Mein Stand auf der Magiccon2018

Mein Händlerstand auf der Magic Con 2018

Freitag, den 23. März gings in aller Frühe los zur Magic Con nach Bonn. Ich hatte einen großen und einen kleinen Koffer für die Messe gepackt, dazu noch mein Banner, sowie einen kleinen Koffer mit Klamotten für die drei Tage, meine Handtasche und mein Kosmetikköfferchen. Vermutlich dachten meine Nachbarn ich würde ausziehen. Das Problem an Büchern: Sie sind schwer, verdammt schwer. Und ich wollte ja nicht bloß drei Bücher auf meinem Tisch liegen haben. Dazu kam, dass ich nicht wusste, wieviel ich verkaufe. Es sollte ja auch jeder, der wollte ein Buch bekommen. Also hatte ich viel zu viele Bücher in den großen Koffer gepackt, den ich dann nochmal umpacken und ein paar Bücher in den Trolley umladen musste. Mein Beetle war Rand voll beladen. Die Fahrt nach Bonn war mit zwei Stunden kalkuliert, die ich locker einhalten konnte. Inklusive einer Pinkelpause kam ich pünktlich um 9.00 Uhr zum Aufbau im Maritim Hotel Bonn an. Es war bereits mächtig was los. Die Besucher standen schon Schlange. Um zehn Uhr würden sich für sie die Türen öffnen.

Am Ticketschalter traf ich dann auch Jessica Bernett, die mich erst auf die Magic Con aufmerksam machte, da sie diese bzw. ihre Vorgänger bereits als Besucher besuchte. Während ich Alleinkämpfer war, hatte Jessica ihre Tochter Anina als Unterstützung mitgebracht. Die beiden hatten einen Stand für den Sternensand Verlag, in dem Jessica ihr neues Buch herausgebracht hat. Zum Glück war er nicht weit von meinem entfernt, auch wenn er im Nebenraum war. Es gab zwei Händlerräume, dazu waren einge der großen Händler, wie emp, direkt im Flur zum Hauptsaal. Diese Stände waren allerdings unbezahlbar.
Nach dem ich meine ganzen Bücherkoffer und das nigelnagelneue Banner, das erst zwei Tage vorher ankam, zu meinem Stand geschleppt hatte, gings auch schon los mit dem Aufbau. Ich hatte so eine ungefähre Ahnung, wie ich mir alles vorstellte und war am Ende sehr zu frieden mit meiner Präsentation.
Mein Stand auf der Magiccon2018

Kaum stand alles an Ort und stelle, gings auch schon los. Ich hatte gerade noch Zeit meine Standnachbarn kennen zu lernen. Andi vom Lootstore und Talena von Rheingold, die nicht direkt neben mir stand, denn ein Gang lag dazwischen.

Nachdem ich gleich am Anfang mehrere Bücher verkaufte und ich noch dachte, wow so kann es weiter laufen. Änderte sich das nach dem Mittagessen, das bei mir aus einem Brötchen am Stand bestand, damit ich meinen Tisch nicht verlassen musste. Meine Nachbarn passten zwar hin und wieder auf meinen Stand, doch ich wollte das ja auch nicht überstrapazieren.

Wir haben uns, nach dem die Stände geschlossen wurden, noch die Opening Cermeony angeguckt, wo alle beteiligten Prominenten vorgestellt wurden, naja fast alle. Lucifer-Darsteller Tom Ellis und Vampire Diaries-Vampir Ian Somerhalder waren noch nicht angereist. Die meisten Zwergen- Darsteller aus „Der Hobbit“ habe ich gar nicht erkannt, ohne all die ganzen Haare der Bärte. 🙂 Dafür erkannte ich Anna Popplewell aus Narnia und Reign umso besser. Man merkte ihr an, dass es die ihre erste Convention war, sie war nämlich noch etwas schüchtern.
Dann waren Jessica, Anina und ich noch essen. Und nach einem sehr langen Tag gings endlich ab ins Hotel. Nur noch mit Hilfe eines Pins den Zimmerschlüssel ergattern und einchecken. An der Rezeption war nämlich um diese Uhrzeit kein mehr!

Der zweite Tag

Der zweiten Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor wir ebenfalls gemeinsam zum Maritim Hotel aufbrachen. Das war auch eine gute Idee, denn bis wir dort ankamen waren bereits alle Parkplätz und die Seitenstreifen der Zufahrtsstraßen zugeparkt. Zum Glück hatten wir kein Gepäck mehr zu Tragen.
Heute waren mit Abstand die meisten Besucher unterwegs. Trotzdem lief es irgendwie überhaupt nicht. Viele waren interessiert. Einige wollten später das ebook runterladen. Einige es sich auch noch mal überlegen und wieder kommen. Spoiler Alarm: Sie kamen nicht wieder. Kurz vor Ende habe ich dann noch ein Buch verkauft.

Das Publikum war sehr unterschiedlich. Ungefähr die Häfte der Leute war verkleidet, z. B. als Hobbit, als Belle von „Beauty and the Beast“ oder anderen Disney Figuren, Game of Thrones oder Harry Potter Figuren oder einmal auch als Amy von „The Big Bang Theory“.
Teilweise waren die Besucherinnen sehr jung. Ich dachte, dass wäre genau meine Zielgruppe. Doch stehen blieben vor allem etwa 20 bis 40jährige Frauen.
Da ich kaum Bücher verkaufte, beschloss ich den Stand eine Stunde früher zu schließen und zum Panel von Ian Somerhalder zu gehen. Das ist eine Stunde, wo das Publikum den Prominenten fragen stellen kann. Außerdem war vermutlich sowieso jede Besucherin dort.

Ian Somerhalder bei der Magic Con 2018

Der dritte und letzte Tag

Der Sonntag hatte es in sich. Die ersten beiden Tage steckten mir in den Knochen, dazu kam die Zeitumstellung, die uns eine Stunde klaute. Der Tag zog sich. Irgendwie war kaum was los. Auch den anderen Händlern war dies bereits die letzten beiden Tage aufgefallen. Zeitweise leere Händlerräume kannten sie von anderen Coventions nicht. Ich kann dazu nichts sagen da ich keine Vergleichswerte habe. Wobei es wirklich teilweise leer war in den Räumen. Zum Schluss verkaufte ich noch ein Buch an eine andere Händlerin. Die Verkaufsstände waren bis 16 Uhr eingeplant. Als aber alle ab drei Uhr langsam begonnen einzupacken, habe ich mich ihnen angeschlossen. Obwohl ich bei weitem nocht so viel einzupacken hatte, wie die anderen Händler. Schließlich ging es noch auf die zweistündige Fahrt nach Hause, wo ich dann auch ganz dringend hin wollte.

Fazit

Hat es sich gelohnt auf die Magic Con zu fahren, um dort Bücher zu verkaufen?

Obwohl es ja ein Arbeitsausflug war, fühlte es sich zwischendurch an, wie ein Mädelsaufsflug. Aber es war auch anstrengend so viel zu sitzen. Da ich meinen Stand alleine betreute, konnte ich nie lange weg. Ich wollte meine Standnachbarn ja nicht über Gebühr beanspruchen, wenn sie mal auf meinen Stad mit aufgepasst haben. Es war definfiv eine Erfahrung wert auf die Magic Con zu kommen, da ich noch nie zuvor auf einer Convention war. Rein von den Verkufszahlen her, hat es sich nicht gelohnt. Da waren es mehr Spesen als gewesen, denn neben den Kosten für einen Händlertisch kam auch noch das Hotel dazu, sowie Verpflegung, Park- und Benzinkosten. Obwohl mir von Anfang an klar war, das ich nie so viele Bücher verkaufen würde, damit ich zumindest die Kosten decke, hatte ich mir doch irgendwie mehr vorgestellt. Vielleicht werde ich irgendwann mal wieder auf die Magic Con kommen, vielleicht als Händler, vielleicht auch nur als Besucherin.

Aussteller auf der Buchmesse Convention in Dreieich

Buchmessen für Autoren

Mittlerweile gibt es soooooo viele Self-Publisher. Jeder kann ein Buch hochladen, doch wer kauft das dann? Deshalb gehört Marketing genauso zum Leben der Autoren wie das Schreiben selbst. Ich möchte dieses Jahr mal wieder etwas weg vom anonymen Online-Marketing. Hin zum Altbekannten und dem persönlichen, direkten Kontakt zum Leser: Buchmessen.

Buchmessen

Ich weiß nicht, wie es anderen Self-Publishern geht, aber einen Stand auf den großen Buchmessen Leipzig und Frankfurt kann ich mir nicht leisten. In Frankfurt kämen zwar keine Übernachtungskosten für mich hinzu, da ich in der Nähe wohne, aber bei Leipzig. Doch allein die Standgebühren sind einfach zu hoch. Also habe ich mal geguckt, was es sonst so für Buchmessen gibt, auf denen ich mir eventuell einen Stand leisten kann und auf die SElf-Publisher gehen können. Dabei bin ich doch auf ein paar Interessante gestoßen und habe eine Übersicht erstellt, mit den Rahmendaten und den Kosten und auch, ob es dort Lesungen gibt, auf die man sich bewerben kann. Einige kenn ich von den Berichten anderer Autoren, die für mich aber einfach viel zu weit weg sind. Trotzdem habe ich sie hier natürlich aufgeführt.
Die Love Letter Convention habe ich herausgelassen. Es können sich wohl auch Self-Publisher anmelden, doch diese müssen 100 Printexemplare kostenfrei zur Verfügung stellen und 600 Euro für eine Anzeige im Katalog zahlen. Ich glaube, dass kann sich kein unabhängiger Autor leisten.

Erfahrungen

Nachdem ich in 2014 schon auf der Buchmesse Convention in Dreieich war, wollte ich in 2017 wieder hin. Mittlerweile ist es leider sehr schwer einen Tisch zu bekommen, da das Platzangebot sehr eingeschränkt ist. Da ich dieses Jahr nicht wieder darauf warten wollte eine Absage zu bekommen, werde ich dieses Jahr auf anderen Messen sein. Zum einen werde ich auf die Magic Con in Bonn fahren und mit einem Stand dort vertreten sein! Ich bin schon mächtig gespannt, wie es sein wird. Ich war noch nie auf einer Convention! Ich hoffe, dass ich auf so einer großen Messe einige Bücher verkaufen kann. Selbstverständlich werde ich euch berichten, wie es war und ob es sich lohnt! Da die Convention drei Tage geht, habe ich mir dort ein Hotel gebucht. Sonst habe ich allerdings darauf geachtet, dass ich wieder nach Hause fahren kann und keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Benjamin Spang über die HomBuch: „Dennoch sind auch ein paar jüngere Leute dort und ich konnte bisher auch immer was verkaufen. Ich sehe das sowieso so: Ich gehe dort hin, um gesehen und wahrgenommen zu werden. Auch wenn sich Leute nur ne Visitenkarte mitnehmen, ist das schon cool.

Kurz nach der Magic Con werde ich noch auf die Main Kinzig Buchmesse in Nidderau fahren. Den Stand dort werde ich gemeinsam mit meiner Autorenkollegin Jessica Bernett machen. Das ist natürlich auch immer eine Möglichkeit: Sich zu zweit einen Stand teilen. Wir werden beide dort auch eine kleine Lesung abhalten. Das ist auch immer eine gute Möglichkeit, wenn man dort lesen, kann sich auf einer Messe auch noch so zu präsentieren.

Auf der Frankfurter Buchmesse erzählte mir Pea Jung von der Romance for you in Kempten, die mir auch zu weit weg ist. Einen Erfahrungsbericht von Pea Jung könnt ihr hier nachlesen.
Ich hatte erst überlegt auf die Rheinfantasie in Bonn zu fahren, die dieses Jahr zum ersten Mal am Start ist. Ausrichter ist das Bundesamt für magische Wesen. Doch sie war mir zu teuer und sie ist am gleichen Wochenende, wie die in Nidderau. Ich werde weiter verfolgen, wie sich die Messe entwickelt.

Es werden also erst mal die beiden Messen für 2018 bleiben, auf denen ihr mich sehen werdet.

Jill Noll über die Buch Berlin: „Ich fand es toll, weil eigentlich nur Self-Publisher und kleine Verlage da waren. Man ist also nicht so untergegangen.“

Bitte schreibt mir, wenn ihr weitere Erfahrungen gesammelt habt und ich Messen hinzufügen soll. Bestimmt ist die Liste nicht vollständig.

Überblick, über die mir bekannten Buchmessen:

NameDatumOrtKostenLesungen möglichWebseite
Magic Con3 Tage im MärzBonn150 Euro für den kleinsten ganz entlegendsten Tisch, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.jahttp://www.magiccon.de/de/
Buchmesse Main-KinzigWochenende im AprilNidderaukostenfreijahttp://www.nidderau.de/freizeit-kultur-tourismus/termine-in-nidderau/buchmesse-main-kinzig/
Romance for youWochenende im AprilKempten im Allgäunur auf Anfrage?http://www.romance4you.com/pages/willkommen.php
Rhein FantasyWochenende im AprilBonn250 Euroneinhttp://rhein-fantasy.nrw/
Buchmesse HofheimWochenende im JuniHofheim Wallau229 Eurojahttp://www.buch-messe.com/
HombuchWochenende im SeptemberHomburg30 Eurojahttp://die-hombuch.de/
Bucon DreieichOktober/ BuchmessensamstagDreieich10 Eurojahttp://www.buchmessecon.de/
Buch BerlinNovemberBerlin120 Eurojahttp://www.buchmesse-berlin.com/
Buchmesse AschaffenburgNovemberAschaffenburgjahttp://buchmesse-aschaffenburg.de/
BuchKasselKasselMai
Foto by Firmbee/Pixabay

Lohnen sich Facebook Werbeanzeigen für Autoren?

Ich bin kein Fan von Facebook. War ich nie. Ich war, als der Hype begann, nicht mit einem Privatprofil vertreten, sondern habe erst spät eines und dann auch nur für meine Tätigkeit als Autorin, eine Fanpage, angelegt. Ich bespiele sie einigermaßen regelmäßig, bin jedoch eher twitter Fan bzw. mittlerweile auch gerne bei Instagram unterwegs.
Trotzdem halte ich es für wichtig einen Autorenauftritt bei Facebook zu haben. Jedoch lief es da von der Fananzahl nie so richtig megagut.
Daher habe ich beschlossen mal eine bezahlte Facebook Werbeanzeige auszuprobieren und war über das Ergebnis positiv überrascht.

Als Anzeige habe ich ein Bild von meinen beiden Büchern genommen, als das zweite gerade rausgekommen war. Die Anzeige sollte natürlich nicht allzu sehr schreien: „Kauft mein Buch“ und trotzdem ansprechend sein. Meine sah wie folgt aus:

meine Facebook Werbeanzeige

Zu allererst müsst ihr für die Facebook Werbeanzeige eine Zielgruppe auswählen. Ich habe sie ziemlich allgemein gelassen. Zielgruppe meiner Facebook Werbeanzeige

Ich habe mir ein Limit von 30 Euro gesetzt. Das Budget kann man auf unterschiedlich viele Tage aufteilen. Facebook schaltet dann die Anzeige je nachdem so und so oft, bzw. zeigt sie einer gewissen Anzahl von Leuten. Je mehr man ausgibt, desto mehr Leuten aus deiner Zielgruppe wird sie gezeigt.
Budget und Laufzeit

Die Statistik zeigt, dass der Beitrag der Anzeige sehr gut angeklickt wurde. Auch hat die Seite an sich jede Menge neue Likes bekommen. Darum ging es mir ja hauptsächlich. Wieviele Neu-Follower dann noch das Buch kaufen lässt sich natürlich nicht sagen. Da habe ich auch keine Illusion darüber, dass es viele waren.

Bei so viel Traffic bleibt es nicht aus, dass es nicht nur positive Kommentare gab, sondern auch negative. Natürlich muss nicht jeder die Cover mögen, trotzdem war das was Neues für mich.

Lohnen sich demnach Facebook Werbeanzeigen? Das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Aber ich war positiv überrascht, dass nicht nur der Werbebeitrag Likes bekommen hat, sondern auch meine Seite. Da keiner gezwungen wird, eine per Anzeige vorgeschlagene Seite zu liken, werden das vielleicht echte Fans. Undein bisschen Publicity hats auf jedenfall gebracht. Für mich war es demnach ein erfolgreicher Versuch. Mehr Geld muss ich da aber nicht hineinstecken.

Redaktionsplan

Kurztipp No.4 : Der Redaktionsplan

Neues Jahr, neue Vorsätze – das gilt auch noch Ende Januar. Wir wäre es mit etwas mehr Professionalität und Struktur beim Umgang mit den Online Medien durch die Einführung eines Redaktionsplans?

Facebook, Twitter, Instagram, Google+, Pinterest, der eigene Blog, dazu noch Youtube, die Liste ist fortzusetzen und je länger sie wird, desto schwieriger und unübersichtlicher wird es alle Kanäle optimal zu bespielen. Da ist ein Redaktionsplan enorm hilfreich, um zu planen, wann du was und in welchem Netzwerk veröffentlichst. Ich benutze jetzt seit ca. 1,5 jahren eine Excelliste und seit dem ich einen nutze, sehe ich wie lange ich nichts mehr gepostet habe und dass ich mal wieder etwas posten sollte. Außerdem kann ich planen, was ich posten möchte, also ein Video, ein Bild, nur Text und mir Ideen merken.
Mein Redaktionsplan enthält daher nur das Nötigste, hier ein Ausschnitt aus dem von Januar 2015. Mehr als das Thema steht nicht drin. Im Nachhinein kann man so auch noch mal gucken, was man letztes Jahr so gepostet hat. Ideen wandern einfach mit. Für mich funktioniert das im Moment, das heißt nicht, dass ich meine Methode nicht auch irgendwann mal überdenken sollte.

Mein Redaktionsplan-eine excelliste

Mein Redaktionsplan – Ausschnitt aus 2015.

Warum solltest du einen Redaktionsplan nutzen?

Zum Sammeln und Festhalten von Ideen
Für mehr Kontinuität
Für einen besseren Überblick über Themen und Inhalte
Um Themen und Veröffentlichungstermine für die nächsten Wochen/Monate zu planen,
Um Zeiten zu überbrücken, in denen du vielleicht gar nicht bloggen oder posten kannst
Um auch in stressigen Phasen einen kühlen Kopf zu behalten
Um Blog-Serien über mehrere Posts hinweg sinnvoll planen und in den Blogging-Rhythmus zu integrieren,

Was sollte drin stehen?

Diese Themen sollte ein Redaktionsplan mindestens abdecken:

geplanter Veröffentlichungstermin,
Thema des Artikels,
Content-Art (z. B. Textbeitrag, Foto, Interview, Infografik, Video…),
Kanäle, auf denen der Content publiziert werden soll (Blog, Facebook, Twitter, Instagram, YouTube)

Natürlich ist er noch erweiterbar, doch ihr solltet euch dabei auch nicht verzetteln. Ich persönlich möchte da im Moment nicht viel Zeit hineinstecken und stundenlang den Plan pflegen, anstatt meine Kanäle.

Thema: Vielleicht schon mal Gedanken über die Kategorie machen, unter welcher der Beitrag erscheinen
soll. Nach einiger Zeit hat man damit auch einen schönen Überblick über die Verteilung – über welche Themen am
meisten geschrieben wurde.
Arbeitstitel: Eine erste Idee für den Titel des Beitrags.
Inhalt: Eine kurze Zusammenfassung / Ideensammlung für den Beitrag.
Ressourcen: Linksammlung zum Thema, auf die später im Beitrag verwiesen wird.
Bildmaterial: Ein wichtiges Thema, für das u.U. mehr Zeit eingeplant werden muss. Werden Bilder, Screenshots benötigt? Woher bekomme ich diese? (Zum Thema Bilder soll es demnächst einen eigenen Blogbeitrag geben)

Trotz Planung flexibel bleiben

Trotz allem ist ein Redaktionsplan kein fixes Dokument. Versteht ihn eher als Richtlinie, ihr müsst euch nicht auf Biegen und Brechen daran halten. Manchmal sind spontane Postings, die mit der höchsten die Reichweite.
Der Plan sollte sich immer wieder anpassen und verbessern lassen. Reagiert kurzfristig auf veränderte Situationen, damit aktuelle Nachrichten oder gute Ideen nicht übergangen werde. Nichts ist schlimmer als ein veraltetes Dokument, das nicht mehr den Anforderungen entspricht.

Auswertung

Optional lässt sich euer Plan natürlich auch noch um den Punkt Statistik erweitern. In diese Spalte ließe sich eintragen, wie viele Kommentare, Likes oder Retweets ihr erhalten habt und daraufhin am Ende des Jahres eine Top Ten der besten Beiträge erstellen oder herausfinden, was besonders gut bei euren Lesern ankam.

Redaktionspläne zum Downloaden.

Ich habe euch hier mal einige Links eingefügt, bei denen ihr Vorlagen für Redaktionspläne herunterladen könnt:

Einfacher Excelkalender.

Gleich sieben verschiedene Vorlagen gibt es unter diesem Link zu finden, je nach den Ansprüchen an den Redaktionsplan.

Weitere Redaktionspläne zum Download gibt es hier, sowie einige Tools, die direkt in WordPress per Plugin eingebettet werden können.

Redaktionsplan von ebokks.de Eingetragen sind hier schon spezielle Tage, wie Todestage berühmter Autoren oder Tage wie der Tag der Jogginghose.

Auf dem Affenblog gibt es einen guten Artikel zum Thema „Wie du schnell und einfach einen Redaktionsplan für deinen Blog erstellst.“

Titelfoto: Eva Maria Höreth

profil von eva maria höreth

Twitter für Anfänger – Teil 1 Warum ich Twitter liebe.

Um es gleich zu Beginn zu sagen, ich bin ein großer Fan von Twitter und möchte hier nicht noch mal von vorne Anfangen und Hashtags, Retweets und Favs zu erklären. Dazu gibt es genügend Beiträge, z. B. auf dem Blog meiner lieben Autorenkollegin Madita Korth.

Viel eher möchte erklären, wie man sich einen treuen Twitter-Fanstamm aufbaut und versuchen das „twitter“ – Feeling herüber zu bringen. Denn für die Meisten ist Twitter ein rotes Tuch. Kommunikation in nur 140 Zeichen, mit wildfremden Leuten über langweilige Dinge, warum sollte man das tun? Und beim Blick auf die Timeline denken Viele „Oh Gott, was ist das denn, das ist ja total unübersichtlich!“ Doch eigentlich ist es gar nicht so schlimm! Versprochen! 🙂

Mit Twitter in Berührung bin ich erstmals über die Arbeit gekommen. Auch für meinen Arbeitgeber twitterte ich aktiv. Kurze Zeit danach habe ich beschlossen auch privat zu twittern. Am Anfang noch zögerlicher, später dann immer mehr und heute kann ich nicht mehr ohne Twitter leben! Mittlerweile habe ich über 1300 Follower (1387 um genau zu sein, Stand 01. 12.2015) und möchte in diesem Blogbeitrag kurz Twitter für Anfänger vorstellen und warum und wann der Kurznachrichtendienst für Autoren nützlich sein kann und wann nicht.

Twitter drauf los – Aller Anfang ist schwer!

Der Anfang ist auf jedenfall das Schwerste. Du sitzt vor dem Feld mit den 140 Zeichen und denkst, was genau soll ich denn jetzt da reinschreiben? Wie wäre es erst mal mit „Hallo, ich bin jetzt auch hier.“
Und dann? Warten bis jemand reagiert und mir folgt? Nein. Fang an zu stöbern und folge Anderen. Doch wem? Vielleicht kennst du schon jemanden, dann kannst du ihn über die Suchfunktion ausfindig machen. Mich kennst du jetzt! 🙂
Hast du die gleichen Interessen wie ich, also Bücher, Schreiben, Serien, Social Media, Filme, dann schau doch mal, wem ich folge und wer mir folgt. So kannst du weitere interessante Kontakte finden. Die meisten Leute folgen zurück. So gewinnst du erste Follower.

Twitter ist ein sehr schnelllebiges Medium. Sekundenschnell rattern die neuen Nachrichten in der Timeline herein. Twitter schläft so gut wie nie. Je mehr Menschen du folgst, desto mehr Nachrichten erhälst du. Das ist toll, doch so wird es auch schnell unübersichtlich. Lass dich davon nicht abschrecken. Es gibt Möglichkeiten den Überblick zu behalten. Dazu in einem anderen Blogpost mehr.

Ich bin kein Fan davon irgendwelche Statistiken heranzuziehen, wie oft am Tag man posten sollte oder zu welchen Tageszeiten man die beste Erreichbarkeit man mit seinen Tweets bekommt. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann sage ich es!
Denn es ist ein zweischneidiges Schwert: Je öfter du postest, desto eher sehen deine Follower deine Tweets. Auf der anderen Seite möchtest du sie auch nicht nerven. Womit wir bei einem elementar wichtigen Thema sind. Wozu überhaupt Twittern? Es ist ein weiterer Kommunikationskanal, den du neben deinen anderen Kanälen nutzen solltest, denn Twitter richtet sich in erster Linie an Multiplikatoren und nicht an den Endverbraucher, also den Leser. Viele Autoren sind auf Twitter, aber auch viele Buchblogger oder andere Literaturschaffende. In Twitter findest du Informationen, meist schneller als in anderen Medien. Doch Twitter ist vor allem super, um dich mit anderen Autoren auszutauschen. Ich stelle dort gerne Fragen, wenn ich nicht weiter komme bzgl. z. B. irgendwelchen Softwareproblemen oder ähnlichem. Ich habe wirklich viele nette Leute kennen gelernt und mich kürzlich sogar live mit eingen von ihnen getroffen. Ich Netzwerke dort vielmehr als auf Facebook. Ich finde, dass es daran liegt, dass die Leute sich nicht ganz so zur Schau stellen wie in Facebook. Die Gemeinschaft ist einfach viel stärker. Es wird mehr geteilt und kommentiert, mehr geholfen und kommuniziert. Mein persönliches Higlight bei Twitter erzähle ich euch in meinem Jahresrückblick 2015.

Twitter ist sozial.

Und nicht vergessen. Twitter ist ein Social Network.
Twitter sollte keine Einbahnstraßen Kommunikation sein auf der du nur Monologe führst oder nur Mitliest. Bringe dich in Gespräche ein. Antworte auf Fragen oder gib ungefragt deine Meinung ab. So kommst du schnell mit anderen in Kontakt. Trau dich, Twitter ist ein öffentliches Medium und dazu da, das du die Nachrichten wildfremder Menschen lesen und kommentieren kannst. Gefallen dir Tweets von anderen, dann rewteete sie oder gib ihnen ein Herzchen. Jeder freut sich über Retweets und Herzchen – Du wirst dich auch freuen!

Nochmal zurück, zu dem was du posten kannst. Sei kreativ. Keiner mag Werbung. Stell dir doch mal vor, du bekommst ständig Nachrichten wie „Kauft das Buch! Heute alles zum halben Preis!“ Das nervt dich doch auch, oder?

Rayne Hall Autorin Indie Pub Tipp

Und hier tritt das sogennante Storytelling auf den Plan. Erzähl eine Geschichte, erzähle deine Geschichte. Was du gerade als Autor tust, was du vielleicht gerade für Probleme hast, was gut läuft. Unterrichte über deine nächsten Schritte. Fasse nicht zusammen, sondern berichte detailliert, damit meine ich aufgeteilt in mehrere Portionen, schließlich hast du nur 140 Zeichen. Erzähle die Geschichte deines Buches. Wie bist du auf die Idee gekommen und alles drumherum.
Stelle Fragen! Rede darüber, was dich aufregt, was alle aufregt, das Wetter, dein Essen. Dinge, wie neue Software oder Schreibtechniken, die du als Autor ausprobierst. Wir anderen Autoren sind dankbar für neue Informationen oder Erfahrungsberichte. Wir motivieren und bauen auch auf, wenns mal nicht so läuft, denn Twitter ist eine große Gemeinschaft und ich habe kaum negative Erfahrungen gemacht.
Haustiere sind auch immer super um über diese zu berichten. Ich habe von Zoe Beck mal gehört, dass sie gerne über ihre Nachbarn twittert, nur das diese so gar nicht existieren. Sie sind fiktiv.
Vielleicht baust du auch einen Twitter Account auf, der von deiner Hauptperson bespielt wird. Alles ist möglich. Sei genauso kreativ wie in deinen Büchern!

Was für mich allerdings gar nicht geht: Bitte verlinkt nicht euer Facebookprofil mit Twitter. Accounts die immer nur einen Link zur Facebookseite twittern, sind super langweilig und haben das Prinzip Twitter nicht verstanden. In einem späteren Blogbeitrag möchte ich das Thema noch maal aufgreifen und über Sinn und Unsinn von Vequickungen sprechen.

Zu Beginn habe ich dreimaltäglich gepostet, das hatte ich mir selbst so auferlegt und musste mich förmlich daran erinnern zu posten. Oft wusste ich noch gar nicht, was ich posten sollte. Heute ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen und dank Smartphones kann ich von überall aus posten, was mir gerade durch den Kopf geht. Aber wie bei jedem Netzwerk, muss man am Anfang immer etwas mehr Arbeit hineinstecken, als wenn man bereits einen bestehenden Fanstamm hat.
Hier ein toller Bericht der amerikanischen Autorin Taylor Fulks über ihre Twitter Erfahrungen. (in englisch)

Hier nochmal zusammengefasst worauf du achten solltest:

Zusammenfassung Worauf bei Twitter zu achten ist

Quelle: Twitter Akademie

Puh, jetzt ist der Artikel ganz schön lang geworden. 🙂
Bleibt mir zum Schluss nur noch zu sagen: Besucht mich auf Twitter unter: www.twitter.com/eva_m_hoereth

Newsletter als Informationsquelle für Autoren

Newsletter sind eine schöne und einfache Art um Informationen zu erhalten, denn die Informationen kommen zu einem. Man muss sie nicht suchen, nur etwas Zeit investieren, um die richtigen Newsletter zu abonnieren. Ach ja, und gelesen werden wollen sie natürlich auch. Ich möchte einige Rundbriefe, die ich abonniert habe vorstellen.

Self-Publishing Bibel
Erscheinungsintervall: unregelmäßig, immer dann wenn die News Top-Aktuell sind, teilweise auch zwei-bis dreimal täglich. Ist mir manchmal auch etwas zu viel, muss ich sagen. Es ist in dem Sinne kein Newsletter, sondern ich habe den Blog abonniert und bekomme bei jedem neuen Artikel eine Mail.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn es um Neuigkeiten im Bereich des Self-Publishing geht, ist wohl der Newsletter von Matthias Matting und seiner Self-Publishing Bibel das Non Plus Ultra. Manche Themen interessieren mich, manche nicht. Manche habe ich vielleicht schon über Twitter mitbekommen und trotzdem sollte der Newsletter nicht fehlen.

Newsletter Self-Publishing Bibel

Hier gehts zur Seite der Self-Publishing Bibel. Den Blog abonnieren, kann man rechts

Xinxii
Erscheinungsintervall: wöchentlich

XinXii hat immer ganz gute Tipps und Ideen für Selfpublisher zum Thema Vermarktung. Auch wenn man nicht über Xinxii publiziert, enthält das Rundschreiben wertvolle Tipps, da sie sich nicht auf die Xinxxi Plattform beschränken.

Bild Xinxii Newsletter

Hier könnt ihr den Xinxii Newsletter abonnieren.

Autorenwelt
Erscheinungsintervall: zweiwöchig

newsletter federwelt

Der Newsletter bzw. die Newsletter der Autorenwelt aus dem Uschtrin Verlag, vor allem bekannt für das Jahrbuch und die Zeitschrift „Federwelt“. Ich habe gleich beide Informationsschreiben abonniert. Einmal den mit den News aus dem Literaturbetrieb und einmal den mit Wettbewerben und Stipendien. Letzteren werde ich wohl mal irgendwann demnächst abbestellen, da die Wettbewerbe oder Stipendien immer irgendwelche Einschränkungen oder Themen haben, die nicht passen.

Hier gehts zur Newsletter Anmeldung der Autorenwelt.

kdp
Erscheinungsintervall: monatlich

So richtig viele Informationen konnte ich aus dem Newsletter noch nicht herauszuziehen. Mit am interessantesten sind die Erfahrungsberichte erfolgreicher KDP Autoren. Ansonsten sind in dem Newsletter auch immer Neuerungen von Amazon vorgestellt, oder z. B. der Storyteller Award, über den man vielleicht sonst nur durch Zufall gestolpert wäre oder den Newsletter der Self-Pubslishing Bibel. Der Newsletter kommt manchmal auf deutsch und manchmal auch auf englisch. Bei der Recherche zu diesem Beitrag bin ich auch nur auf die englische Anmeldung gestoßen und das auch durch langes suchen.

kindle direct publishing newsletter

Hier kann man sich für den kindle direct publishing Newsletter anmelden.

BOD
Erscheinungsintervall: monatlich

Auch Books of Demand hat einen Rundbrief zu bieten, der ab und an nützliche Informationen enthalten kann. Ich glaube, ich werde ihn aber demnächst abbestellen, da ich kaum Informationen daraus ziehen kann.

Bod Newsletter

Hier könnt ihr den Newsletter von Books on Demand abonnieren.

Ganz neu möchte ich mich mal bei der lieben Corinna von ebokks in den Newsletter eintragen. Hier gibts kostenlos das ebook „Bloginspirationen für Autoren“ dazu. Newsletter von ebokks

Natürlich muss man aufpassen, dass man vor lauter E-Mails nicht erstickt. Das kann zuweilen schon sehr nervig sein, sein Postfach von Newslettern zu befreien. Denn sicherlich kommen bei Jedem noch Newsletter aus anderen Bereichen, als der Welt des Bücher schreibens zusammen. Ich komme auch nicht immer hinterher alles zu lesen, manches zu speichern oder die im Newsletter angesprochen Dinge auszuprobieren. Manchmal lese ich auch den Newsletter so spät, dass manche Dinge schon wieder veraltet sind. Desweiteren kann man natürlich auch Blogs abonnieren, die Schreibtipps geben.

Diese Liste hegt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Vielleicht kennt ihr noch weitere nützliche Newsletter für Autoren oder rund ums Schreiben, die mir entgangen sind. Dann meldet sie mir doch einfach, damit ich sie in meine Liste aufnehmen kann.

Leserunde Lovelybooks Moonwitch

Meine erste Leserunde bei Lovelybooks – Ein Erfahrungsbericht

Ich möchte heute über meine erste Leserunde bei Lovelybooks bloggen, die ich von Ende August bis ca. 6. Oktober 2014 durchgeführt habe. Ich habe vorher auch noch an keiner als Leser teilgenommen.
Hier könnt ihr Sie Euch nochmal auf Lovelybooks anschauen.

In der letzten Augustwoche habe ich mit der Ausschreibung begonnen.
Es bewarben sich insgesamt 31 Büchernärrinnen und Büchernarren. Erst kam der Zuspruch recht spärlich. Daher habe ich an alle Freunde, die ich dort bereits hatte, eine Mail geschrieben, um noch mal darauf aufmerksam zu machen. So sind es dann doch eine ordentliche Anzahl geworden. Schließlich wollte ich 5 ebooks und 5 Taschenbücher verlosen, die in der ersten Septemberwoche per Post und Mail rausschickte. Noch immer sind Bücher eher gefragt als ebooks.
Um die Gewinner zu ziehen, hatte ich mir etwas Besonders einfallen lassen. Mein Meerschweinchen Mekina hat die Gewinner gezogen. Das könnt ihr Euch hier noch mal anschauen:

Video Auslosung Part 1
Video Auslosung Part 2

Die Post hat unterschiedlich lange gebraucht und auch bis ich von allen die Mailadresse hatte und das ebook Format das sie wollten, dauerte es eine Weile.
Zusätzlich hat noch jemand teilgenommen, der nicht gewonnen hatte, so dass es 11 Leserinnen waren. Das hat mich natürlich besonders gefreut.

Am Anfang ging es bei einigen recht zügig mit den Rückmeldungen und in jeder, von mir gesetzten Unterteilung, bekam ich eine Rückmeldung. Nach einer Zeit tröpfelte es etwas dahin und es postete auch nicht jeder etwas in jeder Unterkategorie. Ich hätte gedacht, dass es mehr Interaktion gibt, im Sinne von Fragen an mich, vielleicht auch, dass diese Leser etwas mehr Insiderwissen rund um mein Buch oder mich hätten wissen wollen, das war nicht so wirklich der Fall.

Nun zu dem, worum es eigentlich in so einer Leserunde geht: Das Erhalten von Rezensionen. Alle Leserinnen, bis auf eine Ausnahme, haben eine Rezension geschrieben und sie nach ihren Möglichkeiten an ihren Stellen öffentlich gestellt. Zumeist auf ihren Bücherblogs, weniger auf Amazon, weil offenbar Buchblogger bei Amazon nicht gerne rezensieren. Für mich als Autor wäre es schön gewesen hier einige mehr zu bekommen, weil Normalsterbliche Verbraucher, sich eher dort informieren. Die Rezensionen sind im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich bekommen habe, schon sehr kritisch, nicht negativ oder so, aber man erkennt die Vielleser darin. Und ich denke, dass ist es auch, was jedem Autor, der Leserunden auf Lovelybooks veranstaltet klar sein: Hier rezensieren Profis, die fast täglich Bücher verschlingen und rezensieren! Ich habe durch die doch sich sehr lange ziehende Leserunde keinen spürbaren Effekt bei den Käufen gemerkt, im Gegensatz zur Blogtour z. B., weil da eben alles in einer Woche gehäuft war.
Sicher werde ich noch mal eine Leserunde machen bei einem der nächsten Bücher, aber auch noch mal andere Maßnahmen überlegen und ausprobieren.

Zeitlich hatte ich übrigens gar keine Probleme. Man bekommt täglich eine Benachrichtigung, was an Posts angekommen ist. Natürlich guckt man auch immer wieder rein. Ich fände es bei Lovelybooks gut, wenn es auch so etwas wie „Gesehen“-Häkchen gäbe, wie bei Whatsapp oder Facebook-Daumen, damit man einfach weiß, dass auch jemand die Antwort liest, die ich ihm auf einen Post geschrieben habe.
Am Ende ist es schwierig zu sagen, wann die Leserunde beendet ist, weil man nie weiß, ob noch etwas kommt.

Lange habe ich mir über den Zeitpunkt einer Leserunde Gedanken gemacht. Meine Lesrunde startete circa eineinhalb Monate nach der Buchveröffentlichung. Das hatte auch etas damit zu tun, dass ich überall gelesen hatte, dass man sich dafür Zeit nehmen sollte. Als Self-Publisher im Nebenjob hat man nicht wirklich viel Zeit. Ich weiß nicht, ob es besser gewesen wäre, wenn sie näher am Veröffentlichungsdatum dran gewesen wäre. Ich war der Meinung alles nach und nach zu machen, und das Buch über einen längeren Zeitraum im Gespräch zu halten als gut geeignet.

Lesrunde lovelybooks

Tipps zu Leserunden von Myra Cakan.

Mehr zum Thema Lovelybooks

99 cent Aktion für mein ebook- ein Erfahrungsbericht

Da die Buchverkäufe nach ein paar Monaten nicht mehr so waren, wie zu Beginn, beschloss ich eine 99 cent Aktion für mein ebook zu starten. Ich hatte überlegt das ganze Ende November stattfinden zu lassen, um dann ein gutes Ranking für die Weihnachtsverkäufe zu erhaschen. Um die Aktion bekannt zu machen, warb ich auf www.xtme.de (kostenpflichtig) zu diesem Artikel, eine Woche tägliche Erwähnung im Newsletter.

www.ebook-rabatte.de (kostenfrei)
www.ebookninja.de (ebenfalls kostenfrei) und
der Facebookseite ebooktopdeals.

Die Aktion begann am Freitag, den 14. November und endete Donnerstag, den 20. November.
amazon: Der erste Tag war auch der beste Tag. Danach ging es leider wieder abwärts, zwar noch einen Tag nochmal aufwärts, aber dann eben wieder abwärts.
Die Verkäufe lagen wieder so gut, wie in der Höchstzeit meiner Verkäufe zu Normalpreiszeiten.
Ehrlich gesagt, hatte ich mir mehr erhofft.

Um die 119 Euro, die ich für die Werbung auf xtme gezahlt habe, wieder rein zu bekommen, hätte ich 350 ebooks á 0,34 Euro (das ist das, was bei 99 cent bei amazon noch übrig bleiben für den Autor) verkaufen müssen. Das habe ich auf jedenfall nicht geschafft, nicht mal annähernd, aber ich hatte gehofft, dass durch die Verkäufe und das dann gute Ranking bei amazon, die Verkäufe erhalten bleiben, wenn der Preis wieder auf 2,99 Euro hoch geht.

In der Woche danach, lief es dann eigentlich genauso wie vorher weiter und nicht besser, was ich gehofft hatte…
Allerdings hätte ich vorher mal diesen Artikel der Self-Publishing Bibel lesen sollen. (Er erschien erst danach.) Denn offensichtlich sind Oktober und November generell keine guten Verkaufsmonate.

Tja.
Von den anderen Shops muss man erst gar nicht reden:
kobo: Kein Verkauf für 99 cent.

tolino: ein Verkauf über Weltbild, Null bei Thalia.

Im Dezember lief es dann wieder besser. Der Zeitpunkt war also vielleicht nicht der Beste. Das Ranking bei amazon ging zumindest so schnell wieder nach unten, dass es keine Auswirkungen auf die Dezember Verkäufe haben dürfte. Ich wollte es eben einfach mal ausprobieren, um für meine weiteren Bücher hinzuzulernen.

Noch kurz ein paar Worte zum Ändern des Preises un der Dauer auf den verschiedenen Plattformen:
Bei amazon dauert es nur ein paar Stunden. Ein Ändern des Preises empfehle ich am Abend davor.
Bei Kobo kann man bequem einen Zeitraum festlegen, in dem das ebook günstiger wird. Auch das sollte man allerdings so zwei Tage vorher timen.
Die restlichen Shops lasse ich über Xinxii beliefern. Hier sollte man vier bis fünf Tage vorher eine Mail hinschreiben, dass sie die Preise bei den Shops ändern lassen sollen.

Update am 2. 2. 2015:
Bei der Self-Publishing Bibel gibt es nun eine Übersicht über Möglichkeiten zur Bekannmachung einer Marketing-Aktion.

Meine kleine interaktive Weihnachtsgeschichte

Jeden Tag veröffentliche ich auf meiner Facebookseite einen kleinen Schnipsel einer Weihnachtsgeschichte. Wie es weiter geht entscheidet ihr. Hier gibt es die komplette Adventskalender Weihnachtsgeschichte zum Mitlesen. Das fettgedruckte ist jeweils das, wofür auf Facebook abgestimmt wurde.

Türchen 1: Habt ihr mal überlegt, was der Weihnachtsmann an den übrigen 364 Tagen macht, wenn nicht gerade Weihnachten ist? Ich, Lucas Held, 9 Jahre alt, habe es herausgefunden! Denn seit kurzem wohne ich am Nordpol, Grönland. Meine Eltern sind Wissenschaftler und erforschen gerade Pinguine. Deshalb haben sie mich hierher geschleppt.
„Lucas, schaust du mal nach der Post?“ Das ist meine Mutter, Prof. Dr. Beate Held, Biologin.
Als ob wir hier draußen Post bekämen! Die Geburtstagskarte meiner Großmutter kam nach vier Wochen endlich an. Aber meinetwegen. Ziehe ich mir eben meinen dicken Daunenparka an, Handschuhe und Mütze sind hier Pflicht bei den Temperaturen, genauso wie die dicken Schneeschuhe. Mal eben nach der Post schauen, ist also nicht.

a) Lucas zieht sich an und schaut nach der Post.
b) Lucas hat keine Lust und spielt lieber weiter am Computer.

Türchen 2: Eingepackt wie ein eine Feige im Speckmantel begebe ich mich also vor die Haustür. Sofort weht mir der kalte Nordwind um die Nase und ich ziehe die Mütze tiefer und den Schal höher ins Gesicht, bis nur noch meine Augen übrig bleiben. Mühsam stapfe ich durch den Schnee, der schon wieder meterhoch liegt, obwohl mein Vater heute Morgen bereits Schnee geschippt hatte. Nicht das das hier etwas nützte. Der Briefkasten lugte tapfer aus dem Schnee heraus.
Entscheide, wie es weiter geht:
a) es ist Post da.
b) oder es ist keine Post da.

Türchen 3: Ich lugte in den Briefkasten, der komplett leer war, was nicht anders zu erwarten war. Zum ersten Mal, sah ich unseren Nachbarn. Ja, hier draußen im Nirgendwo wohnte tatsächlich noch jemand. Der alte Mann, mit dem schneeweißen Bart und dem dicken Bauch unterhielt sich tatsächlich mit dem Postboten! Der wiederum überreichte ihm einen großen Stapel Briefe. Ich rieb mir die Augen. Vernebelte mir die Kälte meine Sinne?

a) Sieht Lucas wirklich seinen Nachbarn, den Postboten und einen riesigen Stapel Briefe?
b) oder sieht Lucas nur einen weißen Schneehasen?

Türchen 4: Nein, ich hatte richtig gesehen. Der alte Mann sah mich und winkte fröhlich herüber. Automatisch hob ich meine Hand und winkte verdutzt zurück. Irgendwie erinnerte er mich an jemanden. Doch ich kam gerade nicht darauf an wen. Zurück im Haus pellte ich mich wieder aus den nun überflüssigen dicken Winterklamotten. „Lucas, Mira ist ausgebückst!“, schrie meine Mutter aus dem Labor.

Entscheide, wie es weitergeht:
a) Lucas findet Mira.
b) Er findet sie nicht.

Türchen 5: Ich suchte Mira als erstes in ihren üblichen Verstecken. Unter der Treppe, in meinem Bett. Doch nichts. „Ich kann sie nicht finden!“, schrie ich Richtung Labor. Meine Mutter hatte Mira als Baby gefunden, verlassen und ganz schwach und sie mit zu uns genommen. Sie hatte sich prächtig entwickelt. Ich holte mir ein Glas Wasser aus der Küche und wollte endlich zurück an meinen Computer. Doch da stand …

a)… Mira auf einmal in Lucas Zimmer steht.
oder b.) … seine Mum in Lucas Zimmer steht.

Türchen 6: Ich stand auf und nahm Mira, unseren Hauspinguin auf den Arm. Wir konnten sie nicht mehr auswildern, weil sie sich zu sehr daran gewöhnt hatte, von uns füttern zu lassen. Mit Mira auf dem Arm ging ich in Mums Labor.
„Da ist ja die kleine Ausreißerin! Sie hat wohl den Braten, genauer gesagt, den Fisch gerochen. Hälst du sie mal kurz fest? Sie soll den Fisch, den ich mit einem Impfmittel präpariert habe essen.“ Lucas behielt Mira auf dem Arm, während seine Mum der Pinguindame mit einem Fisch vor der Nase herumwedelte.

Entscheide selbst, wie es weiter geht:

a) Mira denkt nicht daran, den Fisch zu essen.
b) Mira isst brav ihren Fisch.

Türchen 7: Doch Mira dachte gar nicht daran, ihren Fisch aufzuessen. Sie wusste ganz genau, dass mit dem Fisch etwas nicht stimmte. Schließlich wollte meine Mutter ihr den Schnabel öffnen und den Fisch hineingleiten lassen, doch Mira zappelte in meinen Armen so herum, dass sie mir aus den Händen glitt, auf Mutters Labortisch landete, dort aufgeregt herumflatterte und alle Gläser umwarf und die Unterlagen durcheinander brachte. Dann mit einem Sprung vom Tisch und in Richtung Freiheit, rutschte sie durch die Katzenklappe, die zu einer Pinguinklappe umfunktioniert worden war, nach draußen in ihr Gehege. Ich folgte ihr, allerdings durch die Tür, ebenfalls vor meiner nun fluchenden Mutter fliehend und sah gerade noch wie sich Mira in ihre Höhle flüchtete, die wir ihr gebaut hatten. Ich musste lächeln. Keine Chance, jetzt an sie heran zu kommen. Ich bemerkte, dass ich ohne Jacke rausgerannt war und trotz der paar Sekunden hier draußen, schon am Erfrieren war.

Entscheide, wie es weitergeht:
a) Lucas erfriert.
b) Lucas huscht schnell wieder rein.

Türchen 8:Ich wollte schnell wieder rein ins Warme, bevor ich hier draußen zum Eiszapfen erfrieren würde, als ich merkwürdige Spuren im Schnee sah. Denen wollte ich nachgehen und rannte an meiner Mutter vorbei, die Miras Chaos beseitigte, um meine Jacke zu holen. Es waren keine Spuren eines Hasen, irgendetwas Größeres musste an unserem Haus vorbei gelaufen sein. Und auch nicht nur ein Tier, nein mehrere waren hier entlang getrampelt. Ich folgte der Spur in Richtung des Hauses meines Nachbarn.

Entscheide, wie es weitergeht.

a) Lucas verliert die Spur.
b) Lucas folgt der Spur bis zu einer kleinen Hütte aus Holz.

Türchen 9: Ich folgte der Spur der Tiere in Richtung des Hauses meines Nachbarn zu einem kleinen Holzschuppen. Langsam öffnete ich die Tür und schlüpfte hinein. Drinnen war es wunderbar warm, doch so dunkel, dass meine Augen sich nur langsam daran gewöhnten. Und es roch komisch. Dafür starrten mich aber jede Menge Rentiere an, die gemütlich ihr Heu schmatzten. Ich störte sie anscheinend kein bisschen bei ihrem Nachmittagssnack. Von draußen hörte ich Schritte im knirschenden Schnee und versteckte mich schnell zwischen den Rentieren.

Entscheidet, wie es weitergeht:

a) Lucas bleibt unentdeckt.
b) Lucas wird entdeckt.

Türchen 10: Die Stalltür öffnete sich und ich konnte Stiefel erkennen, die genau auf mich zukamen. Ich drückte mich tiefer zwischen die Rentiere. Dann hörte ich ein kurzes Poltern und Schritte die sich wieder entferten. Ich wartete noch einige Minuten, bis ich aus meinem Versteck hervor kam. Das Poltern waren Karotten, die in den Futtertrog gefüllt worden waren und um die sich nun die neun Rentiere scherten. Ich sah mich genauer im Stall um. An einer Wand hangen Geschirre für die Tiere. Auf jedem war ein Name eingestickt. Ich las: Donner, Blitzen, Komet, Tänzer, Nimmersatt, Füchsin, Herumspringer, Spurter und __________. In einer anderen Ecke stand etwas großes unter einem Laken versteckt, das nun meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Als ich darunter lugte, entdeckte ich einen riesigen Schlitten. Jetzt wusste ich, warum mir mein Nachbar so bekannt vor kam!

Na, wisst ihr, wie das letzte Rentier heißt? Und wie geht es weiter?

a) Lucas läuft nach Hause und erzählt seiner Mutter von seiner Entdeckung.
b) Lucas behält seine Entdeckung für sich und sammelt weiterhin Beweise.

Türchen 11: Ich verließ die Karotten schmatzenden Rentieren und schlich zum Haus meines Nachbarn. Alle Fenster waren hell erleuchtet. Ich drückte mich an die Hauswand, duckte mich unter einem Fenster hindurch und ging unter einem beliebigen Fenster im ersten Stock in Deckung. Der Schnee lag so hoch, dass ich ohne Mühen hinein sehen konnte. Vorsichtig lugte ich hinein und sah…

a) … eine korpulente Frau beim Plätzchen backen.
b) … meinen Nachbarn beim Lesen eines Briefes.

Wie soll es weitergehen?

Türchen 12: Vorsichtig lugte ich hinein und sah durch die beschlagene Scheibe eine korpulente Frau beim Plätzchen backen. Gerade klingelte der Wecker und erinnerte sie daran, die Ersten aus dem Ofen zu holen. Wohl vom leckeren Duft angelockt, kam ihr Mann, mein Nachbar, in die Küche. Auch ich sog automatisch die Luft ein. Doch das war ein Fehler. Statt Plätzchenduft, brannte die sibirische Kälte in meinen Lungen und ich musste verräterisch Husten.

a) Lucas wird entdeckt.
b) Lucas bleibt unentdeckt.

Türchen 13: Vermutlich hätte man mein Husten auch noch auf dem Südpol gehört und so war es nicht verwunderlich, als ich hinter mir eine Stimme vernahm: „Kann ich dir helfen, Junge?“ Ich drehte mich um und da stand mir mein Nachbar oder zumindest ein Mann, der so aussah wie mein Nachbar, gegenüber. Ich blickte zurück in die Küche, wo noch immer die Frau und mein Nachbar von den Plätzchen naschten.

a) Lucas hat Halluzinationen.
b) Es gibt den Nachbarn wirklich zweimal.

Türchen 14: Sah ich doppelt oder gab es meinen Nachbarn wirklich zweimal? „Ich wollte nur … es roch so lecker!“, log ich. Denn eigentlich konnte ich überhaupt nichts riechen. „Na dann komm mal mit, Martha wird sich über einen Gast freuen. Wir bekommen nicht oft Gäste, weißt du.“ Ja, das konnte ich mir gut vorstellen. „Wie ist dein Name?“ „Lucas.“ Im Haus duftete es genauso lecker, wie ich es mir vorgestellt hatte und es war schön warm. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie lange ich schon draußen in der Kälte gewesen war. Das Haus, war viel größer, als es von außen ausgesehen hatte. „Wer wohnt denn hier alles?“, fragte ich, während ich staunend durch das Haus lief. „Oh, nur ich und meine Brüder und natürlich Martha. Martha! Wir haben einen Gast!“, schrie, wie ich nun wusste, einer meiner Nachbarn. Mit einem Backblech noch vor Hitze dampfender Plätzchen trat die Frau, die ich schon durch das Fenster beobachtet hatte, aus einer Tür und hinter ihr Nachbar Nummer 2. „Ich habe diesen Jungen hier draußen gefunden, wie er spioniert hat. Was machen wir nun mit ihm? Schließlich hat er uns gesehen.“ Ich konnte nichts sagen, der Kloß in meinem Hals war gerade dicker geworden. „Ach Peter, nun mach doch dem armen Jungen keine Angst, er ist schon ganz bleich! Hier iss erst mal ein Plätzchen. Du hast die Auswahl zwischen
a) Kokosmakronen.
b) Zimtsternen.

Türchen 15:
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und griff beherzt nach einem Zimtstern. „Du musst unser neuer Nachbar sein?“ Das war nicht schwer zu erraten. „Ich heiße Lucas Held.“ „Du bist sicherlich ganz durchgefroren, ich mach dir erst mal einen schönen heißen Tee! Und ihr könnt eure Brüder holen, es gibt bald Abendessen.“ Brüder? Wieviele gab es denn noch?
a) 10
b) 8

Türchen 16:
Ich wurde in die Küche geführt und bekam einen heißen Tee, der mich auftauen ließ, als die Tür auf ging und der Mann, der Peter genannt wurde herein kam, dachte ich zumindest. Martha gab ihm jede Menge Teller in die Hand und er verschwand wieder. Nur ein paar Sekunden später ging erneut die Tür auf und Martha drückte einem Mann gleichen Aussehens Besteck in die Hand. Das Spielchen wiederholte sich noch einige Male und es wanderten Gläser, Schüsseln und Flaschen auf diese Weise aus der Küche. „Wieviele von denen gibt es denn?“, konnte ich meine Neugier nicht länger verbergen. „Komm mit, dann Stelle ich sie dir alle vor!“, lachte Martha. „Du bleibst doch, oder?“

a) Lucas bleibt nicht zum Essen.
b) Lucas bleibt zum Essen.

Türchen 17: Wir gingen hinüber in den Speisesaal, wo 12 Männer, alle mit einem weißen Vollbart vor einer Weltkarte, die an der Wand hing, standen und aufgeregt diskutierten.
„Wir haben einen Gast, also benehmt euch!“ Sofort kehrte Ruhe ein und alle setzten sich an den Tisch. Ein Platz war für mich reserviert worden. Langsam schlich ich an der Weltkarte vorbei, auf der jede Menge grüne Lichter blinkten. „Wozu ist das hier?“
Doch mich beachtete keiner. Alle waren dabei sich Essen auf den Teller und in den Mund zu laden. Was brauchte ich noch für Beweise? Sie wohnen am Nordpol, sie besitzen einen Schlitten und Rentiere, sie bekommen jede Menge Post und sie haben eine Weltkarte mit Flugrouten an der Wand hängen.
„Ich weiß, wer sie sind!“

a) Rentierzüchter
b) Weihnachtsmänner

Türchen 18: „Ich bin mir sicher, dass sie die Weihnachtsmänner sind.“ Schallendes Gelächter schlug mir entgegen.
„Da liegst du falsch mein Junge, wir sind Rentierzüchter“, sagte einer der Männer. „Du hast doch bestimmt unsere Rentiere gesehen.“
„Sie meinen die neun in dem Schuppen, hinter ihrem Haus? Sind das nicht zu wenige für eine Zucht?“
„Das sind unsere neun prächtigen Zuchtbullen. Der Rest haust draußen.“
„Außerdem gibt es doch wohl nur einen Weihnachtsmann!“, erklärte ein anderer Mann.
„Ja, das stimmt.“ Musste ich kleinlaut zugeben, das klang alles plausibel. Ixch überlegte kurz. es passte einfach alles zu gut zusammen. „Sie können ja Rentierzüchter und Weihnachtsmänner sein! Ich denke, dass nur keiner weiß, dass es mehrere Weihnachtsmänner gibt. Wie sonst sollten sie alle Kinder in nur einer Nacht mit Geschenken beliefern.“ Ich überlegte weiter und kam erst so richtig in Fahrt. „Ich denke, dass jeder von ihnen eine dieser blinkenden Routen übernimmt.“ Jetzt herrschte mucksmäuschen Stille in dem Raum.
„Ich habs dir ja gesagt Martha, diese Nachbarn werden Ärger machen!“, klagte einer meiner weißbärtigen Nachbarn Martha an. „Was machen wir jetzt mit ihm? Er weiß alles!“

a) Lucas bekommt eine Gehirnwäsche um alles wieder zu vergessen.
b) Lucas darf mit ihnen essen.

Türchen 19:“Aber ich bin mir sicher, dass er nichts sagen wird“, beruhigte Martha die zwölf bärtigen Männer.
„Nein, ich werde bestimmt nichts sagen!“, bestätigte ich schnell.
„Schön, dann können wir ja jetzt endlich essen!“ Ich nahm Platz und bekam, Kartoffelbrei und Bratwürsten auf den Teller geladen. Also hatte ich recht! Mein Nachbar war der Weihnachtsmann. Äh, also eigentlich wohnten hier zwölf Weihnachtsmänner. Mir brannten ungefähr eine Million Fragen auf der Seele. Wie schaffen sie es alle Geschenke in nur einer Nacht auszuliefern und wie können die alle transportiert werden? Woher wissen sie, welches Kind sich was wünscht? Lesen Sie wirklich jeden einzelnen Brief? Schließlich stellte ich nur eine einzige Frage: „Ich dachte immer, es gäbe nur einen einzigen Weihnachtsmann.“ Wieder schallendes Gelächter.
„Für einen einzelnen ist es unmöglich in nur einer einzigen Nacht alle Geschenke zu verteilen.“
„Durch die Bärte sehen wir für alle Menschen gleich aus.“ Das stimmte. Ich konnte sie kaum auseinander halten.
„Wir sind ein Familienunternehmen mit 120 Angestellten.“
„Und wo arbeiten die alle?“, war ich nun neugierig geworden.

a) Lucas bekommt eine Führung.
b) Lucas Mutter vermisst ihn bereits.

Türchen 20:“Wenn du aufgegessen hast, bekommst du eine Führung.“ Das ließ sich ich mir nicht zweimal sagen. Ich schlang den Inhalt meines Tellers herunter und war im Nu bereit.
„Na dann mal los.“ Wir standen vor einer ziemlich steilen Treppe, die ins Dunkle führte. Naja Geheimnisse wurden wohl immer tief im Dunkeln bewahrt. Ich stieg vorsichtig hinab. Hinter mir, die zwölf Weihnachtsmänner. Nach einer Weile sah ich Licht am Ende. Ich wurde immer neugieriger und auf einmal stand ich in einem riesigen Raum. Ich wusste nicht, wo ich als erstes hinsehen sollte. „Komm mit, wir zeigen dir alles. Hier haben wir die Poststation. Dort werden die Briefe nach Kontinenten sortiert.“ Hier arbeiteten einige Wichtel mit grünen Hüten. Dann gab es andere Wichtel, die die Briefe nahmen und die Wünsche in einen Computer eintippten. Etwas später kam das gewünschte Spielzeug in einem Aufzug an.
„Eine Etage tiefer ist unser Lager, dort arbeiten weitere Wichtel und suchen die Geschenke zusammen. Wir haben eines der modernsten Logistikzentren der Welt. Das haben wir bei amazon abgeschaut.“ „Und natürlich verbessert!“, zwinkerte mir einer der Männer über seinen Bart hinweg zu. Dann kamen die Geschenke zum Verpackungsservice und von dort in verschiedene Schlitten. Doch zuvor mussten sie alle durch eine merkwürdige Maschine.
„Das ist etwas ganz besonderes, es macht die Päckchen…

a) kleiner
b) schwerelos.

Türchen 21: „Das ist etwas ganz besonderes, es schrumpft die Päckchen.“
„Das ist ja cool, kann man da auch andere Sachen mit Schrumpfen?“ „Könnte man, ja, aber dafür ist keine Zeit. Weihnachtsmann ist ein Fulltimejob.“
„Und wie werden die Geschenke wieder groß?“
„Für unterwegs hat jeder von uns einen Antischrumpfstrahler bei sich.“ Er holte aus seiner Tasche einen Stab, der aussah, wie die Geräte der Men in Black. Bevor die Geschenke bei den Kindern landen, versetzen wir sie wieder in ihren Normalzustand.
Ich sah in den Schlitten, in den nun lauter Minigeschenke fielen. Alle so groß, wie eine Streichholzschachtel, egal, ob sich darin ein Teddy oder eine eine ganze Spielzeugeisenbahn befand.
„Jetzt habe ich nur noch eine Frage: Wie können die Schlitten fliegen?“ Allgemeines Geschmunzel.
Einer der Weihnachtsmänner klatschte in die Hände und von irgendwo her kamen kleine Lichter auf mich zu geflogen, die erst mich und dann den Schlitten umschwirrten. „Wir kriegen dabei etwas Unterstützung von den Feen.“
Nun schwebte der Schlitten ein paar Zentimeter über dem Boden.
„Kann ich eine Runde damit fliegen, hier sieht uns doch keiner?“

a) Lucas darf eine Runde mit fliegen.

b) Lucas darf nicht mit fliegen.

Türchen 22:Die Weihnachtsmänner sahen sich alle an und schienen sich ohne Worte zu verständigen.
„Na schön, aber das ist eine absolute Ausnahmen!“
„Ich darf wirklich mitfliegen?“
„Ja, aber nur eine Runde ums Haus!“
Einer der Männer pfiff und schon stand eines der Rentiere vor dem Schlitten. Die Wichtel spannten es an und kaum war es eingeschirrt, bloppten acht weitere Tiere hervor, wie Korken aus einer Flasche.
Mir klappte der Mund auf.
„Erklären wir dir ein andere Mal. Steig auf.“ Das lies ich mir nicht zweimal sagen. Kaum saß ich, gab Peter, der meinen Chauffeuer spielte, schon die Anweisung los zu fahren. Ich wollte gerade noch fragen, wie wir hier raus kamen, doch da öffnete sich vor uns schon eine Luke und beinahe im 90 Grad Winkel schossen wir in die Luft und waren binnen Sekunden über dem Haus. Genauso rasant ging die Fahrt weiter und ich klammerte mich an den Schlitten.

Wie soll’s weiter gehen?

a) Lucas Mutter sieht ihn.
b) Lucas fällt aus dem Schlitten.

Türchen 23:
Wir flogen um das Haus der Weihnachtsmänner. Ich überlegte, wie weit der unterirdische Bereich ging, den ich gerade verlassen hatte. Die kalte Luft wehte mir um die Nase. Da war so ein Bart bestimmt auch sehr praktisch, damit einem das Gesicht nicht einfror. Nun flogen wir über unser Haus. Meine Mutter trat gerade aus der Hintertür und versuchte Mira erneut, den Fisch mit den Medikamenten unterzujubeln. Leider war so ein fliegender Schlitten mit neun Rentieren vorne dran, am Himmel nicht zu übersehen. Vor allem dann nicht, wenn ihr Sohn auf der Rückbank saß.

a) Lucas Mutter schreit ihn an und er bekommt Hausarrest.
b) Lucas Mutter fällt in Ohnmacht.

Türchen 24:
Und dann kippte sie einfach um. Das war wohl etwas zu viel für sie. Peter setzte zum Landeanflug an und setzte dne Schlitten weich auf dem Boden auf. „Danke, das war wirklich ein schöner Tag bei euch. Und ich werde auch bestimmt nichts verraten!“, schwor ich ein letztes Mal und sah ihm hinter her wie er mit dem Schlitten wieder abhob. Dann rannte ich zu meiner Mutter, die schon wieder dabei war wach zu werden.
„Lucas, du…“
„Geht’s dir gut, Mutter?“
„… du bist in einem Schlitten mit fliegenden Rentieren durch die Luft geflogen!“
„Ich glaube das hast du nur geträumt, du bist ziemlich doll mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen“, flunkerte ich und half ihr auf die Beine. Sie rieb sich ihren Hinterkopf.
„Vermutlich hast dur recht. Schließlich gibt es gar keine fliegenden Schlitten und Rentiere.“
„Genau.“ Ich musste mir ein Lächeln verkneifen und ging ins Haus. Zufrieden ließ ich mich aufs Bett fallen. Es würde wohl nie jemand von meinem Abenteuer erfahren. Ich sah aus meinem Fenster und sah Peter vorbei fliegen, wie er mir ein letztes Mal zu winkte.

Ende

Lovelybooks und Self-Publishing Autoren

Die ganze Bücherwelt spricht von LovelyBooks. Doch ist die Social Reading Plattform wirklich das Allheilmittel aller Autorenprobleme? Nun gut, man kommt in Kontakt zu den Lesern, doch ich tue mir etwas schwer mit der Plattform. Ich kann nicht genau sagen warum. Ich bin auch bei Goodreads und wurde da, so gut wie mit einem Klick zu „Goodreads Author“. Ich habe dort noch keine Give Away Aktion getestet, das möchte ich vielleicht beim zweiten Buch ausprobieren. Doch zurück zu Lovelybooks. Ich hätte mich dort auch gerne als Autor betitelt. Tja.

Ich habe ein Mail geschrieben über folgenden Link auf der Lovelybooksseite und darum gebeten Autor zu werden, was ich ja genaugenommen schon bin. Zurück bekam ich diese nette Mail:
„Für das LovelyBooks Autorenprogramm ist es leider so, dass wir Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufnehmen können. Das möchte ich an dieser Stelle natürlich auch kurz erklären:

Wir nehmen in das Autorenprogramm im Moment nur Autoren auf, die für ihre Buchveröffentlichung nichts bezahlen mussten (sowohl einmalige finanzielle Zuzahlungen, als auch Druckkostenzuschüsse oder Mindestabnahmen fallen darunter). Im Interesse unserer Leser, sollen auch gewisse Mindestanforderungen an die Bücher gesichert werden, so ist es wichtig, dass z. B. ein Lektorat in Anspruch genommen wurde, das der Verlag finanziert. Leider können die Leser und wir vom Team dies nicht für jedes einzelne Buch prüfen. Die einzige Gewährleistung, die uns zur Verfügung steht, ist die Prüfung durch einen namhaften Publikumsverlag. Dort erhält das Buch garantiert ein Lektorat, und eine Veröffentlichung in einem solchen Verlag zeigt auch, dass das Buch mehrere Mitarbeiter des Verlags so überzeugt hat, dass man dort bereit war einen Vorschuss an den Autor zu zahlen. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass Bücher, die nicht in einem solchen Verlag veröffentlicht wurden, nicht durchaus auch sehr gut sein können. Wir haben nur leider nicht die Möglichkeit das für jedes einzelne Buch zu prüfen und verlassen uns deshalb auf die Veröffentlichungen in einem wie eben beschriebenen Verlag.

Wir prüfen aber laufend weitere Möglichkeiten, um auch Autoren aufnehmen zu können, die nicht in einem klassischen Verlag veröffentlichen. Derzeit besteht eine Kooperation mit neobooks.com und Books-on-Demand. Autoren, die hier veröffentlichen und die bereits in einem relevanten Umfang ihre Bücher verkaufen, bekommen auf Wunsch bei Lovelybooks automatisch den Autoren-Status. An weiteren Kooperation mit self-publishing Plattformen arbeiten wir.

Wir bitten hier um Verständnis. Mit Ihrem normalen Mitgliedsprofil können Sie aber ebenfalls alle Möglichkeiten auf LovelyBooks.de nutzen, um Ihre Bücher zu bewerben – etwa das Starten einer eigenen Leserunde zu Ihrem Buch. Gerne kann ich auch auf der automatisch erstellten Autorenseite von Ihnen ein Autorenfoto und eine Vita hochladen, wenn Sie mir diese zusenden.“

Zumindest ersteres habe ich ja auch gemacht, nämlich mein Buch lektorieren lassen. Aber gut. Ich bekam also ein automatisches Autorenprofil. Das kann ich nicht mit meinem normalen Leser-Account verknüfen, noch irgendweldche Änderungen vornehmen. Das sieht dann so aus:

ich bei lovelybooks

Man kann wie bereits in der Mail angekündigt, Leserunden veranstalten (Dazu später mehr). Außerdem kann man sein Buch selbst zu den ganzen Listen hinzufügen, die es bei Lovelybooks gibt:

Listen von Büchern bei Lovelybooks

Social Readin Plattformen im Vergleich