Logos von Xinxii und Tolino Media

Rezensionen beim Distributorwechsel

Rezensionen sind ein wertvolles Gut für Autoren. Sie zu nach einem Distributorwechsel zu verlieren, ist nicht akzeptabel. Zum Glück gibts andere Möglichkeiten.

Ich habe lange überlegt, ob ich von Xinxii auf Tolino Media umsteige, weil ich meine Rezensionen bei thalia nicht verlieren wollte. Doch das Xinxii als Distributor immer mitverdient, während das Hochladen auf www.tolino-media.de doch ganz einfach ist und ich dort mehr an meinem Buch verdiene, wollte ich auch ändern.
Dann habe ich irgendwo gelesen, dass man die Rezensionen mitnehmen kann. Leider finde ich den Artikel nicht mehr, wo ich das gelesen habe.

Also habe ich bei Xinxii Moonwitch für die Tolino Gruppe aus der Distribution nehmen lassen und das epub eigenhändig bei Tolino Media hochgeladen.
Ich dachte, ich schreibe den Kundendienst von tolino an und fertig. Aaaber so einfach war es dann doch nicht. Die Rezensionen sind nämlich mit der ISBN des Buches verknüpft. Und die ISBN des ebooks „Moonwitch -Liebe zwischen Licht und Schatten“ habe ich von Xinxii erhalten. Ich musste also bei Xinxii nachfragen, ob ich die ISBN mitnehmen darf. Das durfte ich unter der Bedinung, dass die Verlag GD Publishing Ltd. & Co. KG, Berlin im Impressum des ebooks genannt wird.
Diese habe ich dann an Tolino gemeldet, dass ebook von Moonwitch 1 erneut hochgeladen und die haben dann es dann mit der ISBN verknüpft.

Fazit

Mein Fazit lautet, dass es richtig war, einen Distributorwechsel durchzuziehen. Nach ein paar Mails war alles geritzt. Wie lange der ganze Vorgang gedauert hat, kann ich nicht sagen, da ich nicht immer sofort die Mails beantwortet habe, bzw. Antwort bekommen habe und mit zwei Kundendiensten gleichzeitig gemailt habe. Nachdem ich aber die Bestätigung von Xinxii hatte und die Mail an Tolino Media mit der ISBN rausging, ging es ganz schnell.

Meine erste Leipziger Autorenrunde

Immer am Buchmessensamstag der Leipziger Buchmesse veranstaltet die Messe unter Organisation von Leander Wattig die Autorenrunde.
Da ich bisher nur gutes von dieser Veranstaltung gehört habe, war es für mich also ein Pflichttermin, wenn ich schon mal in Leipzig war.

Und so begab ich mich Samstag morgen pünktlich um 10 Uhr in das Konferenzzentrum, fand Raum und auch meinen Namen auf der Anmeldung und los gings. Am Anfang war es ein bisschen wie bei der Reise nach Jerusalem, denn jeder suchte erst mal einen Platz an einem der runden Tische, die im ganzen Raum verteilt waren, jedoch noch keinem Thema zugeordnet waren. So konnte man erst mal mit dem Tischnachbar ins Gespräch kommen. Und dann ging es auch schon los. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Buchmessendirektor Oliver Zille. Dann wurden den Tischen Vorträge zugewiesen und das große Stühle rücken begann.

Aus dem riesigen Programm der Leipziger Autorenrunde sollte ich mir dann sechs Tischrunden aussuchen. Gar nicht so einfach!

Für die erste Gesprächsrunde hatte ich mir „Aufbau einer Autorenmarke für Fortgeschrittene“ bei Sybille Bauschinger, Senior Marketing Manger ausgesucht. Leider auch ziemlich viele Andere. Schnell waren die Plätze um den runden Tisch gefüllt und extra Stühle wurden herbei geschafft. Ich bin niemand der mit den Ellenbogen um einen Platz in der ersten Reihe kämpft, ergo saß ich in der zweiten Reihe und da waren meine noch jungen Ohren bemüht alles mit zu bekommen, was Frau Bauschinger erzählte. Leider bekam ich mindestens genauso viel mit, was am Nebentisch erzählt wurde. Das war auf Dauer sehr anstrengend. Leider ging das noch ein paar Mal an dem Tag so, so dass ich schnell dazu übergangen bin mir Tische und damit Vorträge auszusuchen, die nicht so überlaufen waren. Denn an diesen konnte man mit den Referenten wirklich ins Gespräch kommen und auch Fragen stellen. So z. B. bei Werben mit Google Adwords, dass ich mir gerne früher angehört hätte, weil es wirklich interessant war. Ich aber nur noch 10 Minuten dort bei gewohnt hatte. Der Referent Martin Dorst sah sich auch individuell die Homepages von Teilnehmern hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung an, was er auch konnte, weil es nur 3 oder 4 Teilnehmer waren.

Aber nochmal zurück zum Vortrag Aufbau einer Autorenmarke. Gemerkt habe ich mir folgendes, diese Punkte sind dabei wichtig: Zielgruppe? – Wo bewegt sie sich und wie erreiche ich sie?
Sichtbarkeit
Bekannheit
Emotion (kann sogar der Unique Selling Point sein) verbindet, persönlich, realer Mensch.
Qualität

Außerdem Zeit oder Geld > Eines von beiden brauche ich auf jedenfall um eine Autorenmarke aufzubauen.
Wichtig ist es außerdem sich Ziele zu setzen.

Nach Mittagspause von ging es weiter mit den Tischrunden 3 und 4.
Meine erste Wahl war hier die Gesprächsrunde „Lesungen als Mittel des Marketings -Möglichkeiten, Weg, Fallstricke“, die leider ausfiel, was wir erst merkten, nachdem keiner am Tisch sich als Referent outete. Also musste ich mir schnell eine Alternative suchen und landete bei „Möglichkeiten des Social Reading“ mit Christoph Kappes, Mitbegründer und Geschäftsfüher von sobooks.de, sowie Geschäftsführer der Fructus GmbH. Leider ging es mir zu wenig um Social Reading im Allgmeinen, als eher die Geschäftsmöglichkeiten von sobooks und so habe ich mal noch „Erfolgreiches Buch-Crowdfunding – Finanzierungstregien für Autoren“ mit Markus Streichhardt von Startnext, reingehört. Da habe ich kurz reingehört, weil es mich interessiert hat, was dort erzählt wurde. Schließlich habe ich mein erstes Buch über Crowdfunding auf Startnext finanziert. Beim get Togehter im Anschluss an die ganze Veranstaltung habe ich mich dann noch mal gut mit Herrn Streichhardt unterhalten.

Länger verweilt habe ich dann bei der Gesprächsrunde von Wibke Ladwig: „Show don’t tell – Storytelling in Social Media“. Die auch ziemlich überlaufen war. Von da an, habe ich irgendwie überall mal ein bisschen reingehört, so z. B. in

„Wie Autoren sichtbar werden – Buchtrailer als Marketinginstrument“ mit Mathias Voigt, Geschäftsführer bei Literturtest. Leider lässt sich hier zusammenfassend sagen, dass ein gekaufter Trailer für Self-Publishing Autoren unbezahlbar ist.

5. und 6. Gesprächsrunde:
Die Aufnahmebereitschaft hat zumindest bei mir etwas nachgelassen, auch wenn es nochmal eine Kaffee und Kuchenpause gab. Doch ich habe das Gefühl, die Zeit ist nur so gerannt. Die folgendende Gesprächsrunde wollte ich eigentlich gar nicht besuchen.
„Werkstattgespräch für Fortgeschrittene: Geschichten plotten und die richtige Erzählfolge bedenken. Ein Austausch über Wege, Probleme und Lösungen von und mit Anke Gasch, Chefredakteurin der Federwelt“. Dieses Tischgespräch hat mich überraschenderweise am meisten beeindruckt. Ich kann auch gar nicht mehr sagen, wie ich dort gelandet bin.
Überrascht hat mich dann vor allem, dass sie sagte, dass sie gar kein Fan von Plotten sei, weil sie danach gar keine Lust mehr hätte das Buch zu schreiben. Einmal detailliert durchgeplottet ist die Geschichte sozusagen schon geschrieben, noch ausführlicher natürlich nur im Kopf, aber ich weiß, was sie meint. Das hat mich sehr gefreut zu hören, dass es auch anders gehen kann und ich nicht unbedingt Plotten muss. Ich dachte nämlich schon, dass ich das unbedingt machen muss, weil jeder gute Autor das macht.

Als letztes habe ich mir dann noch „Online Marketing und Social Media Marketing für Autoren“ mit Karla Paul angehört. Das habe ich mir eigentlich nur angehört, weil ich mal Karla Paul live hören wollte, ansonsten ist das ein Thema gewesen, bei dem ich nicht viel neues mit nehmen konnte.

Und das ist leider auch mein Fazit des gesamten Tages.
Ich bin jemand, der gerne alles selbst macht oder zumindest ausprobiert und wenn ich nicht weiter komme, dann google ich und finde meistens auch Hilfe. Natürlich muss man unglaublich viel lesen, sich informieren, austauschen und gucken, was andere Autoren so treiben und für Ideen haben. Doch ist das nicht das charmante an Self-Publishing, das ich alles selbst bestimmen kann. Wobei wir hier auch wieder bei Geld oder Zeit sind, die man investieren muss. Entweder man macht es selbst oder man kauft sich das, was man nicht selbst machen kann.
Alle meine Schritte sind wohlüberlegt und gut recherchiert. Lieber lese ich mal einen Artikel mehr zum Thema Homepageerstellung und welchen Anbieter man nehmen soll etc., bevor ich mich entscheide und es dann umsetze.

Mein Gefühl der anderen Autoren, vermutlich auch nicht alle, die in der Autorenrunde waren, war, das dort sehr wenige schon ein so umfassendes Allgemeinwissen hatten.
Z. B. wusste eine Dame nicht, dass man bei amazon sich ein Profil über Author Central anlegen kann. KLar habe ich das auch irgendwann irgendwo mal gelesen, aber der Unterschied ist, ich befasse mich mit dem Self-Publishing, den Möglichkeiten der Darstellung von mir und meinem Buch im Netz, neue Wege, Do’s and Dont’s und was andere Autoren so treiben.

Vielleicht hätte mich der Workshop Tag ein Jahr früher besser informiert, vor meiner ersten Buchveröffentlichung. Doch Leipzig liegt bei mir, im Gegensatz zu Frankfurt, eben nicht um die Ecke.

Karla Paul, alias "Die Buchkolumne", über Social Media

Karla Paul, alias „Die Buchkolumne“, über Social Media

leipziger-buchmesse-2011

Meine erste Leipziger Buchmesse

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse. Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne, kam ich nie auf die Idee in die Ferne zu schweifen, da dann noch Gebühren für Hotel und Fahrt anfallen. Doch nach so vielen Schwärmereien über die Leipziger Messe, entschloss ich mich dieses Jahr mich mal persönlich davon zu überzeugen und war die vollen vier Tage dort.
Donnerstag hatte ich mir zum Orientieren und herumspazieren vorgenommen, schließlich kannte ich das Messegelände noch überhaupt nicht. Da ich allerdings vorher mir schon einige Tage Leipzig angesehen hatte, merkte ich schnell die bereits gelaufenene Kilometer in meinen Knochen. Und das am ersten Messetag! Kurz vor der Abreise haben wir dann noch einen Hinweis eines Freundes bekommen, dass ein gemeinsamer Freund ebenfalls auf der Buchmesse sei. Wir haben ihn sogar in der Mangahalle bei den Zeichnern gefunden: Deryl Braun.

Abends wollte ich dann zum Pub’n’Pub, den ich sonst in Frankfurt besuche. Allerdings haben wir das Papa Hemingways wohl mit der Masse an Teilnehmern überfordert. Mit reichlich Verspätung gab es noch einen kurzen Impulsvortrag. Die Vorstellung der einzelnen Teilnehmer haben wir bei über 70 Leuten erst gar nicht probiert. Leider war es auch schwierig miteinander ins Gespräch zu kommen. Zu allem Überfluss bin ich dann auch noch verhungert, weil nach eineinehalb Stunden immer noch kein Essen kam. Naja. Dieses Event werde ich wohl lieber wieder in Frankfurt besuchen und nicht in Leipzig.

Freitag waren wir in unseren Schritten schon gezielter, aber die Gänge auch schon voller. Ich habe mir zwei Vorträge angehört. Zum einen von Amazon mit Katrin Koppold, Nika Lubitsch und den Bloggerinnen Tilly + Jack von In Flagranti Books
Es war sehr interessant mal die Seite der Buchblogger zu hören, was sie von uns Autoren erwarten, z. B. die richtige Ansprache in einer Mail. Und auch welche Erfahrungen die erfolgreichen Self-Publisher mit Buchbloggern gemacht haben.
Buchblogger und Autoren

Und auf den letzten Drücker habe ich noch Plätze für die Häppchen-Lesung von bekommen, weil wohl jemand abgesagt hat. Gelesen haben Marah Woolf, Katrin Koppold, Hannah Sievern, Ivonne Keller, Emily Bold, Jade MCQueen, Nikola Hotel, Eileen Janket und Dana Graham.
Lesung Leipzig zur Buchmesse

Einen ausführlichen Bericht gibt es hier von Helen. Helen haben mein Freund und ich während der Lesung kennen gelernt. Sie ist Literaturstudentin in Leipzig und musste einen Bericht über die Lesung schreiben. Das nette Pärchen in dem Bericht sind mein Freund und ich. 🙂

Samstag war ich dann den ganzen Tag bei der Leipziger Autorenrunde. Doch darüber werde ich demnächst separat berichten.

Zum Ausklang am Sonntag habe ich mir dann viele Lesungen auf der Fantasy Leseinsel angehört. Ursula Podnanski, Rebekky Pax und Eoin Colfer, von dem ich mir auch ein Autogramm geholt habe und geärgert habe, dass ich Artemis Fowl nicht dabei hatte. Aber wer schleppt schon Bücher mit sich herum.
Rebekka Pax kannte ich noch nicht. Doch ihr Buch „Das Herz der Harpyie“ fand ich wirklich gut. Dazwischen lasen immer wieder Autoren von kleineren Verlagen. Außerdem war die Messe bei weitem nicht mehr so voll wie Freitag oder Samstag.

Fazit: Die Leipziger Buchmesse geht mehr auf Leser, Buchblogger und Autoren, seien es Selbst-Publisher oder Verlagsautoren zu. Jeder kann eine Lesung organisieren und taucht dann, so denn er denn rechtzeitig ist, im Verzeichnis zu Leipzig liest auf. Für mich habe ich beschlossen, dass ich auf jedenfall probieren werde in 2016 auch in Leipzig zur Buchmesse etwas auf die Beine zu stellen.

Zu meinem Fotoalbum in Facebook über die Leipziger Buchmesse.

kobo writing life startseite

Kobo Writing Life für Self-Publisher

Das man bei Amazons Kindle Publishing Service sein ebook selbst hochladen und veröffentlichen kann, weiß wohl jeder self-publisher. Das dies auch bei kobo geht, wusste ich zumindest nicht von Beginn an und habe den Shop erst über Xinxii, also einen Distributor, beliefern lassen. Ergebnis: 1,26 €, von jedem verkauften Ebook (Verkaufspreis 2,99 €) und Verkaufszahlen Mitte September erst für Juli! Daher: Selbst ist die Frau und lädt ihr ebook selbständig hoch. Gedacht, getan. Naja, zumindest dann, nachdem ich von Xinxii wieder aus dem Vertrag für die Belieferung des Koboshops heraus kam, denn das, und das war mir auch nicht klar, geht erst nach drei Monaten ab Auslieferungsdatum. Nun bekomme ich bei jedem verkauften Buch immerhin 1,76 €! Seit Januar kostet das ebook 3,99 € und ich habe noch keine Ahnung, wieviel ich dann erhalte. Denn seitdem hat noch keiner mein ebook über kobo erworben.

Apropos Geld. Beim Schreiben des Blogbeitrags ist mir aufgefallen, dass ich mein Geld noch gar nicht erhalten hatte und bin dann im Kleingedruckten hierauf gelandet: „Wir bezahlen Sie zweimal pro Jahr in Ihrer Währung via Direktüberweisung.“ Na da bin ich mal gespannt, wann ich mein Geld bekomme.

Das Einstellen bei Kobo war kein Problem. Das Dashboard ist schön übersichtlich und liefert zügig Verkaufszahlen.

kobo writing life dashboardEinzig über den Punkt mit der Preisgestaltung bin ich gestolpert. Gebe ich den Preis gleich mit Mehrwertsteuer an, oder ohne, wie bei amazon (hat sich ja jetzt auch geändert)? Doch Kobo ist da wesentlich angenehmer, man gibt ihn fix und fertig an, ohne lang herum rechnen zu müssen bezgl. der Mehrwertsteuer!
Ich habe mich nur bei einer Sache zuerst gewundert, nämlich was sie unter ID haben wollten: Die Kontodaten!

Corinna, von ebokks, hat schon eine ausführliche Anleitung verfasst.

Auch Preisaktionen sind kein Problem. Man kann hier sogar Start- und Enddatum festlegen. Natürlich braucht auch Kobo hier etwas Vorlaufzeit. Aber es kann nicht passieren, dass das E-book schon vor der geplanten Aktion bei 0,99 Euro steht und es wird auch wieder pünktlich abgeschaltet. So etwas wünsche ich mir auch für gewisse andere Shops. 🙂

Kobo writing life Pricing Aktion

Jetzt zu den Nachteilen. Ich habe folgende Kategorien rausgesucht für mein ebook „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“. Dabei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass auch bei kobo natürlich die ganze Menüführung auf englisch ist, so auch die Kategorien die man wählen muss.

Kids + Teens | Teen | Love and Romance
Sci Fi + Fantasy | Fantasy | General
Kids + Teens | Teen | Fantasy and Magic

Gelandet bin ich dann in: kobo selbstbeliefert falsche rubriken
Da dachte ich kurz: na bravo! Wie bitte kommen die auf Erotik? Vor allem letzteres wollte ich auf keinen Fall. Also Mail an den Kobo Support. Nach zwei Wochen, dann endlich eine Antwortmail: Ich dürfte Kinder- und Jugendkategorien nicht mit denen von Erwachsenen vermischen. Wieder eine Mail meinerseits, dass ich einfach in die gleichen Kategorien wie vorher möchte. Was soll ich sagen? Wir haben Mitte Februar. Mein Ebook ist nun seit ungefähr einem halben Jahr bei kobo per selbst-distribution. Ich bin immer noch in Erotik, weil die das nicht selbstständig ändern können und ich widerum nicht weiß, welche anderen Kategorien ich nehmen sollte, um aus Erotik heraus zu kommen. Denn sorry, wer schließt von den oben genannten Kategorien darauf, in Erotik zu landen. Ich wüsste absolut nicht, was ich ändern sollte.

Ich kann also auf der einen Seite jedem nur empfehlen, sein ebook bei Kobo selbst zu distribuieren. Auf der anderen Seite, haben Distributer da anscheinend noch mal andere Möglichkeiten, denn mit Distributor Xinxii war mein ebook in den richtigen Kategorien einsortiert…
Was gleich geblieben ist, ist die Verkaufsmarge. Sowohl mit oder ohne Distributor sind meine Verkäufe bei kobo nicht annähend so, wie bei amazon.

6 unterschätzte Eigenschaften, die Autoren brauchen

Geduld ist auf jedenfall Punkt 1. Bei den IT-Fähigkeiten würde ich noch ergänzen, dass es hier nicht nur um simple Office-Produkte geht, die man beherrschen sollte, man sollte auch wissen, wie man Grafiken formatiert, Blogs hostet, seine Social Media Kanäle befüllt, auch vom Smartphone aus und so vieles mehr.
Als 7. Punkt würde ich noch die Budgetplanung ergänzen. Wieviel an Geld kommt rein? Kann ich mir dieses Werbemittel leisten? Hier den Überblick zu behalten finde ich genauso wichtig wie die anderen sechs unterschätzten Talente, die ein Autor haben sollte. Besser gesagt ein Self-Publisher. Das höre ich auch immer wieder. Erst letztens sagte eine befreundete Verlagsautorin zu mir, dass sie nur Schreiben möchte und nicht das Ganze andere noch machen möchte, dass ein Self-Publisher tun muss. Im Gegensatz dazu gefällt mir die Vielfältigkeit dessen, was ein Self-Publisher tun muss, sehr gut!

Leserunde Lovelybooks Moonwitch

Meine erste Leserunde bei Lovelybooks – Ein Erfahrungsbericht

Ich möchte heute über meine erste Leserunde bei Lovelybooks bloggen, die ich von Ende August bis ca. 6. Oktober 2014 durchgeführt habe. Ich habe vorher auch noch an keiner als Leser teilgenommen.
Hier könnt ihr Sie Euch nochmal auf Lovelybooks anschauen.

In der letzten Augustwoche habe ich mit der Ausschreibung begonnen.
Es bewarben sich insgesamt 31 Büchernärrinnen und Büchernarren. Erst kam der Zuspruch recht spärlich. Daher habe ich an alle Freunde, die ich dort bereits hatte, eine Mail geschrieben, um noch mal darauf aufmerksam zu machen. So sind es dann doch eine ordentliche Anzahl geworden. Schließlich wollte ich 5 ebooks und 5 Taschenbücher verlosen, die in der ersten Septemberwoche per Post und Mail rausschickte. Noch immer sind Bücher eher gefragt als ebooks.
Um die Gewinner zu ziehen, hatte ich mir etwas Besonders einfallen lassen. Mein Meerschweinchen Mekina hat die Gewinner gezogen. Das könnt ihr Euch hier noch mal anschauen:

Video Auslosung Part 1
Video Auslosung Part 2

Die Post hat unterschiedlich lange gebraucht und auch bis ich von allen die Mailadresse hatte und das ebook Format das sie wollten, dauerte es eine Weile.
Zusätzlich hat noch jemand teilgenommen, der nicht gewonnen hatte, so dass es 11 Leserinnen waren. Das hat mich natürlich besonders gefreut.

Am Anfang ging es bei einigen recht zügig mit den Rückmeldungen und in jeder, von mir gesetzten Unterteilung, bekam ich eine Rückmeldung. Nach einer Zeit tröpfelte es etwas dahin und es postete auch nicht jeder etwas in jeder Unterkategorie. Ich hätte gedacht, dass es mehr Interaktion gibt, im Sinne von Fragen an mich, vielleicht auch, dass diese Leser etwas mehr Insiderwissen rund um mein Buch oder mich hätten wissen wollen, das war nicht so wirklich der Fall.

Nun zu dem, worum es eigentlich in so einer Leserunde geht: Das Erhalten von Rezensionen. Alle Leserinnen, bis auf eine Ausnahme, haben eine Rezension geschrieben und sie nach ihren Möglichkeiten an ihren Stellen öffentlich gestellt. Zumeist auf ihren Bücherblogs, weniger auf Amazon, weil offenbar Buchblogger bei Amazon nicht gerne rezensieren. Für mich als Autor wäre es schön gewesen hier einige mehr zu bekommen, weil Normalsterbliche Verbraucher, sich eher dort informieren. Die Rezensionen sind im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich bekommen habe, schon sehr kritisch, nicht negativ oder so, aber man erkennt die Vielleser darin. Und ich denke, dass ist es auch, was jedem Autor, der Leserunden auf Lovelybooks veranstaltet klar sein: Hier rezensieren Profis, die fast täglich Bücher verschlingen und rezensieren! Ich habe durch die doch sich sehr lange ziehende Leserunde keinen spürbaren Effekt bei den Käufen gemerkt, im Gegensatz zur Blogtour z. B., weil da eben alles in einer Woche gehäuft war.
Sicher werde ich noch mal eine Leserunde machen bei einem der nächsten Bücher, aber auch noch mal andere Maßnahmen überlegen und ausprobieren.

Zeitlich hatte ich übrigens gar keine Probleme. Man bekommt täglich eine Benachrichtigung, was an Posts angekommen ist. Natürlich guckt man auch immer wieder rein. Ich fände es bei Lovelybooks gut, wenn es auch so etwas wie „Gesehen“-Häkchen gäbe, wie bei Whatsapp oder Facebook-Daumen, damit man einfach weiß, dass auch jemand die Antwort liest, die ich ihm auf einen Post geschrieben habe.
Am Ende ist es schwierig zu sagen, wann die Leserunde beendet ist, weil man nie weiß, ob noch etwas kommt.

Lange habe ich mir über den Zeitpunkt einer Leserunde Gedanken gemacht. Meine Lesrunde startete circa eineinhalb Monate nach der Buchveröffentlichung. Das hatte auch etas damit zu tun, dass ich überall gelesen hatte, dass man sich dafür Zeit nehmen sollte. Als Self-Publisher im Nebenjob hat man nicht wirklich viel Zeit. Ich weiß nicht, ob es besser gewesen wäre, wenn sie näher am Veröffentlichungsdatum dran gewesen wäre. Ich war der Meinung alles nach und nach zu machen, und das Buch über einen längeren Zeitraum im Gespräch zu halten als gut geeignet.

Lesrunde lovelybooks

Tipps zu Leserunden von Myra Cakan.

Mehr zum Thema Lovelybooks

99 cent Aktion für mein ebook- ein Erfahrungsbericht

Da die Buchverkäufe nach ein paar Monaten nicht mehr so waren, wie zu Beginn, beschloss ich eine 99 cent Aktion für mein ebook zu starten. Ich hatte überlegt das ganze Ende November stattfinden zu lassen, um dann ein gutes Ranking für die Weihnachtsverkäufe zu erhaschen. Um die Aktion bekannt zu machen, warb ich auf www.xtme.de (kostenpflichtig) zu diesem Artikel, eine Woche tägliche Erwähnung im Newsletter.

www.ebook-rabatte.de (kostenfrei)
www.ebookninja.de (ebenfalls kostenfrei) und
der Facebookseite ebooktopdeals.

Die Aktion begann am Freitag, den 14. November und endete Donnerstag, den 20. November.
amazon: Der erste Tag war auch der beste Tag. Danach ging es leider wieder abwärts, zwar noch einen Tag nochmal aufwärts, aber dann eben wieder abwärts.
Die Verkäufe lagen wieder so gut, wie in der Höchstzeit meiner Verkäufe zu Normalpreiszeiten.
Ehrlich gesagt, hatte ich mir mehr erhofft.

Um die 119 Euro, die ich für die Werbung auf xtme gezahlt habe, wieder rein zu bekommen, hätte ich 350 ebooks á 0,34 Euro (das ist das, was bei 99 cent bei amazon noch übrig bleiben für den Autor) verkaufen müssen. Das habe ich auf jedenfall nicht geschafft, nicht mal annähernd, aber ich hatte gehofft, dass durch die Verkäufe und das dann gute Ranking bei amazon, die Verkäufe erhalten bleiben, wenn der Preis wieder auf 2,99 Euro hoch geht.

In der Woche danach, lief es dann eigentlich genauso wie vorher weiter und nicht besser, was ich gehofft hatte…
Allerdings hätte ich vorher mal diesen Artikel der Self-Publishing Bibel lesen sollen. (Er erschien erst danach.) Denn offensichtlich sind Oktober und November generell keine guten Verkaufsmonate.

Tja.
Von den anderen Shops muss man erst gar nicht reden:
kobo: Kein Verkauf für 99 cent.

tolino: ein Verkauf über Weltbild, Null bei Thalia.

Im Dezember lief es dann wieder besser. Der Zeitpunkt war also vielleicht nicht der Beste. Das Ranking bei amazon ging zumindest so schnell wieder nach unten, dass es keine Auswirkungen auf die Dezember Verkäufe haben dürfte. Ich wollte es eben einfach mal ausprobieren, um für meine weiteren Bücher hinzuzulernen.

Noch kurz ein paar Worte zum Ändern des Preises un der Dauer auf den verschiedenen Plattformen:
Bei amazon dauert es nur ein paar Stunden. Ein Ändern des Preises empfehle ich am Abend davor.
Bei Kobo kann man bequem einen Zeitraum festlegen, in dem das ebook günstiger wird. Auch das sollte man allerdings so zwei Tage vorher timen.
Die restlichen Shops lasse ich über Xinxii beliefern. Hier sollte man vier bis fünf Tage vorher eine Mail hinschreiben, dass sie die Preise bei den Shops ändern lassen sollen.

Update am 2. 2. 2015:
Bei der Self-Publishing Bibel gibt es nun eine Übersicht über Möglichkeiten zur Bekannmachung einer Marketing-Aktion.

Möglichkeiten der Frankfurter Buchmesse für Self-Publisher

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal als beinahe Autor auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Dieses Jahr bin ich als Self-Publisher dort.

Schon im Vorfeld wollte ich wissen, wie ich mit meinem Buch dort irgendwie in Erscheinung treten kann.

Es gibt ja vielerlei Wege um auf sich und sein Buch aufmerksam zu machen. Preise und Awards sind eine Möglichkeit. Doch bei vielen Preisen und Stipendien sind Self-Publisher ausgeschlossen, das ist schade. Zumeist könnten Sie gerade Stipendien oder Geldpreise gut gebrauchen!

Im Rahmen der Buchmesse bin ich über zwei Preise gestolpert bei denen es keine Rolle spielt, ob man Self-publisher ist oder nicht. Zum einen der Beauty and Book Award der Frankfurter Buchmesse. Hier kann jeder ein Buch mit einer ISBN einreichen, auch eine Amazon ISBN tuts.
beautyandbookaward

Zum anderen wird im Rahmen der Buchmesse seit ein paar Jahren der Virenschleuderpreis von Leander Wattig für Virales Marketing im Bereich der Buchbranche vergeben. Natürlich sollte man dafür auch eine ungewöhnliche Idee haben, eine herausragende Persönlichkeit sein oder eine Maßnahme oder Strategie entwickelt haben, die es so noch nicht gab, um sich dort unter den Nominierten wieder zu finden. Dieses Jahr bin ich in der Kategorie Maßnahme/Strategie nominiert worden für meine Buchfinanzierung mit Hilfe von Crowdfunding.
Auch hier würde ich mich über ein Like freuen, um es auf die Shortlist zu schaffen.

virenschleuderpreis

Dann bin ich vor kurzem noch über die Einzeltitelausstellung gestolpert und dachte zuerst yes! Mein Buch wird auf der Buchmesse ausgestellt. Okay 92 Euro pro Titel ist zwar happig. Aber okay, ist ja auch die Frankfurter Buchmesse. Doch leider steht im Kleingedruckten, dass das Buch im VLB vorhanden sein muss. Hätte noch mal schlappe 79 Euro gekostet und das war es mir dann nicht wert. Wobei ich mich wirklich frage, welcher Self-Publisher soviel Geld ausgibt?
Die Ausstellung gibt es wohl schon länger und war bisher für Kleinverlage gedacht. Man kann sein gedrucktes Buch als auch ein e-book ausstellen, dieses wird dann
mit Hilfe einer Setcard ausgestellt, auf der auch eine Leseprobe zu finden ist. Ich hätte mich auf jedenfall für die gedruckte Variante entschieden. Vielleicht überlge ich das für nächstes jahr nochmal, denn dieses Jahr war es zu knapp vür der Anmeldefrist, dass ich diese Möglichkeit entdeckt hatte.

Für alle frei zugänglich ist während der gesamten Buchmesse die Self-Publishing Area, die es letztes Jahr zum ersten Mal auf der Buchmesse gab. Hier finden diverse Vorträge rund ums Thema statt, die sich alle Neulinge auf jedenfall anhören sollten.

Meine Besuch auf der Self-Publishing Area letztes Jahr.

Mal sehen, was sich noch tun wird, damit Self-Publisher auf der Frankfurter Buchmesse Gehör finden.

Es ist da!

Am Freitag, den 20. Juni hielt ich endlich mein Buch in den Händen!
Eingebettet in zwei Staffeln Greys Anatomy, lag es in dem Amazon Päckchen.
Das war ein total unwirkliches Erlebnis. Wenn man solange auf etwas hinarbeitet und dann bekommt, was man will, dann kann man das gar nicht glauben…

Und dann sah es auch noch so gut aus. Ein richtiges Buch! Von anderen Büchern nicht zu unterscheiden. Ich hatte erst mal eines bestellt, weil ich wissen wollte wie die Coverfarben etc. sind. Aber alles bestens. Man sieht auch nicht, dass das Cover gemalt ist. Das war mit eine meiner Hauptsorgen.

Mein Buch ist Realität geworden

Mein Buch ist Realität geworden

Mysterium Create Space Teil 1

Während meine Lektorin jetzt also zum zweiten Mal mein Manuskript liest, widme ich mich dem Thema ein Buch mit Create Space veröffentlichen. Ich habe mir schon einen separaten Zugang zugelegt, denn hier kann man sich nicht mit seinem bestehenden Kundenaccount einloggen, um die Dinge, die ich schon wusste einzugeben. Also Autorenname und Titel zum Beispiel. Doch da fing es schon an mit den Schwierigkeiten.

Sogar darüber sind Bücher erschienen und zwar nicht nur eins. Auf Empfehlung hin, habe ich mir dann dieses zugelegt:
Daniel Morawek „Bücher mit Amazons Create Space veröffentlichen. Mittlerweile habe ich den Autor sogar persönlich kennengelernt!

Allerdings finde ich, dass genau die Fragen, die ich dann noch hatte nicht erläutert wurden.
Das fing mit dem Impressum an. Ich hätte mir gerne mal eines bildlich gewünscht. Nicht nur aufgezählt, was rein muss. Denn wie man das alles reinschreibt, ist ja noch mal was ganz anderes. Daher zeige ich euch mal meines:
impressum

Nachtrag: Ich habe noch meine Lektorin und meinen Setzer, nach Rücksprache mit ihnen ins Impressum des gedruckten Buches mit reingenommen. Und die haben sich wahnsinnig gefreut!

Mein Name beinhaltet ein „Ö“, das gibt es im Englischen nicht. Daher muss ich meinen Namen wie folgt eingeben: Höreth
Hier gibt es eine ganze Liste mit Sonderzeichen und wie sie im HTMl-Code dargestellt werden.

Und dann war da noch die Nummer mit der Nummer, nämlich der ISBNummer. Selbst eine kaufen für 80 Euro beim Verzeichnis lieferbarer Bücher oder über Amazon eine kostenlos erhalten. Ich entscheid mich für Amazon, denn die Wahrscheinlichkeit mit meinem Buch in einer der großen Buchhandelsketten zu gelangen, ist recht unwahrscheinlich. Und trotz der Amazon ISBN gibt man zwei seiner Bücher zur Deutschen Nationalbibliothek. Denn für in Deutschland veröffentlichte Werke gibt es eien Ablieferungspflicht. Ich finde es auch ganz schön, dass dort mein Werk für die Nachwelt archiviert wird.
Näheres findet ihr hier.

Als weiteres musste ich mich für eine Buchgröße entscheiden, das ist gar nicht so einfach. Ich schaute mal in meinen Bücherschrank, was ich da so für Formate hatte und welche mir gefielen. Tja, es ist mir vorher nie aufgefallen, dass es so viele diverse Größen allein bei Taschenbüchern gibt. Hier eine kleine Auswahl. Keines davon gleicht einem anderen. Jedoch gibt es auch keine dieser Größen bei Amazon. Da Create Space amerikanisch ist, sind auch die Angaben der Buchgröße in Zoll. Und die Amerikaner haben offenbar andere Taschenbuchformate. Ich habe mich letztendlich für 5,06 x 7,81 Zoll entschieden. Das nähert sich ungefähr den Büchern von Lara Adrian an.

Taschenbücher in unterschiedlichen Größen

Taschenbücher in unterschiedlichen Größen

„Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien 12,5 x 19,3 cm
„Evermore“ von Alyson Noel 21,5 x 13,5 cm
„Das magische Messer“ von Philip Pullmann 18 x 11 cm
„Artemis Fowl“ von Eoin Colfer 18, 5 x 12, 5 cm
„Black Dagger“ von J. R. Ward 18,5 x 12 cm
„Midnight Breed Series von Lara Adrian 12,4 x 17,9 cm
„Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch 19,2 x 12,5 cm
„M+E“ von Elisabeth Zöller 14,5 x 21 cm
„Bücher mit Amazons Create Space veröffentlichen“ von Daniel Morawek 12,8 x 20,4 cm