Wort Kleinverlage

Liste von Kleinverlagen der Fantasy

In letzter Zeit stolpere ich über immer mehr Kleinverlage mit toll klingenden Namen, professionellen Homepages und Buchcovern, die bekannten Großverlagen in nichts nachstehen. Leider habe ich nur eine Liste im Internet vom Börsenblatt des deutschen Buchhandels, die von 2012 ist und nicht mehr aktuell ist, gefunden. Ich musste bei meinen Recherchen feststellen, dass es zwar viele neue Verlage gibt, aber auch viele wohl in der Versenkung verschwunden sind. Ich hoffe mir von einigen oder allen auf der Frankfurter Buchmesse ein Bild machen zu können.

Und wie das bei Recherchen ist, manchmal tauchen doch noch Einträge auf, die beim ersten googeln nicht da waren und so habe ich doch noch, während ich den Artikel schrieb, zwei Listen gefunden, die ich aber nicht dahingehend überprüft habe, ob die Einräge noch aktuell sind und dir genannten Verlage noch existieren:

www.literra.info

https://phantanews.de

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2017 habe ich versucht mal selbst eine solche Liste zu erstellen, um einen Überblick zu geben. Ich hoffe, einige der Verlage auch auf der Buchmesse anzutreffen. Es sind auch einige Verlage aus den deutschen Nachbarländern dabei.

Spezialisiert habe ich mich auf Verlage, die Fantasybücher und Subgenres veröffentlichen. Sonst wäre die Liste wohl noch länger geworden. Wobei sie keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Sollten mir Verlage entgangen sein, so kommentiert den Artikel, ich füge sie gerne hinzu.

Die Liste ist alphabetisch geordnet.

A

ACABUS Verlag

Aeternica Verlag

Amrûn Verlag

Art Skript Phantastik Verlag

Arunya

Atlantis Verlag

B

Basilisk Verlag

Begedia Verlag

Blitz Verlag

C

C.V. Traumland-Verlag

D

Drachenmond Verlag

E

Edition Phantasia

Edition Roter Drache

Edition Zweihorn

Elysion-Books

Emmerich Books & Media

Eyfalia Verlag

F

Fabylon-Verlag

Feder & Schwert

Fingadar

M

Machandel Verlag

Medusenblut

Merquana Verlag

O

O Connell Press

P

Papierverzierer

S

Saphir im Stahl

Scius Verlag

Sieben Verlag

Sternensand Verlag CH

T

Talawah Verlag

Tagträumerverlag

V

Verlag der Schatten

Verlag Torsten Low

Verlag 3.0 Zsolt Majsai

Voodoo Press

W

Weltenschmiede

X

Xin Publishing

Z

Zaubermond Verlag

Zeilengold Verlag

profil von eva maria höreth

Twitter für Anfänger – Teil 1 Warum ich Twitter liebe.

Um es gleich zu Beginn zu sagen, ich bin ein großer Fan von Twitter und möchte hier nicht noch mal von vorne Anfangen und Hashtags, Retweets und Favs zu erklären. Dazu gibt es genügend Beiträge, z. B. auf dem Blog meiner lieben Autorenkollegin Madita Korth.

Viel eher möchte erklären, wie man sich einen treuen Twitter-Fanstamm aufbaut und versuchen das „twitter“ – Feeling herüber zu bringen. Denn für die Meisten ist Twitter ein rotes Tuch. Kommunikation in nur 140 Zeichen, mit wildfremden Leuten über langweilige Dinge, warum sollte man das tun? Und beim Blick auf die Timeline denken Viele „Oh Gott, was ist das denn, das ist ja total unübersichtlich!“ Doch eigentlich ist es gar nicht so schlimm! Versprochen! 🙂

Mit Twitter in Berührung bin ich erstmals über die Arbeit gekommen. Auch für meinen Arbeitgeber twitterte ich aktiv. Kurze Zeit danach habe ich beschlossen auch privat zu twittern. Am Anfang noch zögerlicher, später dann immer mehr und heute kann ich nicht mehr ohne Twitter leben! Mittlerweile habe ich über 1300 Follower (1387 um genau zu sein, Stand 01. 12.2015) und möchte in diesem Blogbeitrag kurz Twitter für Anfänger vorstellen und warum und wann der Kurznachrichtendienst für Autoren nützlich sein kann und wann nicht.

Twitter drauf los – Aller Anfang ist schwer!

Der Anfang ist auf jedenfall das Schwerste. Du sitzt vor dem Feld mit den 140 Zeichen und denkst, was genau soll ich denn jetzt da reinschreiben? Wie wäre es erst mal mit „Hallo, ich bin jetzt auch hier.“
Und dann? Warten bis jemand reagiert und mir folgt? Nein. Fang an zu stöbern und folge Anderen. Doch wem? Vielleicht kennst du schon jemanden, dann kannst du ihn über die Suchfunktion ausfindig machen. Mich kennst du jetzt! 🙂
Hast du die gleichen Interessen wie ich, also Bücher, Schreiben, Serien, Social Media, Filme, dann schau doch mal, wem ich folge und wer mir folgt. So kannst du weitere interessante Kontakte finden. Die meisten Leute folgen zurück. So gewinnst du erste Follower.

Twitter ist ein sehr schnelllebiges Medium. Sekundenschnell rattern die neuen Nachrichten in der Timeline herein. Twitter schläft so gut wie nie. Je mehr Menschen du folgst, desto mehr Nachrichten erhälst du. Das ist toll, doch so wird es auch schnell unübersichtlich. Lass dich davon nicht abschrecken. Es gibt Möglichkeiten den Überblick zu behalten. Dazu in einem anderen Blogpost mehr.

Ich bin kein Fan davon irgendwelche Statistiken heranzuziehen, wie oft am Tag man posten sollte oder zu welchen Tageszeiten man die beste Erreichbarkeit man mit seinen Tweets bekommt. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann sage ich es!
Denn es ist ein zweischneidiges Schwert: Je öfter du postest, desto eher sehen deine Follower deine Tweets. Auf der anderen Seite möchtest du sie auch nicht nerven. Womit wir bei einem elementar wichtigen Thema sind. Wozu überhaupt Twittern? Es ist ein weiterer Kommunikationskanal, den du neben deinen anderen Kanälen nutzen solltest, denn Twitter richtet sich in erster Linie an Multiplikatoren und nicht an den Endverbraucher, also den Leser. Viele Autoren sind auf Twitter, aber auch viele Buchblogger oder andere Literaturschaffende. In Twitter findest du Informationen, meist schneller als in anderen Medien. Doch Twitter ist vor allem super, um dich mit anderen Autoren auszutauschen. Ich stelle dort gerne Fragen, wenn ich nicht weiter komme bzgl. z. B. irgendwelchen Softwareproblemen oder ähnlichem. Ich habe wirklich viele nette Leute kennen gelernt und mich kürzlich sogar live mit eingen von ihnen getroffen. Ich Netzwerke dort vielmehr als auf Facebook. Ich finde, dass es daran liegt, dass die Leute sich nicht ganz so zur Schau stellen wie in Facebook. Die Gemeinschaft ist einfach viel stärker. Es wird mehr geteilt und kommentiert, mehr geholfen und kommuniziert. Mein persönliches Higlight bei Twitter erzähle ich euch in meinem Jahresrückblick 2015.

Twitter ist sozial.

Und nicht vergessen. Twitter ist ein Social Network.
Twitter sollte keine Einbahnstraßen Kommunikation sein auf der du nur Monologe führst oder nur Mitliest. Bringe dich in Gespräche ein. Antworte auf Fragen oder gib ungefragt deine Meinung ab. So kommst du schnell mit anderen in Kontakt. Trau dich, Twitter ist ein öffentliches Medium und dazu da, das du die Nachrichten wildfremder Menschen lesen und kommentieren kannst. Gefallen dir Tweets von anderen, dann rewteete sie oder gib ihnen ein Herzchen. Jeder freut sich über Retweets und Herzchen – Du wirst dich auch freuen!

Nochmal zurück, zu dem was du posten kannst. Sei kreativ. Keiner mag Werbung. Stell dir doch mal vor, du bekommst ständig Nachrichten wie „Kauft das Buch! Heute alles zum halben Preis!“ Das nervt dich doch auch, oder?

Rayne Hall Autorin Indie Pub Tipp

Und hier tritt das sogennante Storytelling auf den Plan. Erzähl eine Geschichte, erzähle deine Geschichte. Was du gerade als Autor tust, was du vielleicht gerade für Probleme hast, was gut läuft. Unterrichte über deine nächsten Schritte. Fasse nicht zusammen, sondern berichte detailliert, damit meine ich aufgeteilt in mehrere Portionen, schließlich hast du nur 140 Zeichen. Erzähle die Geschichte deines Buches. Wie bist du auf die Idee gekommen und alles drumherum.
Stelle Fragen! Rede darüber, was dich aufregt, was alle aufregt, das Wetter, dein Essen. Dinge, wie neue Software oder Schreibtechniken, die du als Autor ausprobierst. Wir anderen Autoren sind dankbar für neue Informationen oder Erfahrungsberichte. Wir motivieren und bauen auch auf, wenns mal nicht so läuft, denn Twitter ist eine große Gemeinschaft und ich habe kaum negative Erfahrungen gemacht.
Haustiere sind auch immer super um über diese zu berichten. Ich habe von Zoe Beck mal gehört, dass sie gerne über ihre Nachbarn twittert, nur das diese so gar nicht existieren. Sie sind fiktiv.
Vielleicht baust du auch einen Twitter Account auf, der von deiner Hauptperson bespielt wird. Alles ist möglich. Sei genauso kreativ wie in deinen Büchern!

Was für mich allerdings gar nicht geht: Bitte verlinkt nicht euer Facebookprofil mit Twitter. Accounts die immer nur einen Link zur Facebookseite twittern, sind super langweilig und haben das Prinzip Twitter nicht verstanden. In einem späteren Blogbeitrag möchte ich das Thema noch maal aufgreifen und über Sinn und Unsinn von Vequickungen sprechen.

Zu Beginn habe ich dreimaltäglich gepostet, das hatte ich mir selbst so auferlegt und musste mich förmlich daran erinnern zu posten. Oft wusste ich noch gar nicht, was ich posten sollte. Heute ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen und dank Smartphones kann ich von überall aus posten, was mir gerade durch den Kopf geht. Aber wie bei jedem Netzwerk, muss man am Anfang immer etwas mehr Arbeit hineinstecken, als wenn man bereits einen bestehenden Fanstamm hat.
Hier ein toller Bericht der amerikanischen Autorin Taylor Fulks über ihre Twitter Erfahrungen. (in englisch)

Hier nochmal zusammengefasst worauf du achten solltest:

Zusammenfassung Worauf bei Twitter zu achten ist

Quelle: Twitter Akademie

Puh, jetzt ist der Artikel ganz schön lang geworden. 🙂
Bleibt mir zum Schluss nur noch zu sagen: Besucht mich auf Twitter unter: www.twitter.com/eva_m_hoereth

Quelle: Deutsche Akkreditierungsgesellschaft

Kurztipp No. 2 – Akkreditierung bei Buchmessen

Aus gegebenem Anlass ein kleiner Kurztipp für Sparfüchse und Autoren, die noch nicht auf den gropßen Messen waren, oder aber immer dafür Eintritt gezahlt haben.

Ich wohne in der Nähe von Frankfurt, brauche also kein Hotelzimmer, in Leipzig schon, außerdem ein Zugticket, da gehen kommen schon ein paar Kosten zusammen. Den Messeeintritt spare ich mir allerdings.
Ich bin zwar Autor, aber auch Blogger, wie dieser Artikel mal wieder eindrucksvoll beweist. 🙂
Blogger werden mittlerweile wie Journalisten behandelt. Sie veröffentlichen Artikel über die Buchmesse auf ihren Blogs. Auch viele Autoren haben Blogs und berichten auf ihren Social Media Kanälen über die Buchmesse.

Daher habe ich mich die letzten paar Mal, sowohl in Frankfurt, als dieses Jahr auch erstmalig in Leipzig, als Blogger akkreditiert. Und hatte nie Probleme damit.

Probiert es doch auch einfach mal. Nach einer Prüfzeit, meldet sich die Buchmesse, ob es geklappt hat. Auch für die Frankfurter Buchmesse im Herbst bin ich bereits wieder als Blogger akkreditiert.

In Frankfurt läuft alles elektronisch. Man hat ein Kundenkonto, wo das PDF mit der Eintrittskarte hinterlegt wird. Einmal akkreditiert, so muss man in Frankfurt für die folgenden Jahre nur seine Daten aktualisieren. In Leipzig hingegen bekommt man irgendwann kurz vorher einen netten Brief mit jeder Menge hilfreichen Unterlagen.
Der Pass bei der Leipziger Buchmesse hat noch den Vorteil, dass man in die spezielle Bloggerlounge durfte. Dort gab es dann z. B. Wlan. Ich hätte sogar einen Fotografen mit auf meine Eintrittskarte mit hinein nehmen können.

Natürlich hat man als akkredierter Pressevertreter, und das ist man da ja auch als Blogger, auch Pflichten. Geschenkt bekommt man schließlich fast nichts. Ein Vorbericht von den Strapzen der Abreise, ersten Eindrücken, Liveberichterstattung oder ein Nachbericht, über die Buchmesse, besuchte Veranstaltungen, Highlights, Gespräche, Treffen und und und, sind immer gerne gesehen. Am besten die Artikel, Bilder und Tweets mit dem Hashtag #fbm15 alternativ #lbm16 (Dem Jahr entsprechend ist natürlich die Zahl zu ändern), dann kommt es gerne vor, dass auch die Buchmesse den einen oder anderen Beitrag retweetet oder kommentiert.

Mein Bericht zu meiner ersten Frankfurter Buchmesse als Self-Publishing Autor.
Mein Bericht zu meinem ersten Besuch auf der Leipziger Buchmesse.

Zur Registrierung der Frankfurter Buchmesse

akkreditierungsseite der frankfurter Buchmesse

Zur Registrierung der Leipziger Buchmesse.

akkreditierungsseite leipziger Buchmesse

Titelfoto: Deutsche Akkreditierungsgesellschaft

Newsletter als Informationsquelle für Autoren

Newsletter sind eine schöne und einfache Art um Informationen zu erhalten, denn die Informationen kommen zu einem. Man muss sie nicht suchen, nur etwas Zeit investieren, um die richtigen Newsletter zu abonnieren. Ach ja, und gelesen werden wollen sie natürlich auch. Ich möchte einige Rundbriefe, die ich abonniert habe vorstellen.

Self-Publishing Bibel
Erscheinungsintervall: unregelmäßig, immer dann wenn die News Top-Aktuell sind, teilweise auch zwei-bis dreimal täglich. Ist mir manchmal auch etwas zu viel, muss ich sagen. Es ist in dem Sinne kein Newsletter, sondern ich habe den Blog abonniert und bekomme bei jedem neuen Artikel eine Mail.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn es um Neuigkeiten im Bereich des Self-Publishing geht, ist wohl der Newsletter von Matthias Matting und seiner Self-Publishing Bibel das Non Plus Ultra. Manche Themen interessieren mich, manche nicht. Manche habe ich vielleicht schon über Twitter mitbekommen und trotzdem sollte der Newsletter nicht fehlen.

Newsletter Self-Publishing Bibel

Hier gehts zur Seite der Self-Publishing Bibel. Den Blog abonnieren, kann man rechts

Xinxii
Erscheinungsintervall: wöchentlich

XinXii hat immer ganz gute Tipps und Ideen für Selfpublisher zum Thema Vermarktung. Auch wenn man nicht über Xinxii publiziert, enthält das Rundschreiben wertvolle Tipps, da sie sich nicht auf die Xinxxi Plattform beschränken.

Bild Xinxii Newsletter

Hier könnt ihr den Xinxii Newsletter abonnieren.

Autorenwelt
Erscheinungsintervall: zweiwöchig

newsletter federwelt

Der Newsletter bzw. die Newsletter der Autorenwelt aus dem Uschtrin Verlag, vor allem bekannt für das Jahrbuch und die Zeitschrift „Federwelt“. Ich habe gleich beide Informationsschreiben abonniert. Einmal den mit den News aus dem Literaturbetrieb und einmal den mit Wettbewerben und Stipendien. Letzteren werde ich wohl mal irgendwann demnächst abbestellen, da die Wettbewerbe oder Stipendien immer irgendwelche Einschränkungen oder Themen haben, die nicht passen.

Hier gehts zur Newsletter Anmeldung der Autorenwelt.

kdp
Erscheinungsintervall: monatlich

So richtig viele Informationen konnte ich aus dem Newsletter noch nicht herauszuziehen. Mit am interessantesten sind die Erfahrungsberichte erfolgreicher KDP Autoren. Ansonsten sind in dem Newsletter auch immer Neuerungen von Amazon vorgestellt, oder z. B. der Storyteller Award, über den man vielleicht sonst nur durch Zufall gestolpert wäre oder den Newsletter der Self-Pubslishing Bibel. Der Newsletter kommt manchmal auf deutsch und manchmal auch auf englisch. Bei der Recherche zu diesem Beitrag bin ich auch nur auf die englische Anmeldung gestoßen und das auch durch langes suchen.

kindle direct publishing newsletter

Hier kann man sich für den kindle direct publishing Newsletter anmelden.

BOD
Erscheinungsintervall: monatlich

Auch Books of Demand hat einen Rundbrief zu bieten, der ab und an nützliche Informationen enthalten kann. Ich glaube, ich werde ihn aber demnächst abbestellen, da ich kaum Informationen daraus ziehen kann.

Bod Newsletter

Hier könnt ihr den Newsletter von Books on Demand abonnieren.

Ganz neu möchte ich mich mal bei der lieben Corinna von ebokks in den Newsletter eintragen. Hier gibts kostenlos das ebook „Bloginspirationen für Autoren“ dazu. Newsletter von ebokks

Natürlich muss man aufpassen, dass man vor lauter E-Mails nicht erstickt. Das kann zuweilen schon sehr nervig sein, sein Postfach von Newslettern zu befreien. Denn sicherlich kommen bei Jedem noch Newsletter aus anderen Bereichen, als der Welt des Bücher schreibens zusammen. Ich komme auch nicht immer hinterher alles zu lesen, manches zu speichern oder die im Newsletter angesprochen Dinge auszuprobieren. Manchmal lese ich auch den Newsletter so spät, dass manche Dinge schon wieder veraltet sind. Desweiteren kann man natürlich auch Blogs abonnieren, die Schreibtipps geben.

Diese Liste hegt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Vielleicht kennt ihr noch weitere nützliche Newsletter für Autoren oder rund ums Schreiben, die mir entgangen sind. Dann meldet sie mir doch einfach, damit ich sie in meine Liste aufnehmen kann.

Meine erste Leipziger Autorenrunde

Immer am Buchmessensamstag der Leipziger Buchmesse veranstaltet die Messe unter Organisation von Leander Wattig die Autorenrunde.
Da ich bisher nur gutes von dieser Veranstaltung gehört habe, war es für mich also ein Pflichttermin, wenn ich schon mal in Leipzig war.

Und so begab ich mich Samstag morgen pünktlich um 10 Uhr in das Konferenzzentrum, fand Raum und auch meinen Namen auf der Anmeldung und los gings. Am Anfang war es ein bisschen wie bei der Reise nach Jerusalem, denn jeder suchte erst mal einen Platz an einem der runden Tische, die im ganzen Raum verteilt waren, jedoch noch keinem Thema zugeordnet waren. So konnte man erst mal mit dem Tischnachbar ins Gespräch kommen. Und dann ging es auch schon los. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Buchmessendirektor Oliver Zille. Dann wurden den Tischen Vorträge zugewiesen und das große Stühle rücken begann.

Aus dem riesigen Programm der Leipziger Autorenrunde sollte ich mir dann sechs Tischrunden aussuchen. Gar nicht so einfach!

Für die erste Gesprächsrunde hatte ich mir „Aufbau einer Autorenmarke für Fortgeschrittene“ bei Sybille Bauschinger, Senior Marketing Manger ausgesucht. Leider auch ziemlich viele Andere. Schnell waren die Plätze um den runden Tisch gefüllt und extra Stühle wurden herbei geschafft. Ich bin niemand der mit den Ellenbogen um einen Platz in der ersten Reihe kämpft, ergo saß ich in der zweiten Reihe und da waren meine noch jungen Ohren bemüht alles mit zu bekommen, was Frau Bauschinger erzählte. Leider bekam ich mindestens genauso viel mit, was am Nebentisch erzählt wurde. Das war auf Dauer sehr anstrengend. Leider ging das noch ein paar Mal an dem Tag so, so dass ich schnell dazu übergangen bin mir Tische und damit Vorträge auszusuchen, die nicht so überlaufen waren. Denn an diesen konnte man mit den Referenten wirklich ins Gespräch kommen und auch Fragen stellen. So z. B. bei Werben mit Google Adwords, dass ich mir gerne früher angehört hätte, weil es wirklich interessant war. Ich aber nur noch 10 Minuten dort bei gewohnt hatte. Der Referent Martin Dorst sah sich auch individuell die Homepages von Teilnehmern hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung an, was er auch konnte, weil es nur 3 oder 4 Teilnehmer waren.

Aber nochmal zurück zum Vortrag Aufbau einer Autorenmarke. Gemerkt habe ich mir folgendes, diese Punkte sind dabei wichtig: Zielgruppe? – Wo bewegt sie sich und wie erreiche ich sie?
Sichtbarkeit
Bekannheit
Emotion (kann sogar der Unique Selling Point sein) verbindet, persönlich, realer Mensch.
Qualität

Außerdem Zeit oder Geld > Eines von beiden brauche ich auf jedenfall um eine Autorenmarke aufzubauen.
Wichtig ist es außerdem sich Ziele zu setzen.

Nach Mittagspause von ging es weiter mit den Tischrunden 3 und 4.
Meine erste Wahl war hier die Gesprächsrunde „Lesungen als Mittel des Marketings -Möglichkeiten, Weg, Fallstricke“, die leider ausfiel, was wir erst merkten, nachdem keiner am Tisch sich als Referent outete. Also musste ich mir schnell eine Alternative suchen und landete bei „Möglichkeiten des Social Reading“ mit Christoph Kappes, Mitbegründer und Geschäftsfüher von sobooks.de, sowie Geschäftsführer der Fructus GmbH. Leider ging es mir zu wenig um Social Reading im Allgmeinen, als eher die Geschäftsmöglichkeiten von sobooks und so habe ich mal noch „Erfolgreiches Buch-Crowdfunding – Finanzierungstregien für Autoren“ mit Markus Streichhardt von Startnext, reingehört. Da habe ich kurz reingehört, weil es mich interessiert hat, was dort erzählt wurde. Schließlich habe ich mein erstes Buch über Crowdfunding auf Startnext finanziert. Beim get Togehter im Anschluss an die ganze Veranstaltung habe ich mich dann noch mal gut mit Herrn Streichhardt unterhalten.

Länger verweilt habe ich dann bei der Gesprächsrunde von Wibke Ladwig: „Show don’t tell – Storytelling in Social Media“. Die auch ziemlich überlaufen war. Von da an, habe ich irgendwie überall mal ein bisschen reingehört, so z. B. in

„Wie Autoren sichtbar werden – Buchtrailer als Marketinginstrument“ mit Mathias Voigt, Geschäftsführer bei Literturtest. Leider lässt sich hier zusammenfassend sagen, dass ein gekaufter Trailer für Self-Publishing Autoren unbezahlbar ist.

5. und 6. Gesprächsrunde:
Die Aufnahmebereitschaft hat zumindest bei mir etwas nachgelassen, auch wenn es nochmal eine Kaffee und Kuchenpause gab. Doch ich habe das Gefühl, die Zeit ist nur so gerannt. Die folgendende Gesprächsrunde wollte ich eigentlich gar nicht besuchen.
„Werkstattgespräch für Fortgeschrittene: Geschichten plotten und die richtige Erzählfolge bedenken. Ein Austausch über Wege, Probleme und Lösungen von und mit Anke Gasch, Chefredakteurin der Federwelt“. Dieses Tischgespräch hat mich überraschenderweise am meisten beeindruckt. Ich kann auch gar nicht mehr sagen, wie ich dort gelandet bin.
Überrascht hat mich dann vor allem, dass sie sagte, dass sie gar kein Fan von Plotten sei, weil sie danach gar keine Lust mehr hätte das Buch zu schreiben. Einmal detailliert durchgeplottet ist die Geschichte sozusagen schon geschrieben, noch ausführlicher natürlich nur im Kopf, aber ich weiß, was sie meint. Das hat mich sehr gefreut zu hören, dass es auch anders gehen kann und ich nicht unbedingt Plotten muss. Ich dachte nämlich schon, dass ich das unbedingt machen muss, weil jeder gute Autor das macht.

Als letztes habe ich mir dann noch „Online Marketing und Social Media Marketing für Autoren“ mit Karla Paul angehört. Das habe ich mir eigentlich nur angehört, weil ich mal Karla Paul live hören wollte, ansonsten ist das ein Thema gewesen, bei dem ich nicht viel neues mit nehmen konnte.

Und das ist leider auch mein Fazit des gesamten Tages.
Ich bin jemand, der gerne alles selbst macht oder zumindest ausprobiert und wenn ich nicht weiter komme, dann google ich und finde meistens auch Hilfe. Natürlich muss man unglaublich viel lesen, sich informieren, austauschen und gucken, was andere Autoren so treiben und für Ideen haben. Doch ist das nicht das charmante an Self-Publishing, das ich alles selbst bestimmen kann. Wobei wir hier auch wieder bei Geld oder Zeit sind, die man investieren muss. Entweder man macht es selbst oder man kauft sich das, was man nicht selbst machen kann.
Alle meine Schritte sind wohlüberlegt und gut recherchiert. Lieber lese ich mal einen Artikel mehr zum Thema Homepageerstellung und welchen Anbieter man nehmen soll etc., bevor ich mich entscheide und es dann umsetze.

Mein Gefühl der anderen Autoren, vermutlich auch nicht alle, die in der Autorenrunde waren, war, das dort sehr wenige schon ein so umfassendes Allgemeinwissen hatten.
Z. B. wusste eine Dame nicht, dass man bei amazon sich ein Profil über Author Central anlegen kann. KLar habe ich das auch irgendwann irgendwo mal gelesen, aber der Unterschied ist, ich befasse mich mit dem Self-Publishing, den Möglichkeiten der Darstellung von mir und meinem Buch im Netz, neue Wege, Do’s and Dont’s und was andere Autoren so treiben.

Vielleicht hätte mich der Workshop Tag ein Jahr früher besser informiert, vor meiner ersten Buchveröffentlichung. Doch Leipzig liegt bei mir, im Gegensatz zu Frankfurt, eben nicht um die Ecke.

Karla Paul, alias "Die Buchkolumne", über Social Media

Karla Paul, alias „Die Buchkolumne“, über Social Media

kobo writing life startseite

Kobo Writing Life für Self-Publisher

Das man bei Amazons Kindle Publishing Service sein ebook selbst hochladen und veröffentlichen kann, weiß wohl jeder self-publisher. Das dies auch bei kobo geht, wusste ich zumindest nicht von Beginn an und habe den Shop erst über Xinxii, also einen Distributor, beliefern lassen. Ergebnis: 1,26 €, von jedem verkauften Ebook (Verkaufspreis 2,99 €) und Verkaufszahlen Mitte September erst für Juli! Daher: Selbst ist die Frau und lädt ihr ebook selbständig hoch. Gedacht, getan. Naja, zumindest dann, nachdem ich von Xinxii wieder aus dem Vertrag für die Belieferung des Koboshops heraus kam, denn das, und das war mir auch nicht klar, geht erst nach drei Monaten ab Auslieferungsdatum. Nun bekomme ich bei jedem verkauften Buch immerhin 1,76 €! Seit Januar kostet das ebook 3,99 € und ich habe noch keine Ahnung, wieviel ich dann erhalte. Denn seitdem hat noch keiner mein ebook über kobo erworben.

Apropos Geld. Beim Schreiben des Blogbeitrags ist mir aufgefallen, dass ich mein Geld noch gar nicht erhalten hatte und bin dann im Kleingedruckten hierauf gelandet: „Wir bezahlen Sie zweimal pro Jahr in Ihrer Währung via Direktüberweisung.“ Na da bin ich mal gespannt, wann ich mein Geld bekomme.

Das Einstellen bei Kobo war kein Problem. Das Dashboard ist schön übersichtlich und liefert zügig Verkaufszahlen.

kobo writing life dashboardEinzig über den Punkt mit der Preisgestaltung bin ich gestolpert. Gebe ich den Preis gleich mit Mehrwertsteuer an, oder ohne, wie bei amazon (hat sich ja jetzt auch geändert)? Doch Kobo ist da wesentlich angenehmer, man gibt ihn fix und fertig an, ohne lang herum rechnen zu müssen bezgl. der Mehrwertsteuer!
Ich habe mich nur bei einer Sache zuerst gewundert, nämlich was sie unter ID haben wollten: Die Kontodaten!

Corinna, von ebokks, hat schon eine ausführliche Anleitung verfasst.

Auch Preisaktionen sind kein Problem. Man kann hier sogar Start- und Enddatum festlegen. Natürlich braucht auch Kobo hier etwas Vorlaufzeit. Aber es kann nicht passieren, dass das E-book schon vor der geplanten Aktion bei 0,99 Euro steht und es wird auch wieder pünktlich abgeschaltet. So etwas wünsche ich mir auch für gewisse andere Shops. 🙂

Kobo writing life Pricing Aktion

Jetzt zu den Nachteilen. Ich habe folgende Kategorien rausgesucht für mein ebook „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“. Dabei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass auch bei kobo natürlich die ganze Menüführung auf englisch ist, so auch die Kategorien die man wählen muss.

Kids + Teens | Teen | Love and Romance
Sci Fi + Fantasy | Fantasy | General
Kids + Teens | Teen | Fantasy and Magic

Gelandet bin ich dann in: kobo selbstbeliefert falsche rubriken
Da dachte ich kurz: na bravo! Wie bitte kommen die auf Erotik? Vor allem letzteres wollte ich auf keinen Fall. Also Mail an den Kobo Support. Nach zwei Wochen, dann endlich eine Antwortmail: Ich dürfte Kinder- und Jugendkategorien nicht mit denen von Erwachsenen vermischen. Wieder eine Mail meinerseits, dass ich einfach in die gleichen Kategorien wie vorher möchte. Was soll ich sagen? Wir haben Mitte Februar. Mein Ebook ist nun seit ungefähr einem halben Jahr bei kobo per selbst-distribution. Ich bin immer noch in Erotik, weil die das nicht selbstständig ändern können und ich widerum nicht weiß, welche anderen Kategorien ich nehmen sollte, um aus Erotik heraus zu kommen. Denn sorry, wer schließt von den oben genannten Kategorien darauf, in Erotik zu landen. Ich wüsste absolut nicht, was ich ändern sollte.

Ich kann also auf der einen Seite jedem nur empfehlen, sein ebook bei Kobo selbst zu distribuieren. Auf der anderen Seite, haben Distributer da anscheinend noch mal andere Möglichkeiten, denn mit Distributor Xinxii war mein ebook in den richtigen Kategorien einsortiert…
Was gleich geblieben ist, ist die Verkaufsmarge. Sowohl mit oder ohne Distributor sind meine Verkäufe bei kobo nicht annähend so, wie bei amazon.

6 unterschätzte Eigenschaften, die Autoren brauchen

Geduld ist auf jedenfall Punkt 1. Bei den IT-Fähigkeiten würde ich noch ergänzen, dass es hier nicht nur um simple Office-Produkte geht, die man beherrschen sollte, man sollte auch wissen, wie man Grafiken formatiert, Blogs hostet, seine Social Media Kanäle befüllt, auch vom Smartphone aus und so vieles mehr.
Als 7. Punkt würde ich noch die Budgetplanung ergänzen. Wieviel an Geld kommt rein? Kann ich mir dieses Werbemittel leisten? Hier den Überblick zu behalten finde ich genauso wichtig wie die anderen sechs unterschätzten Talente, die ein Autor haben sollte. Besser gesagt ein Self-Publisher. Das höre ich auch immer wieder. Erst letztens sagte eine befreundete Verlagsautorin zu mir, dass sie nur Schreiben möchte und nicht das Ganze andere noch machen möchte, dass ein Self-Publisher tun muss. Im Gegensatz dazu gefällt mir die Vielfältigkeit dessen, was ein Self-Publisher tun muss, sehr gut!

Leserunde Lovelybooks Moonwitch

Meine erste Leserunde bei Lovelybooks – Ein Erfahrungsbericht

Ich möchte heute über meine erste Leserunde bei Lovelybooks bloggen, die ich von Ende August bis ca. 6. Oktober 2014 durchgeführt habe. Ich habe vorher auch noch an keiner als Leser teilgenommen.
Hier könnt ihr Sie Euch nochmal auf Lovelybooks anschauen.

In der letzten Augustwoche habe ich mit der Ausschreibung begonnen.
Es bewarben sich insgesamt 31 Büchernärrinnen und Büchernarren. Erst kam der Zuspruch recht spärlich. Daher habe ich an alle Freunde, die ich dort bereits hatte, eine Mail geschrieben, um noch mal darauf aufmerksam zu machen. So sind es dann doch eine ordentliche Anzahl geworden. Schließlich wollte ich 5 ebooks und 5 Taschenbücher verlosen, die in der ersten Septemberwoche per Post und Mail rausschickte. Noch immer sind Bücher eher gefragt als ebooks.
Um die Gewinner zu ziehen, hatte ich mir etwas Besonders einfallen lassen. Mein Meerschweinchen Mekina hat die Gewinner gezogen. Das könnt ihr Euch hier noch mal anschauen:

Video Auslosung Part 1
Video Auslosung Part 2

Die Post hat unterschiedlich lange gebraucht und auch bis ich von allen die Mailadresse hatte und das ebook Format das sie wollten, dauerte es eine Weile.
Zusätzlich hat noch jemand teilgenommen, der nicht gewonnen hatte, so dass es 11 Leserinnen waren. Das hat mich natürlich besonders gefreut.

Am Anfang ging es bei einigen recht zügig mit den Rückmeldungen und in jeder, von mir gesetzten Unterteilung, bekam ich eine Rückmeldung. Nach einer Zeit tröpfelte es etwas dahin und es postete auch nicht jeder etwas in jeder Unterkategorie. Ich hätte gedacht, dass es mehr Interaktion gibt, im Sinne von Fragen an mich, vielleicht auch, dass diese Leser etwas mehr Insiderwissen rund um mein Buch oder mich hätten wissen wollen, das war nicht so wirklich der Fall.

Nun zu dem, worum es eigentlich in so einer Leserunde geht: Das Erhalten von Rezensionen. Alle Leserinnen, bis auf eine Ausnahme, haben eine Rezension geschrieben und sie nach ihren Möglichkeiten an ihren Stellen öffentlich gestellt. Zumeist auf ihren Bücherblogs, weniger auf Amazon, weil offenbar Buchblogger bei Amazon nicht gerne rezensieren. Für mich als Autor wäre es schön gewesen hier einige mehr zu bekommen, weil Normalsterbliche Verbraucher, sich eher dort informieren. Die Rezensionen sind im Gegensatz zu anderen Rezensionen, die ich bekommen habe, schon sehr kritisch, nicht negativ oder so, aber man erkennt die Vielleser darin. Und ich denke, dass ist es auch, was jedem Autor, der Leserunden auf Lovelybooks veranstaltet klar sein: Hier rezensieren Profis, die fast täglich Bücher verschlingen und rezensieren! Ich habe durch die doch sich sehr lange ziehende Leserunde keinen spürbaren Effekt bei den Käufen gemerkt, im Gegensatz zur Blogtour z. B., weil da eben alles in einer Woche gehäuft war.
Sicher werde ich noch mal eine Leserunde machen bei einem der nächsten Bücher, aber auch noch mal andere Maßnahmen überlegen und ausprobieren.

Zeitlich hatte ich übrigens gar keine Probleme. Man bekommt täglich eine Benachrichtigung, was an Posts angekommen ist. Natürlich guckt man auch immer wieder rein. Ich fände es bei Lovelybooks gut, wenn es auch so etwas wie „Gesehen“-Häkchen gäbe, wie bei Whatsapp oder Facebook-Daumen, damit man einfach weiß, dass auch jemand die Antwort liest, die ich ihm auf einen Post geschrieben habe.
Am Ende ist es schwierig zu sagen, wann die Leserunde beendet ist, weil man nie weiß, ob noch etwas kommt.

Lange habe ich mir über den Zeitpunkt einer Leserunde Gedanken gemacht. Meine Lesrunde startete circa eineinhalb Monate nach der Buchveröffentlichung. Das hatte auch etas damit zu tun, dass ich überall gelesen hatte, dass man sich dafür Zeit nehmen sollte. Als Self-Publisher im Nebenjob hat man nicht wirklich viel Zeit. Ich weiß nicht, ob es besser gewesen wäre, wenn sie näher am Veröffentlichungsdatum dran gewesen wäre. Ich war der Meinung alles nach und nach zu machen, und das Buch über einen längeren Zeitraum im Gespräch zu halten als gut geeignet.

Lesrunde lovelybooks

Tipps zu Leserunden von Myra Cakan.

Mehr zum Thema Lovelybooks

99 cent Aktion für mein ebook- ein Erfahrungsbericht

Da die Buchverkäufe nach ein paar Monaten nicht mehr so waren, wie zu Beginn, beschloss ich eine 99 cent Aktion für mein ebook zu starten. Ich hatte überlegt das ganze Ende November stattfinden zu lassen, um dann ein gutes Ranking für die Weihnachtsverkäufe zu erhaschen. Um die Aktion bekannt zu machen, warb ich auf www.xtme.de (kostenpflichtig) zu diesem Artikel, eine Woche tägliche Erwähnung im Newsletter.

www.ebook-rabatte.de (kostenfrei)
www.ebookninja.de (ebenfalls kostenfrei) und
der Facebookseite ebooktopdeals.

Die Aktion begann am Freitag, den 14. November und endete Donnerstag, den 20. November.
amazon: Der erste Tag war auch der beste Tag. Danach ging es leider wieder abwärts, zwar noch einen Tag nochmal aufwärts, aber dann eben wieder abwärts.
Die Verkäufe lagen wieder so gut, wie in der Höchstzeit meiner Verkäufe zu Normalpreiszeiten.
Ehrlich gesagt, hatte ich mir mehr erhofft.

Um die 119 Euro, die ich für die Werbung auf xtme gezahlt habe, wieder rein zu bekommen, hätte ich 350 ebooks á 0,34 Euro (das ist das, was bei 99 cent bei amazon noch übrig bleiben für den Autor) verkaufen müssen. Das habe ich auf jedenfall nicht geschafft, nicht mal annähernd, aber ich hatte gehofft, dass durch die Verkäufe und das dann gute Ranking bei amazon, die Verkäufe erhalten bleiben, wenn der Preis wieder auf 2,99 Euro hoch geht.

In der Woche danach, lief es dann eigentlich genauso wie vorher weiter und nicht besser, was ich gehofft hatte…
Allerdings hätte ich vorher mal diesen Artikel der Self-Publishing Bibel lesen sollen. (Er erschien erst danach.) Denn offensichtlich sind Oktober und November generell keine guten Verkaufsmonate.

Tja.
Von den anderen Shops muss man erst gar nicht reden:
kobo: Kein Verkauf für 99 cent.

tolino: ein Verkauf über Weltbild, Null bei Thalia.

Im Dezember lief es dann wieder besser. Der Zeitpunkt war also vielleicht nicht der Beste. Das Ranking bei amazon ging zumindest so schnell wieder nach unten, dass es keine Auswirkungen auf die Dezember Verkäufe haben dürfte. Ich wollte es eben einfach mal ausprobieren, um für meine weiteren Bücher hinzuzulernen.

Noch kurz ein paar Worte zum Ändern des Preises un der Dauer auf den verschiedenen Plattformen:
Bei amazon dauert es nur ein paar Stunden. Ein Ändern des Preises empfehle ich am Abend davor.
Bei Kobo kann man bequem einen Zeitraum festlegen, in dem das ebook günstiger wird. Auch das sollte man allerdings so zwei Tage vorher timen.
Die restlichen Shops lasse ich über Xinxii beliefern. Hier sollte man vier bis fünf Tage vorher eine Mail hinschreiben, dass sie die Preise bei den Shops ändern lassen sollen.

Update am 2. 2. 2015:
Bei der Self-Publishing Bibel gibt es nun eine Übersicht über Möglichkeiten zur Bekannmachung einer Marketing-Aktion.