Warum Buchsatz so wichtig ist

Der Text ist fertig, das Buch noch nicht. Denn ein Text sollte auch professionell gesetzt werden, dass kann ich nur jedem empfehlen. So hat mir mein Grafiker/Setzer zwei Schriftarten vorgeschlagen, da gehts schon los. Es gibt ja hunderte von Schriften. Im Blog Wort-Satz-Buch.de gibt es ein paar Vorschläge für Schriften für Bücher.
Ich habe mich für die Sabon entschieden, die von der Garamond abgeleitet wurde. Dann habe ich Schriftgröße und Zeilenabstand mit ihm besprochen.
Und dann hat er mir noch vorgeschlagen den Satz in eingerücktem Blocksatz zu setzen. Bis dahin dachte ich, dass eigentlich alle Bücher im Blocksatz geschrieben sind und fand das eingerückte auf den ersten Blick hässlich. Doch ich nahm ein paar Bücher aus meinem Regal und musste feststellen, dass alle diese Bücher im eingerückten Buchsatz gesetzt wurden.

Etwas Wissen bzgl. dem Setzen von Büchern bzw. Zeitungen habe ich aus meiner Zeit als Praktikantin bei einer Zeitung bekommen. Damals lernte ich die Schusterjungen und die Hurenkinder kennen. Das sind einzelne Zeilen am Ende oder Anfang einer Seite, die eigentlich noch mit auf die vorige Seite gehören. Genau könnt ihr das hier in diesem Wikipedia-Artikel nachlesen.

Und so sieht dann eine Doppelseite professionell gesetzt aus und steht dem aus einem Verlag in nichts nach. Jetzt kann ich mein Manuskript als Buch „Moonwitch- Liebe zwischen Licht und Schatten“ veröffentlichen.

Buchsatz

Buchsatz, eingerückter Blocksatz

Buchcover – Der erste Blick zählt

Das Cover eines Buches ist ja total wichtig. Es ist neben dem Klappentext das Aushängeschild und Kaufargument. Verlage haben Agenturen und Grafiker, die das Cover aussuchen. Wobei ich mir da manchmal denke, dass derjenige, der das Cover entwerfen soll, das Buch nicht gelesen hat, weil es überhaupt nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Außerdem gibt es immer wieder Trends denen alle folgen. Wie z. B. nach Twilight. Da gab es, ähnlich dem deutschen Cover, jede Menge zarte Frauengesichter, angedeutet, halb oder ganz auf den Covern.
Als mir eine Freundin das Buch zum ersten Mal zeigte und sagte, ich müsste es unbedingt lesen. Dachte ich auf Grund des Covers nur, „Oh, Gott, was ist das denn für eine Schmonzette aus dem Elisabethanischen Zeitalter?“. Das hatte für mich nichts mit Fantasy Romance zu tun. Leider ist es auch so, dass bei solchen Trends auch schon mal Cover sich nicht nur ähnlich sind, sondern auch das gleiche von der Agentur eingekaufte Bild benutzen. Sowohl Carlys Buchsucht als auch Lovely Girl haben mal einige doppelte Cover auf ihren Blogs gesammelt. Und auch auf Lovely Books wurde schon darüber diskutiert.

Die Zeit hat einen kleinen Artikel über ähnliche Buchcover geschrieben.

Für mich stand mein Cover von Anfang an fest. Ich hatte im Internet ein Foto gefunden. Da ich aber es später nicht mehr fand und es nicht hundertprozentig passte und auch die Rechte unklar waren, bat ich eine Freundin es mit meinen Veränderungswünschen nachzuzeichnen.
Und ich finde es noch immer sehr gut. Und es passt voll in den Trend, wie ihr hier sehen könnt. Weibliche Wesen, mal von vorne, mal von hinten, in langen Gewändern in der Mitte auf dem Cover positioniert.
Das Cover von Moonwitch:

"Moonwitch" von Eva Maria Höreth

„Moonwitch“ von Eva Maria Höreth

Andere aktuelle Cover:

"Unearthly" von Cynthia Hand

„Unearthly“ von Cynthia Hand

"Die Besessene" von S. B. Hayes

„Die Besessene“ von S. B. Hayes

Fluch der Engel Cover

Fluch der Engel Diana und Jessica Itterheim

Cover Winter von Asia Greenhorn

„Winter“ von Asia Greenhorn

Cover Spiegelblut von Coco Lavie

„Spiegelblut“ von Coco Lavie

"Engelslicht" von Lauren Kate

„Engelslicht“ von Lauren Kate