. Doch als es dann soweit war, habe ich nicht dran gedacht und 9,95 Euro eingegeben. Am nächsten Morgen dann die Überraschung: „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“ kostete 10,65 Euro. So kam es zu diesem krummen Preis.

Ich bin gespannt, wie es beim dritten Buch läuft. Es wird auf jedenfall nicht das letzte Buch sein, dass ich veröffentliche. Und irgendwan wird dann sicher etwas mehr Routine in die Abläufe kommen. Bisher war es jedesmal total aufregend und ich habe alles fünfmal überprüft, bevor ich das Buch hochgeladen habe. Doch irgendwann muss man als Autor auch loslassen können und den Schritt der Veröffentlichung wagen. Das Gefühl – gleichzeitig Stolz und Erleichterung zu fühlen – ist unbeschreiblich.

Writingmum Mamablogger by Eva M. Höreth

2017: Now Writingmum

Mein letzter Blogbeitrag ist schon eine gaaaaanze Weile her. Ende Juli! Und auch dieser Beitrag schlummerte eine Weile vor sich hin. Das liegt daran, dass ich im November einen kleinen Sohn auf die Welt gebracht habe und versucht habe noch vorher mein zweites Buch zu veröffentlichen. Doch irgendwie vergingen die neun Monate wie im Flug, das Kinderzimmer wollte fertig renoviert und eingerichtet werden. Diverses musste nach stundenlangem Lesen von Bewertungen und Preisvergleichen angeschafft werden. Papiere vorbereit werden… Und trotz Resturlaub und Mutterschutz wurde ich nicht fertig mit „Moonwitch – Die dunkle Seite“.
Da musste der Blog pausieren.

Seit Mitte November bin ich nun Mutter eines zuckersüßen kleinen Jungen und Moonwitch 2 wird auch demnächst veröffentlicht.

Mutter

Nach dem wir uns zu Hause eingelebt haben, komme ich auch wieder dazu, ab und an mal den Pc herauszukramen und zu bloggen, zu posten und zu schreiben – letzteres dann meist einhändig, weil der Kleine am liebsten auf mir schläft.

Ich mag es Mutter zu sein. Es ist anstrengend, aber schön. Viel Zeit für einen selbst bleibt nicht. Aber jetzt nach drei Monaten, wird es schon besser. Ich arrangiere mich. In den kurzen Zeiten, in denen mein Kind schläft, muss halt alles erledigt werden. Schreiben steht da meist ganz unten auf der Liste, ganz oben steht Essen und Trinken. Dazu komt man manchmal als Mutter auch nicht, obwohl es ultrawichtig ist, wenn man stillt.

Autorin

Trotzdem bin ich froh, ab und an mal in die Arbeit zu flüchten, die keine Arbeit ist, weil ich es gerne mag an meinem Buch zu werkeln und alles zu tun, was dazu gehört. Ich hoffe, dass ich in den zwei Jahren Elternzeit zwei Bücher herausgebracht bekomme.

Leider sind Autorentätigkeiten in den Augen von Babies nicht wirklich interessant im Vergleich zu Haushaltstätigkeiten wie Spülmaschine ausräumen beispielsweise. Und so dauert alles etwas länger, wie das Einarbeiten von Anmerkungen der Betaleserin. Aber irgendwann wird alles fertig! Durchhalten ist die Devise.

Und so werde ich nun versuchen als Writingmum den Spagat zwischen Mutter Dasein und Autorin sein zu schaffen.