Wort Kleinverlage

Liste von Kleinverlagen der Fantasy

In letzter Zeit stolpere ich über immer mehr Kleinverlage mit toll klingenden Namen, professionellen Homepages und Buchcovern, die bekannten Großverlagen in nichts nachstehen. Leider habe ich nur eine Liste im Internet vom Börsenblatt des deutschen Buchhandels, die von 2012 ist und nicht mehr aktuell ist, gefunden. Ich musste bei meinen Recherchen feststellen, dass es zwar viele neue Verlage gibt, aber auch viele wohl in der Versenkung verschwunden sind. Ich hoffe mir von einigen oder allen auf der Frankfurter Buchmesse ein Bild machen zu können.

Und wie das bei Recherchen ist, manchmal tauchen doch noch Einträge auf, die beim ersten googeln nicht da waren und so habe ich doch noch, während ich den Artikel schrieb, zwei Listen gefunden, die ich aber nicht dahingehend überprüft habe, ob die Einräge noch aktuell sind und dir genannten Verlage noch existieren:

www.literra.info

https://phantanews.de

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2017 habe ich versucht mal selbst eine solche Liste zu erstellen, um einen Überblick zu geben. Ich hoffe, einige der Verlage auch auf der Buchmesse anzutreffen. Es sind auch einige Verlage aus den deutschen Nachbarländern dabei.

Spezialisiert habe ich mich auf Verlage, die Fantasybücher und Subgenres veröffentlichen. Sonst wäre die Liste wohl noch länger geworden. Wobei sie keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Sollten mir Verlage entgangen sein, so kommentiert den Artikel, ich füge sie gerne hinzu.

Die Liste ist alphabetisch geordnet.

A

ACABUS Verlag

Aeternica Verlag

Amrûn Verlag

Art Skript Phantastik Verlag

Arunya

Atlantis Verlag

B

Basilisk Verlag

Begedia Verlag

Blitz Verlag

C

C.V. Traumland-Verlag

D

Drachenmond Verlag

E

Edition Phantasia

Edition Roter Drache

Edition Zweihorn

Elysion-Books

Emmerich Books & Media

Eyfalia Verlag

F

Fabylon-Verlag

Feder & Schwert

Fingadar

M

Machandel Verlag

Medusenblut

Merquana Verlag

O

O Connell Press

P

Papierverzierer

S

Saphir im Stahl

Scius Verlag

Sieben Verlag

Sternensand Verlag CH

T

Talawah Verlag

Tagträumerverlag

V

Verlag der Schatten

Verlag Torsten Low

Verlag 3.0 Zsolt Majsai

Voodoo Press

W

Weltenschmiede

X

Xin Publishing

Z

Zaubermond Verlag

Zeilengold Verlag

Definition Widmung

Widmungen – Die richtigen Worte finden

Widmungen von Eoin Colfer in Quantenzauberer Ich habe mein zweites Buch veröffentlicht. Auch dieses möchte ich hin und wieder signieren und mit Widmungen versehen. Und so bin ich am überlegen wie diese zweite Widmung aussehen sollte. Beim ersten Buch fand ich es noch total einfach. Doch beim Zweiten finde ich es irgendwie schwierig. Und so stehe ich also vor dem Problem: was schreibe ich bei einer persönlichen Widmung hinein?

Was schreiben andere Autoren für nette Worte an ihre Leser? Ich habe mal in meine Bücher geschaut. Doch leider habe ich gar nicht so viele Bücher mit persönlichen Widmungen gefunden. Drei sind es geworden.
Wobei ich die Widmung von Eoin Colfer, den ich auf der Leipziger Buchmesse 2015 getroffen habe, kaum entziffern kann. Alice Golding und Emily Bold hab ich bei der Häppchen Lesung 2015 ebenfalls in Leipzig getroffen.

Widmungen Emily Bold

Widmungen Alice Golding in gesucht: Traummann mit Ente

Da ich gerne mehr als „Für xy“ oder “ Viel Spaß beim Lesen“ schreiben würde, brauche ich eure Hilfe.
Blättert doch mal in euren Büchern, welche Widmungen ihr findet und postet, twittert sie mir unter dem Hashtag #netteworte. Oder liebe Autorenkollegen erzählt mir, was ihr so für nette Worte an eure Leser richtet.

Update vom 27.06.2017
Henrik von zuendegelesen hat mir zwei Bilder mit Widmungen geschickt. Zum einen Cecilia Ahern.
Cecilia Ahern Widmung

Zum anderen Ingmar Gregorzewski, der immer sein Boot verwendet.
Widmung von Ingmar Gregorzewski

Außerdem ist mir noch eingefallen, dass ich noch ein signiertes Buch besitze:
Mechthild Gläser habe ich ganz am Anfang ihrer Karriere getroffen.
Widmung Mechthild Gläser

Bei den Beiträgen ist mir aufgefallen, dass viele Autoren auch ein Datum draufschreiben, wann sie es signiert haben. Das finde ich sehr gut und werde es vermutlich übernehmen.

Moonwitch Teil eins und zwei

Beim zweiten Buch wird alles anders – oder?

Beim zweiten Buch wird alles anders – dachte ich.

Seit ca. 6 Wochen ist „Moonwitch 2 – Die dunkle Seite“, die Fortsetzung meines Erstlings, draußen. Fast 2,5 Jahre nachdem „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“ erschienen ist.

Eigentlich wollte ich Teil 2 schon viel früher veröffentlichen, doch das Leben kam dazwischen. So ist das manchmal.

Ich dachte, das ich schneller wäre, das Buch zu schreiben. Doch einige Kapitel, dich ich gleich nach dem ersten Teil geschrieben hatte, musste ich nach dem Lektorat des ersten Bandes verändern oder löschen. Denn nach dem Lektorat gab es doch Einiges, was wir veränderten und dann passte das vorab geschriebene nicht mehr.

Ich dachte, dass ich schneller wäre die Kommentare und Änderungsvorschläge meiner Lektorin und Betaleser einzuarbeiten. Das gelang mir auch in teilen. Doch noch immer bin ich verunsichert, wenn ich Anmerkungen erhalte, die meine ganze Story ändern würden.
Vor allem Änderungsvorschläge die die Wortwahl betreffen, wie folgendes Beispiel: „Finn beobachtete, wie sich die riesige Blase auf ihn zu bewegte, die schließlich ihn und seine Mutter (ich schrieb:) verschluckte.“ Meine Lektorin war der Ansicht „umschloss“ würde besser passen. Doch ich mag es, wenn ab und an nicht das erwartete Verb kommt. Ähnlich eines Oymorons. Natürlich kann man alles angleichen und glattbügeln, aber ich denke mir dann immer: Was wenn Autoren, wie Shakespeare nicht neue Worte erfunden oder neue Wege gegangen wären. Irgendwie muss man sich als Autor ja auch so etwas wie ein Markenzeichen erarbeiten. Und irgendwie muss man es schaffen aus der Masse herauszutreten und aufzufallen.

Ich dachte, dass ich ja schon einmal ein Ebook gestaltet und konvertiert hatte. Doch irgendwie hatte ich die Hälfte wieder vergessen. Zum Glück gibts Hilfeseite, wie die von Annika Bühnemann, auf denen man noch mal eine Checkliste erhält.

Diesmal wollte ich auch das Taschenbuch selbst setzen. Allerdings fehlte mir dann doch die Zeit mich in Buchsatz einzulesen. Und so überließ ich es dann doch Profis.

Ich dachte, dass ich das ganze Drum herum, wie das Hochladen bei amazon, ja schon einmal ohne größere Probleme durchgespielt hatte. Naja, ich hatte beim ersten Mal zwar hunderte Mal gelesen, dass ich den Preis des Buches ohne Mehrwertsteuer eingeben sollte. Doch als es dann soweit war, habe ich nicht dran gedacht und 9,95 Euro eingegeben. Am nächsten Morgen dann die Überraschung: „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“ kostete 10,65 Euro. So kam es zu diesem krummen Preis.

Ich bin gespannt, wie es beim dritten Buch läuft. Es wird auf jedenfall nicht das letzte Buch sein, dass ich veröffentliche. Und irgendwan wird dann sicher etwas mehr Routine in die Abläufe kommen. Bisher war es jedesmal total aufregend und ich habe alles fünfmal überprüft, bevor ich das Buch hochgeladen habe. Doch irgendwann muss man als Autor auch loslassen können und den Schritt der Veröffentlichung wagen. Das Gefühl – gleichzeitig Stolz und Erleichterung zu fühlen – ist unbeschreiblich.

Writingmum Mamablogger by Eva M. Höreth

2017: Now Writingmum

Mein letzter Blogbeitrag ist schon eine gaaaaanze Weile her. Ende Juli! Und auch dieser Beitrag schlummerte eine Weile vor sich hin. Das liegt daran, dass ich im November einen kleinen Sohn auf die Welt gebracht habe und versucht habe noch vorher mein zweites Buch zu veröffentlichen. Doch irgendwie vergingen die neun Monate wie im Flug, das Kinderzimmer wollte fertig renoviert und eingerichtet werden. Diverses musste nach stundenlangem Lesen von Bewertungen und Preisvergleichen angeschafft werden. Papiere vorbereit werden… Und trotz Resturlaub und Mutterschutz wurde ich nicht fertig mit „Moonwitch – Die dunkle Seite“.
Da musste der Blog pausieren.

Seit Mitte November bin ich nun Mutter eines zuckersüßen kleinen Jungen und Moonwitch 2 wird auch demnächst veröffentlicht.

Mutter

Nach dem wir uns zu Hause eingelebt haben, komme ich auch wieder dazu, ab und an mal den Pc herauszukramen und zu bloggen, zu posten und zu schreiben – letzteres dann meist einhändig, weil der Kleine am liebsten auf mir schläft.

Ich mag es Mutter zu sein. Es ist anstrengend, aber schön. Viel Zeit für einen selbst bleibt nicht. Aber jetzt nach drei Monaten, wird es schon besser. Ich arrangiere mich. In den kurzen Zeiten, in denen mein Kind schläft, muss halt alles erledigt werden. Schreiben steht da meist ganz unten auf der Liste, ganz oben steht Essen und Trinken. Dazu komt man manchmal als Mutter auch nicht, obwohl es ultrawichtig ist, wenn man stillt.

Autorin

Trotzdem bin ich froh, ab und an mal in die Arbeit zu flüchten, die keine Arbeit ist, weil ich es gerne mag an meinem Buch zu werkeln und alles zu tun, was dazu gehört. Ich hoffe, dass ich in den zwei Jahren Elternzeit zwei Bücher herausgebracht bekomme.

Leider sind Autorentätigkeiten in den Augen von Babies nicht wirklich interessant im Vergleich zu Haushaltstätigkeiten wie Spülmaschine ausräumen beispielsweise. Und so dauert alles etwas länger, wie das Einarbeiten von Anmerkungen der Betaleserin. Aber irgendwann wird alles fertig! Durchhalten ist die Devise.

Und so werde ich nun versuchen als Writingmum den Spagat zwischen Mutter Dasein und Autorin sein zu schaffen.

E V A aus Salzbrezeln gelegt

Kurztipp No. 5: Der Autorenname

Über Autorennamen wurde bereits viel geschrieben, ich habe selbst viel darüber gelesen, bevor ich meine Autorenkarriere gestartet habe. Meine Lektorin empfahl mir damals einen amerikanisch klingenden Namen, passend zum Genre Fantasy in dem ich schreibe und dem englischen Titel, den ich für mein Buch gewählt hatte. Doch das wollte ich nicht. Ich wollte kein Pseudonym, sondern den Bekanntheitsgrad, den ich durch jahrelange Tätigkeiten in meinem Sportverein in meiner Heimatstadt genoss, benutzen. Auch wollte ich bei Freunden und Bekannten nicht Werbung für ein Buch machen, auf dem nicht mein Name steht und damit nicht automatisch mit mir verknüpft ist. Auch Ärzte zu denen ich schon jahrelang gehe, interessieren sich für mein Buch. Wenn ein Pseudonym drauf steht und ich trotzdem jedes Mal erkläre, dass ich das bin, warum brauche ich dann überhaupt ein Pseudonym?
Das würde dann nur bei Menschen, die mich nicht kennen aus dem Internet etwas nützen.

Außerdem fand ich es total schwierig ein wohlklingendes Pseudonym zufinden. Ich würde mich vielleicht für ein Pseudonym entscheiden, wenn ich in ein anderes Genre wechsele, das sich nicht mit Fantasy und der Zielgruppe Jugendliche und Alle Age verträgt, wie Thriller, Krimi oder Erotik.

Letztens bin ich auf eine Autorin gestoßen, die ihren Namen änderte, obwohl sie bereits ein Buch herausgebracht hat, weil sie beschloss nun doch ihren ihren richtigen Namen zu benutzen.
Das halte ich für suboptimal. Für Self-Publisher ist es schon schwieirg genug sich einen Namen zu machen und ihn dann nach einem Buch wieder ändern und quasi von vorne anfangen?

In die Zukunft denken

Für junge weibliche Autoren stellt sich zudem noch die Frage: Werde ich irgendwann heiraten und somit meinen Namen ändern müssen/können/wollen?
Ich habe nach meinem ersten Buch geheiratet und meinen Mädchennamen behalten. Jetzt habe ich sozusagen auch ein Pseudonym. Mein Autorenname ist nirgends offiziell rechtlich eingetragen oder so. Ich benutze ihn für alle meine Social Media Profile und die Homepage weiter. So habe ich mir zumindest den Stress gespart. Glaubt mir, wo man überall seinen Namen nach einer Heirat ändern muss, Wahnsinn! Letztens habe ich meine Mailbox angehört und dachte auweia, da heiße ich auch noch anders! 🙂

Also überlegt euch wirklich gut, wie ihr euch nennt, wenn ihr ein Buch herausbringt und wo euer Name einmal überall stehen wird. Im Zweifel hätte ich auch die Url meiner Homepage ändern müssen.

Zweifel

Alle paar Monate bekomme ich riesige Zweifel darüber, was ich hier eigentlich gerade tue. Vor allem tauchen diese Zweifel immer dann auf, wenn ich in einem großen Buchladen war und in einige Bücher reingelesen habe. Dann denke ich immer:
Man kann die oder der Autor toll schreiben! Viel besser als ich.
Das sind dann auch die größten Zweifel; ob das, was ich da fabriziert habe, überhaupt gut genug ist das Licht der Welt zu erblicken.
Schließlich bin ich von allen namhaften großen Verlagen abgelehnt worden. Für diesen Post, habe ich mir dann nochmal einige Antworten der Verlage angeguckt und muss feststellen, dass die hier unten gar nicht so negativ klingen.

Ich werde es nun also einfach mal probieren, mein Buch selbst zu verlegen. Ich habe einen genauen Plan im Kopf, denn ich habe mich wirklich lange und gründlich mit der Verlagsbranche und dem Self-Publishing
befasst. Denn aus den Briefen wird auch klar, dass Neuautoren kaum eine Chance auf dem Markt haben, weil die Anzahl der Programmplätze, die jeder Verlag im Frühjahr und Herbst für sein Programm plant, bereits vergeben sind, mit bekannten Autoren und mit Lizensverträgen.

Antwortschreiben_ Droemer

Antwortschreiben Arena

Antwortschreiben Loewe

Geduld

Geduld ist eine Tugend, derer ich mich nur bedingt rühme. Wer ein Buch geschrieben hat und veröffentlichen möchte, braucht aber gleich eine ganze Wagenladung voll Geduld.
Geduld beim Schreiben, wenn die Ideen fehlen.
Geduld wenn man Szene Nummer xy zum 10. mal umschreibt, weil sie einem nicht gefällt.
Geduld beim Einreichen seines Exposes bei Verlagen.
Geduld beim Warten auf Antwort der Verlage.

Ich habe dazu mal eine Grafik erstellt.

Doch das hat jetzt ein Ende! Ich werde mein Buch nun selbst veröffentlichen. Dazu gehört allerdings wieder ein bisschen Geduld. Das sollte nicht übereilt werden, denn es gibt ca. 1000 Dinge zu tun.

Zeitschiene