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Eva undercover: Das Lovelybooks Leser – und Bloggertreffen

Habt ihr Autoren euch schon immer mal gefragt, was eigentlich auf so einem Bloggertreffen passiert? Ich mich auch.

Ich habe es für euch herausgefunden und war für euch undercover, als Leserin, beim Leser- und Bloggertreffen von Lovelybooks auf der Frankfurter Buchmesse 2015 unterwegs.

Ich glaube gehört hat davon jeder schon mal. Ich dachte nur immer, dass es etwas elitäres und exclusives wäre, also für das man eine Einladung bräuchte. Doch weit gefehlt. Jeder, der bei Lovelybooks registriert ist, kann dort hin kommen. Es wird aber auch nicht überprüft! Ich habe mich aber sicherheitshalber mal bei Facebook bei der Veranstaltung mit meinem privaten Geheimprofil angemeldet.

Es war unglaublich, was mich dann erwartet hat. Ich war spät dran, denn an einem Samstag sollte man mehr Zeit einplanen – vor allem, wenn man die Halle wechseln muss. Ich also raus aus Halle drei, über den Hof, weil Rolltreppe fahren die Hölle war. Rein in Halle vier. Doch zehn Minuten vor der Rolltreppe gestanden, keine Ahnung, ob es auch Treppen gibt. Bei der richtigen Ebene aus der Masse ausgklinkt und flink wie ein Wiesel langsamere Besucher überholt. Schnell den richtigen Gang gefunden, doch während ich noch die Nummern absuchte, ging schon bald auf dem Korridor B gar nichts mehr. Alle drängten an einen Stand auf der rechten Seite. Ich konnte natürlich nicht erkennen, wo alle hinwollten. Linker Hand öffnete sich Gott sei Dank eine größere freie Fläche mit Sitzgelegenheiten, der Orbanism Space. Die Ausläufer der Menschentraube standen und saßen hier. Und so fragte ich ein Mädchen, was hier alle wollten.
Na was wohl? Ein Goodie Bag, und da sah ich dann auch schon die ersten Beutel fliegen.
So hatte ich mir ein Bloggertreffen nicht vorgestellt. Einige Blogger wohl auch nicht, wie der Artikel von Pudelmützes Bücherwelten zeigt.
Die meisten Anwesenden waren wohl nur wegen der Goodiebag da, andere interessierte die Tasche gar nicht, sie waren da, weswegen sie teilweise auch hauptsächlich auf die Buchmesse kamen: netzwerken! Es gab allerdings auch keine Anwesenheitsliste, die überprüft hätte, wer überhaupt Lovelybooksmitglied ist und wer nicht. Ist ja irgendwie klar, dass es dann so ausartet.

Keine Ahnung, wie ich mir eigentlich ein Bloggertreffen vorgestellt habe. Irgendwie anders, geordneter, vielleicht auch moderiert. Das gabe es wohl auch schon in Leipzig, so mit richtigem Programm und so. Immerhin gab es kleine Gugelhupfe, die auch sehr lecker waren. Die Bloggerdichte nahm nach und nach ab und viele ließen sich im Orbanism Space nieder und unterhielten sich untereinander. Man traf alte Gesichter, wurde neuen vorgestellt. So erging es mir zumindest, denn ich hatte das Glück, dass ich dort einen netten Buchblogger traf, den ich bereits kannte. (Ich möchte ihn an dieser Stelle unerwähnt lassen, aus reiner Vorsichtsmaßnahe um meinen Informanten zu decken; auf Instagram und Facebook sieht man aber mit wem ich mich getroffen habe 🙂
Ich habe ihn sogar auf Anhieb erkannt. Er stand Gott sei Dank nicht mitten in der Menschentraube.

Mit meinem Undercovereinsatz war es denn auch schnell vorbei: Ich angelte mir einen roten Luftballon, den, was ich nicht wusste, nur Autoren bekamen. Den Anfang des Treffens hatte ich ja verpasst. Mit einem einfachen „Ja, ich bin Autorin“, bekam ich denn dann auch einen ausgehändigt. Bin ich übrigens ja wirklich, nur nicht bei Lovelybooks, da muss man ja Verlagsautor sein, um so einen Status zu ergattern. Der erste Luftballon ist mir leider abgehauen und klebte den Rest der Messe über an der Decke. 🙂 Die Mitarbeiterin war sehr nett. Das der Stand wirklich von Lovelybooks war habe ich gar nicht so mitbekommen, da die Taschen von wo anders ausgegeben wurden. Das war alles etwas unübersichtlich.
Von einigen Bloggern bekam ich dann zu hören, dass man uns gar nicht ankündigte. Tja, wie auch. Es gab keine Möglichkeit der Masse irgendetwas mitzuteilen, außerdem war ich ja auch undercover da.

Fazit: Unter einem Leser- und Bloggertreffen hatte ich mir etwas anderes vorgestellt; gerade wenn es durch jemanden angekündigt und organisiert wird, wie Lovelybooks. Es gibt keinen Unterschied zu Bloggertreffen, die privat organisiert waren, die es ja mittlerweile auch gibt. Für Autoren lohnt aber unter Umständen schon ein Besuch eines solchen offenen, vorher angekündigten Bloggertreffens. Vor allem, wenn ihr euch emtsprechend kleidet, so dass man euch erkennt. (Wenn ihr noch nicht berühmt genug seit, dass man euch auch alleine am Gesicht erkennt.) In dem oben verlinkten Artikel schreibt Christina, dass sie sich nicht getraut hat, Autoren anszusprechen. Für uns Autoren ist es im übrigen genau das gleiche. Ich habe mich auch nicht getraut Blogger anzusprechen, zumal das als Autor blöd rüber kommt. Letztendlich habe ich ein paar neue Gesichter hinter den Profilfotos getroffen. So ein persönlicher Kontakt ist doch immer etwas anderes. Es hat sich also gelohnt!

Lovelybooks Bloggertreffen

Lovelybooks Bloggertreffen 2

Titelfoto: Lovelybooks

Buchmesse 2013 – ich komme?!

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht auf die Buchmesse. Ich war zuletzt 2011. Davor war ich recht lange nicht auf der Buchmesse und habe mich eigentlich gefreut man wieder hin zugehen. Ich habe mich vor allem für die Kleinverlage interessiert. Ob ich da vielleicht noch einen finde, bei dem ich mein Buch vorstellen kann. Ich hatte mich vorher informiert: Auf der Messe an Ständen Leute ansprechen geht gar nicht. Zu Hektisch, nicht der richtige Ansprechpartner etc.
In Bezug darauf neue interessante Kleinverlage zu finden, in dessen Portfolio mein Roman ‚Moonwitch‘ passen würde, war ich dann eher nicht so erfolgreich.
Ich habe mir damals einen Vortrag von e-publi zum self-publishing angehört. Schon damals war relativ viel los an dem kleinen Stand. Im nachhinein begann ich dann mich noch mal genauer mit dem Thema books on demand auseinander zu setzen. Naja, man sieht ja, was draus geworden ist.
Ich war im übrigen Sonntags da und es war die Hölle los!
Trotzdem habe ich ein Foto mit Shaun dem Schaf bekommen, auch wenn es etwas unscha(r)f geworden ist…Ein Autogramm von Hildegunst von Mythenmetz gabs übrigens trotz Ankündigung nicht. Nur ein paar Postkarten bei einem Pappaufsteller. Das war enttäuschend. So viel zu 2011.

Aber nun in die Neuzeit: Wie gesagt, eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht auf die Buchmesse. Nun stieß ich bei Ankes Blog darauf, dass sie, wie ich letztes Jahr beim Fantasy Literatur Festival in Rüsselsheim war. (Wer mehr wissen will, hier eine Kurzzusammenfassung: http://ankas-geblubber.blogspot.de/2012/09/meine-eindrucke-vom-8-fantasy-festival.html) Das Neunte steht kurz vor der Tür und ich habe mir schon Karten besorgt. Leider geht Anke dieses Jahr nicht hin und fragte mich, ob ich denn zur Buchmesse käme. Tja, wollte ich ja eigentlich nicht. Aber es wäre schön, einige Twitter-Freunde mal persönlich zu treffen. Und so habe ich beschlossen dieses Jahr doch hinzugehen und sogar zu versuchen eine Akkreditierung für die Fachbesuchertage zu bekommen. Die kann man als Blogger, der über die Buchmesse bloggt beantragen. Das steht jetzt dann gleich für das Wochenende auf der to-do-Liste! Ich werde berichten wie es ausgeht. Aber wie gesagt, erst mal gibt’s am Freitag das 9. literarische Fantasy Festival! Hierüber werde ich auch berichten…

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