Möglichkeiten der Frankfurter Buchmesse für Self-Publisher

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal als beinahe Autor auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Dieses Jahr bin ich als Self-Publisher dort.

Schon im Vorfeld wollte ich wissen, wie ich mit meinem Buch dort irgendwie in Erscheinung treten kann.

Es gibt ja vielerlei Wege um auf sich und sein Buch aufmerksam zu machen. Preise und Awards sind eine Möglichkeit. Doch bei vielen Preisen und Stipendien sind Self-Publisher ausgeschlossen, das ist schade. Zumeist könnten Sie gerade Stipendien oder Geldpreise gut gebrauchen!

Im Rahmen der Buchmesse bin ich über zwei Preise gestolpert bei denen es keine Rolle spielt, ob man Self-publisher ist oder nicht. Zum einen der Beauty and Book Award der Frankfurter Buchmesse. Hier kann jeder ein Buch mit einer ISBN einreichen, auch eine Amazon ISBN tuts.
beautyandbookaward

Zum anderen wird im Rahmen der Buchmesse seit ein paar Jahren der Virenschleuderpreis von Leander Wattig für Virales Marketing im Bereich der Buchbranche vergeben. Natürlich sollte man dafür auch eine ungewöhnliche Idee haben, eine herausragende Persönlichkeit sein oder eine Maßnahme oder Strategie entwickelt haben, die es so noch nicht gab, um sich dort unter den Nominierten wieder zu finden. Dieses Jahr bin ich in der Kategorie Maßnahme/Strategie nominiert worden für meine Buchfinanzierung mit Hilfe von Crowdfunding.
Auch hier würde ich mich über ein Like freuen, um es auf die Shortlist zu schaffen.

virenschleuderpreis

Dann bin ich vor kurzem noch über die Einzeltitelausstellung gestolpert und dachte zuerst yes! Mein Buch wird auf der Buchmesse ausgestellt. Okay 92 Euro pro Titel ist zwar happig. Aber okay, ist ja auch die Frankfurter Buchmesse. Doch leider steht im Kleingedruckten, dass das Buch im VLB vorhanden sein muss. Hätte noch mal schlappe 79 Euro gekostet und das war es mir dann nicht wert. Wobei ich mich wirklich frage, welcher Self-Publisher soviel Geld ausgibt?
Die Ausstellung gibt es wohl schon länger und war bisher für Kleinverlage gedacht. Man kann sein gedrucktes Buch als auch ein e-book ausstellen, dieses wird dann
mit Hilfe einer Setcard ausgestellt, auf der auch eine Leseprobe zu finden ist. Ich hätte mich auf jedenfall für die gedruckte Variante entschieden. Vielleicht überlge ich das für nächstes jahr nochmal, denn dieses Jahr war es zu knapp vür der Anmeldefrist, dass ich diese Möglichkeit entdeckt hatte.

Für alle frei zugänglich ist während der gesamten Buchmesse die Self-Publishing Area, die es letztes Jahr zum ersten Mal auf der Buchmesse gab. Hier finden diverse Vorträge rund ums Thema statt, die sich alle Neulinge auf jedenfall anhören sollten.

Meine Besuch auf der Self-Publishing Area letztes Jahr.

Mal sehen, was sich noch tun wird, damit Self-Publisher auf der Frankfurter Buchmesse Gehör finden.

Crowdfunding – Endbericht

Jetzt wird es aller höchste Zeit einen Abschlussbericht zu schreiben über das Crowdfunding das ich über die Plattform Startnext betrieben habe, um Geld für ein professionelles Lektorat zu sammeln. Über 1500 Euro sind dabei zusammen gekommen.
Begonnen habe ich in 2013. Im April/Mai habe ich alles vorbereitet und im Juni ist meine Aktion gestartet mit der Start-Phase.
Schon nach etwas über einer Woche bin ich in die Finanzierungsphase gestartet.
Der erste Finanzierer hat am 3.Juli 2013 seinen Beitrag geleistet, der letzte am 25. September.
Am 23. Juni 2014 erschien endlich das Buch, daher wird es Zeit mal etwas Statistik zu bemühen.

Insgesamt habe ich 35 Bücher über Startnext, ich nenne es mal, vermarktet. Fast alle Bücher sind verteilt. Am Ende waren es 13 Bücher, die ich verschickt habe (auch für Versandkostenn sollte man einige Euros einkalkulieren) und 22 die ich persönlich überbracht habe. Was sehr gut ankam und ich allen nur empfehlen kann. Natürlich ging das eben nicht bei allen, sondern nur bei denen, die ich persönlich sehe oder, die in der Nähe wohnen. Ich habe da auch bei Leuten an die Tür geklopft, die ich nicht kannte. Alle haben sich gefreut und bestätigt, dass sie mich immer wieder unterstützen würden!
Dabei kannte ich von insgesamt 40 Unterstützern (7 haben nur etwas gespendet ohne eine Gegenleistung, eine Person hat drei Bücher geordert, daher sind es 25 Bücher bei 33 Förderern) 26 gingen an Leute die ich kenne, sei es aus der Schulzeit, vom Verein, über Freunde, über Sportkurse, von der Arbeit etc. Acht Leute kannte ich gar nicht. Von den Acht kamen 4 Leute über Freunde, dies ließ sich zurück verfolgen bzw. wurde mir teilweise im nachhinein mitgeteilt.
Dabei ist eines auch ins Ausland, in die Niederlande gegangen.

Matthias Matting on der Self-Publishing Bibel hat sechs Regeln zusammen gestellt, die es seiner Meinung nach zu beachten gilt beim Crowdfunding.
Diese kann ich größtenteils unterstützen. Genauer Möchte ich mich zu Punkt 5 aüßern: Crowdfunding verpflichtet:
Ich habe mir im vorhin nicht wirklich darüber Gedanken gemacht, wie es sein wird, wenn Menschen wirklich auf das Buch warten, bzw. das es so lange dauern wird, bis ich das Buch fertig auf den Markt gebracht habe. Ich hatte am Ende wirklich ein schelchtes Gewissen, dass es so lange gedauert hat, obwohl ich, wenn überhaupt nur nette Nachfragen bekam, wann das Buch endlich kommt. Schließlich habe ich über den Blog auf Startnext auch immer alle auf dem laufenden gehalten. Zum Schluss war ich mir allerdings manchmal nicht sicher, ob das überhaupt noch gelesen wird, auch wenn es per Mail direkt an meine Förderer verschickt werden konnte. Der Druck ist also schon enorm, der aufgebaut wird. Allerdings hat dieser Druck auch dazu geführt, dass ich am Ball geblieben bin. Als Self-Publisher habe ich keinen Verlag im Nacken, der eine Deadline annonciert. Ich hätte das Buch womöglich in drei Jahren nach 100 Überarbeitungen auf den Markt bringen können. Doch da waren ja Leute, die schon teilweise ein ganzes Jahr darauf gewartet haben. Es hatte also auch positive Nebenwirkungen.

Fazit: Ich kann Crowdfunding also nur jedem empfehlen mal auszuprobieren. Im Grunde ist das Risiko auch recht klein. Wird die Zielsumme nicht erreicht, geht das bis dahin gesammelte Geld wieder zurück an die Förderer. Man kann also nur gewinnen.
Hier noch einige Impressionen der Bücher, die ich als Dankeschöns verteilt habe. Natürlich haben die Förderer signierte Bücher erhalten.

Kiste voll mit Moonwitch-Taschenbüchern

Kiste voll mit Moonwitch-Taschenbüchern für meine Förderer


Crowdfunding Dankeschöns

Versand der Dankeschöns


signierte Bücher

Die Förderer erhielten signierte Bücher.

Weitere Posts zum Thema Startnext:
Momentaufnahme
Die Finanzierungsphase

Werbung für das Startnextprojekt – Ein Erfahrungsbericht
Startnext – Erfolgreiches Crowdfunding. Ein Fazit
Einen Monat später…

Danksagung

Jetzt ist es an der Zeit mal Danke zu sagen.

Als erstes muss ich natürlich meinem Freund danken, der mich in unserer knapp bemessenen gemeinsamen freien Zeit mit meinem Laptop teilen musste und auch nicht nur einmal meine miese Laune über sich ergehen lassen musste, wenns gerade nicht so gut lief. Dafür ist er jetzt stolz wie Oscar auf seine Freundin…

Ich danke meiner besten Freundin, die sich von der ersten Schnappsidee ein Buch zu schreiben wirklich alles anhören musste und mit der ich über alles reden kann.

Natürlich meiner Schwester, die alles liest, was sie in die Hände bekommt und auch mehrmals Moonwitch gelesen hat, bevor es fertig war. Emilys Bruder ist ürbigens nach ihr benannt: Alex.

Meiner anderen Freundin, die ich schon seit dem Kindergarten kenne, die mir das zauberhafte Cover geschenkt hat. Sie hat in der Grundschule schon Drachen gemalt, die aussahen wie Drachen und die macnh Erwachsener nicht besser hinbekommen hätte.

Außerdem danke ich meiner Lektorin. Es war ja das erste Mal, dass ich ein Buch geschrieben und dann habe lektorieren lassen. Da ist es schon erstmal ein Schock gewesen, dass man seinen Text über und über mit roten Korrekturen und Kommentaren zurück bekommt und dann damit klar kommen muss. Einiges ist schnell zu ändern anderes nicht. Es ist ein hartes Geben und Nehmen zwischen Lektorin und Autor, doch am Ende hat vor allem der Text davon profitiert und auch ich habe viel für das nächste Mal gelernt.

Meinen Unterstützern, die im Vorfeld per Crowdfunding an mich glaubten und mich unterstützen, obwohl sie noch nicht viel von dem Werk zu sehen bzw. zu lesen bekamen, dass sie da unterstützten! Es ist vor allem sehr bemerkenswert aus welch unterschiedlichen Bereichen meines Lebens die Unterstützer kommen. Natürlich gibts auch welche, die ich gar nicht persönlich kenne; das ist noch bemerkenswerter.

Ich hoffe, ihr habt alle genauso viel Spaß mit Moonwitch, wie ich ihn hatte.

DANKE.

Danke

Startnext Button

Ein Monat später…

Es ist schon einen ganzen Monat her, dass die Crowdfunding Kampagne erfolgreich ausgelaufen ist. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Das Geld ist in der Zwischenzeit auf meinem Konto angekommen und schon etwas mehr als die Hälfte habe ich schon ausgegeben. Denn die Lektorin ist mittlerweile schon einmal durch mit dem Manusktipt. Das bedeutet, dass ich jetzt am Zug bin und alle ihre Kommentare und Vorschläge bearbeiten muss.
Danach, wenn der Text dann so rund ist, dass ich finde, so kann er bleiben, geht der gesamte Text wiederum zur ihr und sie liest ihn nochmals komplett. Es kann sein, dass sie dann noch mal Fehler findet oder Anmerkungen hat. Dann würde er in eine zweite Korrekturrunde gehen, was ich nicht hoffe, oder wenn dann nur eine ganze kleine Runde.

Ich kann schon mal sagen, dass sich viel getan hat. Das erste Kapitel, dass es hier ja auch als Leseprobe gibt – noch unlektoriert – wird nach dem Lektorat sich doch ziemlich verändern.

Ursprünglich nicht mit eingerechnet in meine Kalkulation sind die Kosten für einen Setzer, für den ich mich aber wahrscheinlich entscheiden werde. Ein professioneller Setzer ist für das Layout des Buches verantwortlich. Bei gleichmäßigem Satz gibt es dann keine Leerzeilen an den falschen Stellen, alle Zeilen sind gleich lang, die Wörter auch optisch gut getrennt etc. Eigentlich wollte ich das selbst machen und hatte dafür auch Zeit eingerechnet, doch meine Lektorin hat es empfohlen und ich habe schon im Vorfeld von vielen verzweifelten Autoren im Netz gelesen, die sich da die Nächte um die Ohren gehauen haben.

So ganz langsam wächst und gedeiht mein Buch weiter. Die Kommentare werden weniger, die bunten Farben der Korrekturen ebenfalls.
Nur an ein paar größere Veränderungen habe ich mich noch nicht herangetraut.

Startnext – erfolgreiches Crowdfunding. Ein Fazit

Mit dem Glockenschlag um Mitternacht am vergangenen Donnerstag, 26.September 2013, wurde mein Crowdfunding-Projekt offiziell als erfolgreich beendet.
Ich hatte versucht über die Crowdfunding Plattform Startnext 1499 Euro zu sammeln. Zusammen gekommen sind sogar 1611,10 €! Denn zwei Leute, deren Überweisung nicht mehr über Startnext gebucht werden konnte, weil es von der Bank her leider zu lange gedauert hat, habe es mir dann direkt überwiesen. Ich behandele sie aber wie Startnextler.
Es war ein Experiment. Ich hatte nichts zu verlieren und konnte nur gewinnen. Wenn mich jemand nun fragen würde, ob ich das wieder machen würde, also per Crowdfunding Geld zu sammeln, damit ich mein Buch professionell lektorieren lassen kann, dann würde ich sagen: Ja.
Nicht nur, weil es erfolgreich war, nein auch weil man viel über Selbst-Marketing lernt.

Aber es war auch anstrengend. Noch in den letzten Tagen, habe ich Postkarten verteilt und immer wieder erklärt wie Crowdfunding funktioniert, Posts geschrieben, gezwitschert, Mails versand usw. Ohne ständige Werbung auf allen Kanälen läuft einfach gar nichts. Wobei ich nicht sagen kann, dass es einen Kanal gab, über den besonders viele Unterstützer kamen. Jeder Kanal brachte welche hervor. Manche kamen über meinen E-Mailversand, manche über Startnext selbst, weil sie beim Stöbern auf mich aufmerksam wurden. Das ganze Projekt hat schon viel Zeit in Anspruch genommen. Denn die Startnext Kampagne hat auch bedeutet, dass sich das eigentliche Ziel etwas nach hinten verschoben hat, weil ich eben erst alles für Startnext organisieren musste. Damit es aber schneller geht, hatte ich parallel mit der Lektorierung schon angefangen.
Es gab Tage, da konnte ich nicht schlafen, weil niemand gespendet hatte und es gab Tage da konnte ich vor lauter Freude nicht schlafen, weil Unterstützer hinzukamen.
Besonders habe ich mich über Unterstützter gefreut, die ich nicht persönlich kenne. Natürlich benötigt man Freunde und Familie, ohne die geht es nicht – kann ich gleich sagen. Außerdem sollte man fest an sein Projekt glauben und sein Ziel vor Augen haben. Selbstverständlich gibt es Zweifel, man hat keine Lust mehr, ist deprimiert, es läuft nicht. Doch dann glaubt wieder jemand an dich und dein Projekt und dann machst du weiter.

Ich kann nur jedem empfehlen sich gut vorzubereiten. Schon in die Seite (www.startnext.de/moonwitch) an sich hatte ich viel Zeit und Mühe gesteckt, damit auch alles perfekt wird. Lange an den Texten gefeilt, mir Dankeschöns überlegt (seit kreativ!) etc. Filmchen gedreht (alleine das hat fünf Aufnahmen gekostet) und geschnitten (ohne das gings leider nicht, auch wenn ich es vermeiden wollte).

Natürlich gab es auch Rückschläge. Z. B. als ich festgestellt habe, dass ich alle meine E-Mail- und Xingkontakte mit einem falschen Link versorgt hatte, weil sich über das i bei Moonwitch ein Accent geschlichen hatte, der kaum zu sehen war. Aber dazu führte, dass der Link nicht funktionierte. Das habe ich erst sehr spät bemerkt, z. T. erst vier Wochen später. Und auch erst als mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat. Einige haben die Seite trotzdem gefunden, doch wer weiß wie viele nicht. Da habe ich wirklich geflucht.

FAZIT: Wie heißt es doch immer so schön: „Probieren geht über studieren“ oder „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.“
Wer also probieren möchte über Crowdfunding Geld zusammeln, der sollte es ruhig probieren.
Jetzt eine Woche später bin ich schon mittendrin im nächsten Stress: Die Überarbeitung – weil ja jetzt alle auf ihre Dankeschöns, allen voran meinem Buch warten.

Werbung für Startnextprojekt – Ein Erfahrungsbericht

Es sind noch Tage 13 Tage (wie passend: am Freitag, den 13.) dann endet mein Versuch über die Crowdfunding Plattform Startnext Geld für ein professionelles Lektorat zu sammeln. Von den 1499 Euro, die ich mir als Ziel gesetzt habe sind bisher 1156 Euro zusammen gekommen. Das sind ca. 75 %.
Ich habe Werbung über all meine Social Media Kanäle gemacht, E-Mails an jede erdenkliche Mailadresse, die mir zur Verfügung stand, geschickt, einen Zeitungsartikel über mich lanciert und ich habe ganz altmodisch Flyer verteilt.
Etwas mehr als die Hälfte meiner 5000 gedruckten Flyer sind verteilt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das viel zu viele waren. Damit könnte ich noch mein ganzes Arbeitszimmer tapezieren…. Allerdings waren weniger Flyer nur unwesentlich günstiger. Also greift man dann im Eifer des Gefechts lieber zu den zu viel als zu wenig. Noch sind aber ein paar Flyer zu verteilen.

Ich hatte mir im Vorfeld natürlich ein paar Gedanken gemacht, wo ich die Flyer verteilen möchte.
Meine Liste hat sich nach und nach gefüllt. Am Ende sind es 53 Auslagestellen geworden: Vom Zahnarzt und Bäcker über McDonalds und Schwimmbädern bis hin zu Buchläden natürlich. Die meisten in Dietzenbach – natürlich – und Mainz. Aber auch Offenbach. Nach Frankfurt bin ich in der Zeit leider gar nicht gekommen. Die Devise, da wo Leute warten müssen und Zeit haben den Flyer sich anzugucken, habe ich nicht immer berücksichtigt. Beim Flyer auslegen war es schwierig den Leuten kurz zu erklären, für was die Flyer sind. Das ist mir glaube ich nicht immer gelungen. „Ich habe ein Buch geschrieben, brigne es selbst heraus, ohne Verlag und suche noch UNterstützer.“ Das war dann so mein Standartaufbau. Aber leider ist Crowdfunding hier noch nicht so verbreitet und damit ist es schwierig, dass mal kurz zu erklären…

Mein Highlight war die Buchhandlung Jokers (eine Kette) in Mainz. Sie hat erlaubt, dass ich dort Flyer auslege. Das durfte ich bei einer anderen großen Kette (Hugendubel) nicht. Der junge Herr meinte aber, dass Flyer nicht oft mitgenommen werden, ich sollte daher nur ein kleinen stapel hinterlassen. Aber er würde ab und an mal einen in die Tüte mit einlegen! Das mit dem kleinen Stapel habe ich leider sehr oft gehört… Viele Geschäfte, vor allem auch Buchhandlungen waren teilweise total überladen mit Flyern und lehnten aus Platzgründen ab, das war sehr schade.

Am besten war noch die persönliche Übergabe an Leute, die man kennt. Und glaubt mir, man kennt doch eine Menge Leute: Leute, mit denen man Sportkurse gemeinsam macht, Ärzte, Arbeitskollegen, Dienstleister, wie Frisöre oder Schuster, wo man regelmäßig hingeht oder öfter hingeht.

Je ansprechender übrigens die Flyer gestaltet sind, umso besser sind auch noch mal die Chancen, dass die Leute darauf aufmerksam werden. Ich habe mein Titelbild verwendet. Wenn also die Leute sich den Flyer nur eingesteckt haben, weil sie das Bild so hünsch fanden, dann erinnern sie sich vielleicht irgendwann, wenn sie mein Buch irgendwo dann mal zum Kaufen sehen. Man weiß nie, wozu das gut ist.

71%

Noch 31 Tage …..

Heute sind es noch genau 31 Tage, also genau 1 Monat, dann erhoffe ich mir über die Crowdfunding Plattform Startnext genügend Geld für ein professionelles Lektorat ersammelt zu haben. Bisher sind 64 % zusammengekommen. Das sind 966 Euro von den 1499 Euro, die ich mir für Lektorat und Merchandising Artikel errechnet habe. Es unterstützen mich jede Menge Leute die ich kenne. Freunde die ich oft sehe, Freunde die ich nicht so oft sehe. Freunde von Freunden, die ich persönlich kenne. Freunde von früher. Manche haben mich überrascht.
Und dann gibt es aber auch einige Leute, die ich gar nicht kenne. Die z. B. über Startnext auf mein Projetk aufmerksam geworden sind. Freunde von Freunden, die ich nicht persönlich kenne. Das hat mich natürlich noch mehr gefreut. Denn das wollte ich erreichen: leute, die ich nicht persönlich kenne.
Diese Woche erscheint dann noch der Artikel in der örtlichen Tageszeitung und so hoffe ich, dass ich damit noch mal die Aufmerksamkeit auf mein Projekt lenken kann.

Und während ich das hier schreibe, hat sich noch jemand mein Buch vorbestellt. Das heißt die 1000 Euro-Marke wird bald überschritten… Ich schwebe heute auf Wolke 7.

Hier kommt jetzt noch mal meine kleine Aufforderung:

Die Sonne auf den Bauch scheinen lassen

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Jetzt wo mein Manuskript bei der Lektorin ist, denkt Ihr vielleicht ich hätte nichts zu tun und könnte mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, wie die beiden Otter im Oceanium in Lissabon. Doch weit gefehlt!
Auf vollen Touren läuft noch das Marketing für meine Startnext Kampagne! Da muss ich noch ein paar E-Mails schreiben, etwas Social Media hier und da und ganz altmodisch meine als Postkarten getarnten Flyer verteilen.
Ich arbeite parallel natürlich an Teil 2. Schließlich soll der nicht allzu lange nach Teil 1 auf sich warten lassen.

Ach ja und dann muss ich noch die Lesezeichen designen, die es bei den Buchpakten bei Startnext zum Teil als Merchandising gibt.

Naja aber so ein wenig habe ich mir und meinen Meerschweinchen dann am Wochenende doch die Sonne auf den Bauch scheinen lassen…

Startnext – Die Finanzierungsphase

26 Fans später
Ganze sechs Tage hats gedauert dann ist mein Projekt schon in die Finanzierungsphase gestartet. Das ging so Ruck Zuck – ich schwebe auf rosa Wolken. 26 Fans später habe ich nun die Finanzierungsphase beantragt. Das dauert noch mal so 3 Werktage bis diese Phase freigeschaltet wird, dachte ich. Doch gestern Abend beantragt, heute schon freigegeben. Es kann also los gehen. Man kann natürlich auch immer noch „nur“ Fan werden.

Wenn ihr Euch aber dafür entscheidet, mich auch in der Finanzierungsphase zu unterstützen, so könnt ihr Euch für jede Spende ein Dankeschön auswählen. Die Bezahlung funktioniert ganz normal per Überweisung oder Pay Pal. Ganz wichtig ist allerdings: Wenn ich nicht die von mir gesetzte Summer vollständig einsammeln kann, bekommt ihr Euer Geld zurück und erhaltet auch keine Dankeschöns. Und ich erhalte natürlich auch nichts. Es geht also nur ganz oder gar nicht.

Ich hoffe dass sich dann auch so nach und nach das Herz füllt, bis es am Ende ganz rot ist.
Die Aktion läuft jetzt bis zum 26. September….

Momentaufnahme meiner Startnext Kampagne

Seit vier Tagen läuft jetzt meine Startnext-Kampagne und ich habe schon 21 Fans. Das ist der Wahnsinn. Das hätte ich nicht erwartet. Schwerer wird es allerdings dann wenn es in die nächste Phase geht. Denn dann brauche ich mehr als ein paar kostenlose Klicks, bei der man lediglich die E-Mail Adresse hinterlassen muss. Aber auch dahin gehend bin ich zuversichtlich. In der Planung sind noch Postkarten zum Verteilen mit dem Hinweis auf die Startnext Kampagne und ein Zeitungsartikel in der örtlichen Zeitung. Die Kampagne läuft dann insgesamt bis zum 26. September. Das ist der längst mögliche Zeitrahmen. Wenn es so weitergeht kann ich schon in den nächsten Tagen die nächste Phase beantragen. Das Freischalten in die Finanzierungsphase dauert dann auch wieder ein paar Tage, da das Team von Startnext dies tun muss. Im übernächsten Blogeintrag werde ich auch zu dieser Phase noch ein paar erklärende Worte schreiben.

Startnext klein