Writingmum Mamablogger by Eva M. Höreth

Mein 100. Blogpost – Diesmal als Mamablogger

Mein 100. Blogpost. Wow. Was für eine Zahl. Naja. Wenn man bedenkt, dass ich meinen Blog seit 6 Jahren betreibe, dann ist diese Zahl nicht so hoch, wie man zuerst meinen könnte, finde ich. Der 100. Blogeintrag – da muss natürlich ein intelligenter, humorvoller und wissenswerter Text her.
Heute geht es mal nicht um Bücher oder Schreiben. Nein, ich bin betätige mich heute mal als Mamablogger. Folgenden Text habe ich ursprünglich für die Bewerbung bei einem Windelhersteller geschrieben – leider habe ich den Job nicht bekommen. Da ich es zu schade finde, den Text in der Schublade verschwinden zu lassen, dachte ich, stelle ich ihn lieber auf meinen Blog.

Gelassen oder Fürsorglich?

Es gibt unterschiedliche Arten von Eltern. Es gibt die Gelassenen und es gibt die Überfürsorglichen. Ich gehöre, denke ich zu ersterem, mein Mann zu letzterem. Damit stellen wir eine ganz gute Mischung dar. Es sei denn man lässt sich von der Fürsorglichkeit anstecken und verfällt mit in Panik, was leicht passieren kann, wenn es das erste Kind ist. Man hat keine Ahnung – von nichts. Immer wenn man denkt, okay jetzt habe ich den Dreh raus, wie das Kind am besten einschläft oder ähnliches. Ändert sich wieder alles. Immer, wenn man etwas gefunden hat, das funktioniert – zack, ist es schon wieder anders und man muss sich etwas Neues einfallen lassen.
In den ersten Wochen mit unserem Sohn zu Hause, wären wir mindestens zwei Mal ins Krankenhaus gefahren. Immer Sonntag abends, wenn weit und breit kein Arzt oder Hebamme erreichbar war. Immer dann hatte mein Mann einen kleinen Panikanfall.
Das erste Mal war es, als er unseren Sohn wickelte. In der Windel war etwas Ungewöhnliches. Die Farbe des Ungewöhnlichen war hellrot. Die Konsistenz schwer zu erklären, eher pulverartig. Blut war es nicht, das konnte man sehen. Doch was sollte es sonst sein? Und was macht man, Sonntag abends um 19 Uhr, wenn man niemanden fragen kann? Man fragt das Internet. Und ich kann euch sagen: Ganz blöde Idee. Was glaubt ihr wohl bekommt man, wenn man in Google „rot“, „Windel“ und dann am besten auch noch „Penis Baby“ eingibt. Mein Mann dachte nämlich, etwas vom Penis unseres Sohnes wäre eventuell an der Windel kleben geblieben. Für mich sah alles normal aus. Aber man will ja auch nicht, dass man etwas übersieht oder falsch macht. Also ließ ich mich anstecken. Und googelte ebenfalls. Probiert es besser nicht aus. Nach eingehenden Untersuchungen an unserem Sohn, dass ihm nichts fehlte und zwei Stunden Recherche war das Ergebnis: „Ziegelmehl“. Das ist der umgangssprachliche Begriff. Es sind Kristalle aus der Harnröhre, die den Urin rotfärben. Nichts Schlimmes. Eine einmalige Sache, die nicht wieder vorkam und uns zwei Stunden Aufregung brachte, nach der wir abends um 22 Uhr ins Bett fielen.

Es war eine Woche später, wieder beim Windelwechsel. Unser Sohn war nicht gut drauf, weil er schon zu müde war und schrie am Spieß. Sein Bauchnabel wölbte sich nach außen und mein Mann war der festen Überzeugung unser Sohn hätte einen Nabelbruch. Es war wieder Sonntagabend. Doch diesmal rief mein Mann im Krankenhaus an, bevor wir uns dorthin auf den Weg gemacht hätten. Da man nicht viel machen kann, außer eine sterilen Kompresse auflegen, fuhren wir nicht. So was hatten wir natürlich zu Hause. In einem alten Verbandskasten im Keller wurden wir fündig. Alles war noch Original verpackt. Und unser Sohn musste in dieser Nacht mit einer sterilen Kompresse, umwickelt mit einer Mullbinde unter seinem Schlafanzug, schlafen. Am nächsten Tag war wieder alles in Ordnung. Er hatte nur so geschrien, dass der Bauchnabel sich eben ein wenig nach außen wölbte. Ganz normal. Hauptsache wir waren mal wieder in Alarmbereitschaft gewesen. Vermutlich werden wir noch einige solcher sorgenvollen Momente erleben. Wir werden an ihnen wachsen und sie meistern – gelassen fürsorglich.

Quelle: Pixabay Happy New Year

Jahresrückblick

Der letzte Tag des Jahres. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick.
2017 war für mich ein Jahr in Elternzeit zu Hause. Ich habe mein Kind erst gestill, später gefüttert, gewickelt, in den Schlaf begleitet und dann wieder von vorne. Dann war der Tag auch schon wieder rum. Wenn mein Sohn dann abends endlich schlief, kramte ich meinen Laptop hervor und schaffte es noch ein paar E-Mails zu schreiben und ein paar Zeilen zu tippen. Immer dran bleiben und weiter schreiben, sagte ich mir.

Ich hatte Freundinnen, denen ist nach ein paar Monaten die Decke auf den Kopf gefallen. Die es nicht abwarten konnten, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Ich war gespannt, wie es mir ergehen würde.

Mamasein vs. Autorinsein

Die ersten drei Monate des Jahres waren schnell herum und ich dachte, dass ich Moonwitch 2 niemals fertig bekommen würde. Daher möchte ich mich ganz herzlich bei meinen beiden Betalesern, Annette, der Buchhändlerin und Laura (hier gehts zu ihrem sehr lesenswerten Blog), die mir viel Mut, Kraft und Selbstbewusstsein gegeben haben und mich dahin gehend bestätigt mein Buch so zu veröffentlichen, wie ich es für richtig hielt.

Im April habe ich den zweiten Teil von „Moonwitch – Die dunkle Seite“ endlich herausgebracht. Meist habe ich am Text gearbeitet, während mein Kind auf mir geschlafen hat – mit einem Finger auf dem Laptop, der neben mir stand. Das Schreiben hat mich davon abgehalten zu Hause durchzudrehen. Etwas zu für mich zu haben, dass nichts mit der Babywelt zu tun hat. Um so erleichterter war ich, als ich das Manuskript endlich für fertig erklärte.

Im Juni hatte ich dann eine tolle Lesung im Seligenstädter Kloster. Organisiert von der großartigen Nadine Nitsche von der Buchhandlung geschichten*reich. Dort verkauft sie auch meine Bücher wie geschnitten Brot.

Ich kann schon verraten, dass es auch in 2018 wieder Lesungen geben wird. Eine wird in vermutlich im Mai in Mainz stattfinden. Außerdem werde ich mit einem Stand auf der Magic Con in Bonn und bei einer kleineren Buchmesse in Nidderau vertreten sein.

Im August war Mama mal alleine aus. Ich war mit einer Freundin auf einem großartig kleinen Konzert von The naked and famous im Gibson in Frankfurt am Main. Wer die Band noch nicht kennt. Hört mal rein!

Im OKtober war ich dann nach einer Pause in 2016, in der ich hochschwanger war, auf der Frankfurter Buchmesse und habe alte Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft. Das war toll.

Ganz fest vorgenommen habe ich mir, auch 2018 ein Buch zu veröffentlichen.

Doch nun wünsche ich Euch allen erst mal einen guten und sicheren Rutsch in ein neues Jahr.

Foto: Pixabay

Writingmum Mamablogger by Eva M. Höreth

2017: Now Writingmum

Mein letzter Blogbeitrag ist schon eine gaaaaanze Weile her. Ende Juli! Und auch dieser Beitrag schlummerte eine Weile vor sich hin. Das liegt daran, dass ich im November einen kleinen Sohn auf die Welt gebracht habe und versucht habe noch vorher mein zweites Buch zu veröffentlichen. Doch irgendwie vergingen die neun Monate wie im Flug, das Kinderzimmer wollte fertig renoviert und eingerichtet werden. Diverses musste nach stundenlangem Lesen von Bewertungen und Preisvergleichen angeschafft werden. Papiere vorbereit werden… Und trotz Resturlaub und Mutterschutz wurde ich nicht fertig mit „Moonwitch – Die dunkle Seite“.
Da musste der Blog pausieren.

Seit Mitte November bin ich nun Mutter eines zuckersüßen kleinen Jungen und Moonwitch 2 wird auch demnächst veröffentlicht.

Mutter

Nach dem wir uns zu Hause eingelebt haben, komme ich auch wieder dazu, ab und an mal den Pc herauszukramen und zu bloggen, zu posten und zu schreiben – letzteres dann meist einhändig, weil der Kleine am liebsten auf mir schläft.

Ich mag es Mutter zu sein. Es ist anstrengend, aber schön. Viel Zeit für einen selbst bleibt nicht. Aber jetzt nach drei Monaten, wird es schon besser. Ich arrangiere mich. In den kurzen Zeiten, in denen mein Kind schläft, muss halt alles erledigt werden. Schreiben steht da meist ganz unten auf der Liste, ganz oben steht Essen und Trinken. Dazu komt man manchmal als Mutter auch nicht, obwohl es ultrawichtig ist, wenn man stillt.

Autorin

Trotzdem bin ich froh, ab und an mal in die Arbeit zu flüchten, die keine Arbeit ist, weil ich es gerne mag an meinem Buch zu werkeln und alles zu tun, was dazu gehört. Ich hoffe, dass ich in den zwei Jahren Elternzeit zwei Bücher herausgebracht bekomme.

Leider sind Autorentätigkeiten in den Augen von Babies nicht wirklich interessant im Vergleich zu Haushaltstätigkeiten wie Spülmaschine ausräumen beispielsweise. Und so dauert alles etwas länger, wie das Einarbeiten von Anmerkungen der Betaleserin. Aber irgendwann wird alles fertig! Durchhalten ist die Devise.

Und so werde ich nun versuchen als Writingmum den Spagat zwischen Mutter Dasein und Autorin sein zu schaffen.

Kino Vorhang The End

Kino -Filme, die mich 2016 hoffentlich begeistern werden – Teil 2

Teil zwei meiner Kinopreview für das zweite Halbjahr 2016 ist schon längst fällig. Irgenwie war ich im ersten halben Jahr gar nicht so oft im Kino. Ich war in „The Huntsman & The Ice Queen“ und es war okay. Ich hatte keine großen Erwartungen. Schönes Popkornkino. Außerdem war ich in Warcraft. Zwangsweise sozusagen mit echten Fans :-). War besser als erwartet. (Ich leugne, das jemals gesagt zu haben, falls ihr mich mal drauf ansprechen solltet.)

Das war aber auch schon alles. Es lief aber auch nicht wirklich viel Gutes.
Aber das wird sich nun ändern, denn im zweiten Halbjahr warten die Megablockbuster auf uns!

Smaragdgrün
Filmstart: 07.07.2016
Genre Fantasy
Nach ich erst vor kurzem Saphirblau gesehen habe, passt es super, dass der dritte Teil nun ins Kino kommt. Die ersten beiden habe ich auf DVD gesehen, vielleicht schaffe ich es beim Dritten ins Kino. Man muss ja froh sein, dass alle Teile verfilmt wurden, schließlich gibt es etliche Trilogien, die nach einem Film eingestellt wurden, wegen zu schlechter Zuschauerzahlen (z. B. Der goldene Kompass oder City of Bones)

Ice Age 5 – Kollision voraus!
Filmstart: 07.07.2016
Genre Animation
Ich glaube den dritten Teil habe ich noch gesehen, dann kam ich nicht mehr mit. Ich glaube, den werde ich mir auch nicht im Kino ansehen.

Independence Day 2 – Wiederkehr
Filmstart: 14.07.2016
Genre Action, Science Fiction
mit Bill Pullman, Jeff Goldblum, Liam Hemsworth

Kein Will Smith? Mmmm, bin mir noch nicht sicher, ob Liam Hemsworth ein geeigneter Ersatz ist. Meine Bekannte, mit der ich zumeist ins Kino gehe, meinte schon. Ich finde, um die Welt vor bösen Aliens zu retten, braucht es einen richtigen Mann. Sorry, Liam.

Star Trek Beyond
Filmstart: 21.07.2016
Genre Science Fiction, Action
Mit Chris Pine, John Cho, Simon Pegg

Ich bin kein Trecki, aber die neuen Star Trek Filme gefallen mir. Die ersten beiden Teile waren zumindet tolle Kinounterhaltung mit jeder Menge Action! Absolutes Muss!

Tarzan
Filmstart: 28. 07. 2016
Genre Abenteuer , Action
Mit Alexander Skarsgård, Margot Robbie, Christoph Waltz

Okay, Tarzan habe ich schon tausenmal gesehen, die Disneyversion mag ich nicht, weil Disney besser Tiere als Menschen anminieren kann – finde ich. Auch sonst, kennt man die Geschichte ja mittlerweile, doch dieser Film soll anders sein:
Tarzan lebt mittlerweile als Lord Greystoke in London, doch natürlich muss er zurück in den Dschungel! Das Alexander Skarsgård, den ich aus „True Blood“ kenne, den Tarzan gibt, schadet zumindest auch.

Pets
Filmstart: 4. August 2016
Genre Animation
Den muss ich sehen! Schaut euch den Trailer an, dann muss ich nicht erklären warum. Knuddelalarm!

Jason Bourne
Filmstart: 11.08.2016
Mit Matt Damon, Tommy Lee Jones, Alicia Vikander
Genre Action , Thriller

Ich habe alle vorigen Teile gesehen. Teil 4, ohne Matt Damon fand ich gut, gerade weil er nicht diese ganze Backstory hat, die ich in den ersten Teilen etwas verworrend fand. Trotzdem muss ich sagen, dass es mit den Fortsetzungen, im allgemeinen und hier im speziellen reicht.

Bridget Jones 3
Genre Komödie, Romantik
Filmstart: 20.10.2016
mit Renée Zellweger, Colin Firth, Patrick Dempsey

Ich fand die beiden ersten Teile ganz witzig. Konte den Hype aber nie verstehen. Noch immer sind Fortsetzungen wohl das einträglichste Geschäft in Hollywood.

Findet Dorie
Genre Abenteuer, CGI, Animation, Komödie
Filmstart: 29.09.2016

Hoffentlich wollen jetzt alle Kinder nicht wieder einen Fisch in ihrhm Kinderzimmer stehen haben!?
„Findet Nemo“ gehört nicht zu meinen absoluten Lieblings-Disney-Filmen, trotz den „Mein, Meins“- Möwen. keine Ahnung warum. So wirklich scharf bin ich auf diese Fortsetzung irgendwie nicht.

Inferno
Filmstart: 13.10.2016
Regie Ron Howard
Mit Tom Hanks, Felicity Jones, Ben Foster mehr
Genre Thriller , Krimi
Ich habe alle Bücher von Dan Brown gelesen und auch die Filme gesehen. Ganz klares Muss, auch diesen zu sehen, wobei ich bei den Büchern so langsam ein Muster erkenne, dass die Storys nicht mehr ganz so aufregend werden lässt, wie die ersten, die ich von ihm gelesen habe. Trotzdem waren die Verfilumngen gut, besser, als manch andere Buchverfilmung.

Jack Reacher 2: Kein Weg zurück
Filmstart: 03.11.2016
Mit Tom Cruise, Cobie Smulders, Danika Yarosh mehr
Genre Action , Thriller

Wann wird Tom Cruise zu alt für Action Filme? Könnte man übrigens auch Matt Damon fragen. Ansonsten habe ich keine hohen Erwartungen an den Film, als durch spektakuläre Actionszenen unterhalten zu werden.

Star Wars – Rogue One
Genre Science Fiction, Action, Fantasy
Filmstart: 15.12.2016
mit Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn

Krönender Abschluss des Kinojahres 2016!

Filme, von denen man kein Remake drehen sollte:

Ghostbusters
Genre
Filmstart: 4. August 2016
Mit Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon
Genre Action , Komödie , Fantasy

Ich weiß nicht, woran es liegt, ob die weiblichen Geisterjäger sind oder Melissa McCarthy, die mir zu komödiantisch ist, aber das Original bleibt unnachahmlich.

Elliot, das Schmunzelmonster
Genre Zeichentrick
Filmstart: 25. August 2016
Unter dem Titel „Elliot, der Drache“ wird dieser Kultfilm und zeitloser Klassiker zu neuem Leben erweckt. Doch leider nimmt die moderne Technik dem Film den ganzen Charme. Absolut unnötig davon ein Remake zu drehen.

Dirty Dancing Remake
Genre Romantik, Drama, Musik
mit Abigail Breslin
Soll wohl doch erst 2017 kommen.

Hier gehts zu Teil 1 meines Kinochecks.

Titelfoto: Pixabay

In die Zukunft schauen

Kind, Karriere oder Kunst in Zukunft?

Kind, Karriere oder Kunst?
Leider, muss man sagen, stellt sich für Frauen nach wie vor die Frage, ob Karriere oder Kind? Bei mir gesellt sich noch der Aspekt dazu, den ich mal Kunst genannt habe. Damit meine ich das Schreiben von Büchern. Was will ich in Zukunft? Diese Frage stellte ich mir Ende 2015.

Karriere

In meinem Job war ich unglücklich auf Grund von mangelden Möglichkeiten der Verantwortungsübernahme oder Aufstiegsmöglichkeiten. Will ich ewig so weiter machen? Ich bin mittlerweile seit 8 Jahren in der Organisation beschäftigt, eigentlich Zeit sich was neues zu suchen. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr kann, als die mir dort übertragenen Aufgaben. Leider wird sich dort nichts ändern, weil alle schon seit 25 Jahren und mehr dort so arbeiten. Also habe ich begonnen mich anderweitig umzusehen, doch im Hochzeitsstress ging das dann unter.

Kind

Natürlich möchte ich auch Kinder und Tick, Tack, die biologische Uhr tickt. Letztes Jahr habe ich geheiratet und man wird unwillkürlich gefragt, was mit Kindern sei. Ich habe dann immer gesagt, die kommen wann sie wollen. Ist ja auch so. Bei manchen geht es schneller, bei manchen eben nicht. Will ich also ein Kind oder suche ich weiter nach einem neuen Job? Vielleicht finde ich einen neuen Job und kurze zeit später bin ich schwanger, auch blöd. Zumindest, bin ich so jemand, der das nicht möchte. Es gibt ja Leute, die wissen beim Vorstellungsgespräch schon, das sie schwanger sind. So rücksichtslos bin ich nicht.

Kunst

Und was ist damit Bücher zu schreiben? Schaffe ich das noch, wenn ich mir einen neuen Job suche? Im Moment arbeite ich Teilzeit, vier Tage die Woche. Das habe ich mir nichts ausgesucht. Es ist nicht mehr Geld da. Man gewöhnt sich sehr schnell daran einen Tag mehr frei zu haben. Meist geht der für Termine oder Hausarbeit drauf, als fürs Schreiben. Allerdings habe ich auch einen Job, zu dem ich pendeln muss und zwei Stunden am Tag mindestens auf der Straße verbringe.
Schaffe ich es noch, wenn ich Kleinkinder habe? Wenn ich einen Vollzeitjob habe. Früher habe ich immer gesagt, wenn ich jetzt nicht Vollzeit arbeite, wann dann? Dann habe ich eine Zeitlang Vollzeit gearbeitet, weil die Organisation, in der ich arbeite, die sich aus Bund und Ländern finanziert, vorübergehend Geld hatte. Fünf Monate reichten aus, um den Vollzeit-Pendel-Job auf keinen Fall nochmal auszuprobieren.
Am liebsten würde ich natürlich Vollzeit Bücher schreiben. Dafür bin ich aber, zumindest mit Brotjob etc. zu langsam beim Schreiben und dann beim Überarbeiten. Kann sich natürlich ändern, wenn ich nur noch das zu tun habe.

Heute

Im März 2016 hat sich dann so einiges von alleine geklärt: Ich bin schwanger geworden. Das bedeutet: Keinen neuen Job suchen, sondern durchhalten bis ich in Mutterschutz und Elternzeit von mindestens zwei Jahren gehe. Bevor das Baby Anfang November kommt noch Moonwitch Teil 2 herausbringen und dann?

Zukunft

Es gibt viele Möglichkeiten, was in und nach den zwei Jahren Elternzeit passieren kann. Lieblingsszenario: Kind betreuen, oder auch Kinder, Bücher schreiben entweder Vollzeit. Oder aber noch einen Teilzeibrotjob dazu nehmen (zu dem man nicht ne Stunde pendeln muss). Oder Sich selbständig machen, oder oder oder…

PS: Jetzt wisst ihr auch, warum ich länger keinen Blogbeitrag geschrieben habe. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft bin ich nach meinem Brotjob erstmal auf der Couch eingepennt, da blieb so einiges liegen, nicht nur Artikel für den Blog zu verfassen.

Titelfoto: Pixabay

escape room frankfurt logo

Escape Room – Spiel, Spaß und Spannung

Im Januar war ich zum ersten Mal mit Freunden in einem sogenannten Escape Room. Klingt irgendwie nach etwas Verruchtem, ist es aber nicht!
Der Escape Room leitete sich von Computerspielen ab, in denen man in einem Raum gefangen ist und mit Hilfe von Rätseln und Aufgaben entkommen muss. Das Spielprinzip wurde nun ins reale Leben überführt.

Und um es vorweg zu nehmen: Absolute Empfehlung für ein paar nette Stunden mit Freunden anstatt eines ausgelutschten Kinoabends!

Die Idee

Abends auf der Couch beim Fernsehen lief die Folge „Die Intimitäts-Beschleunigung“ (8.16) von „The big bang Theory“. Dort besuchen die Nerds einen Escape Room. Das brachte den Stein erst ins Rollen, denn ich rief spontan, dass ich so etwas auch mal machen wollte. Und tatsächlich gibts Escape Rooms auch in unserer Nähe, in Frankfurt am Main. Dort tummeln sich mittlerweile mehrere Anbieter.

Auf Grund der Aufmachung der Homepage und den zur Verfügung stehenden Räumen, habe mich daher für diesen Anbieter entschieden: http://roomescape-frankfurt.de/
Letztendlich waren wir in „Der Galerie“. Hier die Beschreibung auf der Homepage: „Eingeschlossen in einer Kunstgalerie musst du nicht ein- sondern ausbrechen. Hinter Dali, Monalisa und Skulpturen verbergen sich Hinweise auf deine Rettung. Wie in einem echten Museum wird in 60 Minuten der Wachdienst kommen und dich festnehmen also lass dir nicht zu viel Zeit. Für 3 bis 6 Spieler.“ Die Galerie ist nur einer von momentan drei Räumen, weitere Folgen.
Die Galerie Escape Room

Bei Freunden von mir stieß das ganze auch schnell auf Gegenliebe. Nur einen Termin zu finden, war nicht so einfach. Schließlich hat es geklappt und die Vorfreude beim Betreten des Gebäudes war groß.

Die Einführung

Man bekommt eine kleine Einführung, mit einigen Hinweisen vom Spielleiter, z. B. das man nicht wirklich eingeschlossen ist. Also bei Panikattacken kann man einfach raus gehen. Wir waren allerdings weit davon entfernt. Sehr viel nützlicher waren die Erklärungen, dass alle versteckten Dinge ohne Kletteraktionen zu erreichen sind, also in Körperhöhe. Möbelstücke nicht verrückt werden müssen und auch in Steckdosen keine Hinweise zu finden sind, sondern nur Strom.

Glaubt mir, es ist nötig diese Tipps im Vorfeld zu erwähnen. Irgendwann hätte ich auf jedenfall angefangen Möbel zu verrücken oder auseinander zu nehmen!

Der Beginn

Am Anfang ist man noch sehr zögerlich. Als wir den Raum betraten, war es dunkel (es war ja „Nacht“) und wir hatten nur eine Taschenlampe bekommen. Es gab Lichtschalter, doch wir trauten uns nicht sie zu benutzen 🙂 Benutzten aber noch unsere Smartphone als zusätzliche Lampen und hatten dabei schon das Gefühl zu betrügen. Über einen Monitor gibt der Spielleiter ab und an Hinweise, wenn man absolut nicht weiter kommt und beobachtet uns die ganze Zeit. Das vergisst man aber schnell wieder. Irgendwann fragte er, ob wir weiter im Dunkeln suchen wollen. Okay, da war klar, wir durften auch das Licht anmachen. Die Tipps kamen immer genau auf den Punkt, waren immer auf unsere Problem abgestimmt und sehr dezent gehalten. Das fande ich sehr gut. Schließlich ist man ehrgeizig und will es alleine packen! Wie gesagt, zu Beginn war ich sehr verhalten. In dem Raum gab es nicht viel: Bilder an den Wänden, eine Bank, eine Anrichte und eine Truhe. Und mir drängte sich die Frage auf: Wie zum Teufel sollen hier so viele Hinweise versteckt sein?

Das Spiel

Doch es dauert nicht lange und man ist voll dabei und entdeckt immer mehr, dass es zu entschlüsseln oder zu suchen gilt und wird immer hemmungsloser. Ja, irgendwann überlegt man auch die Steckdosen ab zu montieren, hätte man vorher nicht gesagt bekommen, dass es sinnlos ist! 🙂
Es gab Laserstrahlen, Tresore, Zahlenschlösser, Puzzle, Schwarzlicht kam zum Einsatz! Sogar so ein Kryptex, bekannt aus Da Vinci Code, musste genackt werden.
Die Zeit verrinnt total schnell. Eine kleine Uhr über dem Eingang zählt die 60 Minuten runter, die man hat, um die Rätsel zu entschlüsseln. Gott sei Dank gab es aber keine nervige rot blickende oder womöglich noch tickende Uhrenanzeige!
Leider haben wir es nicht geschafft zu entkommen. Bis zum letzten Rätsel sind wir gekommen, dann ging die Zeit aus. Vielleicht noch zehn Minuten und wir hätten es gehabt! Wir hätten auch nun stundenlang weiter spielen können. Denn es war nie langweilig oder frustrierend, weil man nicht weiterkam.

Fazit

Es war einfach nur toll und wir waren alle begeistert und es wird nicht unser letztes Mal in einem Escape Room bleiben!
Wir haben den Raum zu fünft gespielt, ich glaube 5-6 Leute sind schon ideal. Denn irgendeiner hat immer eine Idee oder kann Wurzeln ziehen. Denn ja, auch Mathe war gefragt. Die Nerds aus Big Bang Theory brauchten übrigens fünf Minuten zum Lösen und Entkommen! 🙂
Und seit doch mal ehrlich, sind wir nicht alle Spielkinder?

Alle Escape Rooms in Deutschland in der Übersicht gibt es hier.
www.escape-game.org

Kino Vorhang The End

Kino -Filme, die mich 2016 hoffentlich begeistern werden Teil 1

Nachdem ich am vorletzten Wochenende in einem großartigen „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ war, habe ich mir mal die übrigen Kinostarts dieses Jahres angesehen. Ich bin nämlich nicht nur Serienjunkie, sondern auch großer Kinofan. Bevorzugt gehe ich nach Frankfurt ins Cinestar Multiplex. Habe ich einen Film verpasst gehe ich auch mal bei uns zu Hause ins kommunale Kino, dass leider sehr oft geschlossen hat und nun Probleme hat auf moderne Vorführtechnik umzustellen.
Frisch entdeckt für mich habe ich ein kleines Inhabergeführtes Kino aus den alten Zeit, mit Balkon, bereits umgerüstet auf eine sehr gute 3D Technik, wie ich finde und wo Cola und Süßigkeiten zusammen 5 Euro kosten (ja das gibt es tatsächlich noch!).

Noch ein Wort zu Star Wars. Ich finde die Reihe hat es geschafft mit diesem neuen Teil das junge Publikum anzusprechen (durch die jungen Protagonisten) und die ältere Generation auch glücklich zu machen (durch das Auftauchen der alten Figuren). Das haben sie sogar bei den Droiden geschafft: R2D2 und C3PO spielen wieder mit und einen neuen Freund haben die beiden und das Kinopublikum mit BB-8 auch noch gefunden. Die Geräusche der Lichtschwerter, das Setting und alles haben mich sehr gut unterhalten, die Story fand ich auch gut. Ich habe mit vorher die alten Teile nicht mehr angesehen und musste, genauso wie die beiden jungen Mädchen, ca. 12 Jahre alt, die hinter mir saßen, erst mal überlegen, wer jetzt wessen Sohn und wer mit wem wie verwandt ist. Aber das ist kein Problem.

Am liebsten schaue ich Actionfilme. Komödien muss ich z. B. gar nicht im Kino schauen. Warum auch? Ob ich die Gags jetzt auf meinem kleinen TV Gerät sehe oder in groß, die Wirkung dürfte gleich bleiben. Natürlich habe ich mir nicht jeden Trailer angesehen, dafür sind es zuviele Filme die 2016 starten werden. Ich habe mich auf die beschränkt, die mir etwas sagten. Es gibt aber bestimmt noch Filme, die ich mir 2016 ansehen werde, die hier nicht aufgeführt sind. Und beim Schreiben dieses Artikels, dachte ich bei dem ein oder anderen Film darüber nach, ob ich ihn mir wirklich im Kino ansehen würde. Ich würde mich auch freuen, wenn mich ein Film, der jetzt noch nicht in dieser Liste auftaucht, überrascht und begeistert.
Aber lest selbst den ersten Teil meines Kinoüberblicks für das erste Halbjahr 2016.

Ich freu mich auf:

Die fünfte Welle
Genre Sci-Fi , Abenteuer
Filmstart: 14. Januar 2016
mit Chloë Grace Moretz, Nick Robinson, Alex Roe

Hauptsächlich gehe ich meinem Mann zu Liebe in diesen Film. Seit „Kick Ass“ ist er Fan von Chloë Grace Moretz. Da er aber ziemlich Actionlastig aussieht werde ich mich recht schnell überreden lassen können, ihn zu sehen.

Die Bestimmung – Allegiant
Action, Romantik, Science Fiction
Filmstart: 17.03.2016
mit Shailene Woodley, Theo James, Naomi Watts

Der dritte Teil, daher Pflicht, wenn man die ersten beiden gesehen hat. Auch wenn ich den ersten deutlich besser fand, als den zweiten Kinofilm. Die Bücher habe ich nicht gelesen.

Kung Fu Panda 3
Action, Komödie, Animation, CGI
Filmstart: 17.03.2016
Okay, ich geb zu, ich habe Teil 2 noch nicht gesehen. Wenn ich es nicht schaffe Teil 3 im Kino zu sehen, bin ich also auch nicht soo traurig. Auch, wenn alle die Filme so toll finden, er stünde jetzt nicht auf meiner Top 10 Zeichentrickfilme. (Hmm, das wäre auch eine Idee für einen Blogbeitrag :-))

Batman v Superman – Dawn of Justice
Comicverfilmung, Action, Science Fiction
Filmstart: 24.03.2016
mit Amy Adams, Henry Cavill, Laurence Fishburne

Ganz klar Superman. Habe letztens erst den Superman mit Henry Cavill im Fernsehen gesehen. War okay. Ich fand auch den mit Brandon Rough und Kate Bosworth gut. Doch irgendwie bin ich Smallville geschädigt und muss bei Superman an diesen Superman denken. Batman mochte ich eigentlich nie, auch wenn die Verfilmungen mit Christian Bale filmisch gut waren. War mir immer zu düster. Ein Zusammentreffen beider Figuren wird bestimmt interessant und ein gewaltiges Actionspektakel. Schade finde ich immer, wenn nur einzelne Filme gedreht werden, also keine ganze Reihe von Superman Filmen, wie die früheren mit Christopher Reeve.

The Huntsman & The Ice Queen
Abenteuer, Fantasy, Action, Drama
Filmstart: 07.04.2016
mit Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt

Der erste Teil war dank Kristen Steward nur erträglich, dank Charlize Theron grandios. Erstere spielt im zweiten Teil nicht mehr mit, letztere schon, kann also nur besser werden. Ich erwarte ein Fantasyspektakel. Ach ja, natürlich gibts auch was für die Frauen zu gucken dank Chris Hemsworth. 🙂

The First Avenger – Civil War
Action, Abenteuer, Comicverfilmung
Filmstart: 05.05.2016
mit Chris Evans, Robert Downey Jr., Chadwick Boseman

Von allen Marvel Superhelden, spricht mit Captain America am allerwenigsten an. Ich weiß nicht, woran es liegt: das Kostüm, die Story, dass er keine Superpower hat? Keine Ahnung. Im Verbund mit den anderen Avengers ist er okay. Den ersten Teil habe ich daher auch erst irgendwann im Fernsehen gesehen, alle anderen Marvel Verfilumgen ausnahmslos im Kino. Teil 2 noch gar nicht. Vielleicht schaffe ich es noch, damit ich Teil 3 im Kino sehen kann, wenn nicht, ist es nicht so schlimm.

Reicht für die kleine Leinwand zu Hause

Nicht alles was fürs Kino produziert ist, muss man auch im Kino gesehen haben. Für die große Leinwand sprechen tolle Bilder, gewaltige Action, aber nicht Komödien oder Liebesfilme. Wobei bei letzterem gibt es gibt es Ausnahmen. Action ist nicht gleich Action, es gibt die Action mit unglaublichen Bildern und Stunts, die man im Kino gesehen haben muss, meistens immer dann, wenn das übernatürliche seine Finger mit im Spiel hat, also bei Fantasyverfilmungen oder Science Fiction.

London has fallen
Filmstart: 10. März 2016
mit Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman

Nach dem weißen Haus, soll nun London dran glauben. „Olympus has fallen“ habe ich im TV geguckt, das hat dicke ausgereicht. Diese reale Aktion, die uns jeden Tag treffen kann, brauche ich nicht unbedingt auf der großen Leinwand.

Filme, die ich mir erspare

Hätte den Blogbeitrag gesprengt.

Remakes 2016

Point Break
Filmstart: 21. 01.2016
mit Edgar Ramírez, Luke Bracey, Ray Winstone
Action

„Point Break“ ist das Remake von „Gefährliche Brandung“, ursprünglich mit Keanu Reeves und Patrick Swayze und damit zwei Helden meiner Jugend, sind wohl nur die Namen der Figuren, FBI Agent Johnny Utah und Surfer Bodhi, geblieben. Ansonsten jagd der FBI Mann eine Reihe von Extremsportler und mischt sich dazu unter sie.
Viellicht werde ich ihn mir ansehen, weil ich Actionfilme mag. Doch für mich ist es eigentlich kein Remake, da kaum was vom Original geblieben ist. Allerhöchsten „inspiriert durch“ würde ich sagen. An den Kultstatus, den das Original hat, wird er sicher nicht heran reichen können!

Auf 2017 verschoben

Bad Boys 3

Lieber Will Smith, du wirst auch nicht jünger! Also halte dich ran! Wie gesagt, Actionfilme sind genau meins. Bad Boys 1 und 2 gehören zu meinen Lieblingen und Teil 3 steht schon sehr lange auf den Wunschzetteln vieler Fans und meiner! Men in Black 3 hätte ich z. B. nicht unbedingt gebraucht.

King Arthur
Schon hundertmal verfilmt, doch diesmal wird King Arthur von – Achtung liebe Damen – Charlie Hunnam gespielt, bekannt aus der Serie „Sons of Anarchy“. Das ist mir aber zu brutal, als das ich es schaue. Daher freue ich mich auf ihn als King Arthur. Leider verschoben auf 2017.

Teil 2 meines kleinen Kinostartüberblicks erfolgt dann im Juli. Hier zu lesen.

Titelfoto: Pixabay

Wunderkerzen 2015

Jahresrückblick 2015

Puh, ist es doch tatsächlich schon wieder so weit, ein ganzes Jahr liegt hinter uns. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. 2015 ist echt eine Menge passiert bei mir.

Die Verlobung (und andere Verwicklungen)

Das Jahr begann im Februar mit meiner Verlobung in Venedig. Mein Mann hatte mich überrascht und ich wusste nicht, wo es hin geht, bis wir am Gate standen. Naja, ich hatte herausgefunden, dass wir fliegen, schließlich muss ich dann ja meine Cremes etc. in 100ml Tuben verpacken. Aber ich habe versucht nicht weiter Detektiv zu spielen (worin ich echt gut bin), sondern mich überraschen zu lassen. Ich kann nur sagen: Perfekter Ort, perfekter Ring, perfekter Mann 🙂 ich hab ja gesagt

Keine vier Wochen später im März sind wir nach Leipzig auf die Buchmesse gefahren. Da war ich vorher noch nie. Meinen Bericht könnt ihr hier nachlesen. Wir haben uns ein paar zusätzliche Tage gegönnt und uns unter anderem den Zoo angesehen. Leider passierte mir dort ein kleines Missgeschick: Ich habe meinen Verlobungsring verloren! Wir saßen in einem Cafe und mein Verlobter fragte, wo mein Ring sei. Ich griff in meine Jackentasche und da war er nicht mehr. Andere Jackentasche. Nichts. Scheiße! Und nun? Alle Taschen noch mal durchsuchen. Immer noch nichts. Schnell gezahlt und zurück zum Zoo. Der war natürlich schon zu. Ich vermutete erstens: Als ich auf der Toilette war, habe ich ihn abgenommen (weil er etwas lose saß) und ich habe ihn in meine Jackentasche gesteckt. Und er ist rausgefallen, als ich mir meine Handschuhe angezogen hatte. Leider war es schon dunkel und regnerisch und zwischen dem Kopfsteinpflaster war es unmöglich einen silbernen Ring zu finden. Vielleicht war er ja auch schon den Bordstein herunter gespült worden? Oder von jemanden gefunden worden, der nicht so ehrlich ist ihn zurück zu geben?
Oder aber er lag noch auf der Toilette im Gondswanaland, wo ich das letzte Mal das stille Örthcen besuchte, bevor wir den Zoo verlassen hatten. Der Tag war natürlich gelaufen, ich machte mir große Vorwürfe, denn ich verlege normalerweise nie etwas! Im Gegenteil, ich kann meinem Mann noch sagen, wo der was hingelegt hat, wenn er was sucht.

Naja, mein Mann beschloss am nächsten Morgen noch vor dem Reinigungspersonal auf der Toilette zu suchen. Er kam leider erst rein, als der Zoo öffnete und wurde auch prompt auf der Toilette angesprochen, was er denn auf der Damentoilette wollte! Während mein Verlobter die Fundbüros abklapperte, wollte ich auch nicht untätig im Hotelzimmer rumsitzen. Die Leipziger Radiosender wollten mir nicht helfen, weil sie solche Geschichten ständig hätten. Danke nochmal für nichts! Sie wollten also keinen Aufruf starten. Deshalb blieben nur die sozialen Medien übrig.
Ich postete ein Bild des Ringes auf Twitter und einen Hilfeaufruf, der sich rasant verbreitete. Nach zwei Tagen meldete sich jemand, deren Bekannte im Zoo arbeitet und den Ring gefunden hatte. Noch einen Tag später und wir konnten den Ring im Fundbüro des Zoos abholen. Derjenige hat sich dann sogar noch extra einen Twitter Account angelegt und bescheid gesagt.
Ich hatte ihn demnach nicht auf der Toilette liegen gelassen, sondern er war tatsächlich aus meiner Jackentasche gefallen, als ich die Handschuhe herausholte und so war meine erste Intuition in die Jackentasche zu greifen richtig.

Neues Blogdesign

Erster Blogeintrag altes Layout

Erster Blogeintrag, noch im alten Design

Im Juni habe ich dann meinen Blog hier neu gelauncht und diesmal selbst gehostet. Manchmal war e ganz schön knifflig, aber nun läuft alles. Ich finde, dass er sehr hübsch geworden ist. Er gefällt mir immer noch. Ein eigener Beitrag welche Plugins ich benutze und so weiter soll eigentlich auch noch kommen!

Hochzeit und Flitterwochen

Im August haben wir dann geheiratet und zwei perfekte Tage mit Freunden und Familie verbracht. Leider gingen die Tage so schnell rum. Wahnsinn! Ein Highlight war auf jedenfall unser Tanz zu 30 seconds to mars mit „Kings & Queens“.

Direkt danach sind wir für vier Wochen in die Flitterwochen nach Hawaii geflogen. Noch nie war ich so lange an einem Stück im Urlaub. Doch es war nie langweilig und die Wochen verflogen wie im Flug. Es gab so unglaub viel zu sehen, dass die Zeit auf den einzelnen Inseln eigentlich kaum ausreichte. Einige Impressionen konntet ihr auf meinem Instagram Account verfolgen. Ich könnte allerdings auch mehrere Blogbeiträge nur zu Hawaii posten, soviele Fotos und Erlebnisse gab es! Vielleicht mach ich das mal noch.

Lesungen

Bei meinem Jahrerückblick dürfen natürlich auch meine Lesungen, von denen ich dieses Jahr ganze vier Stück hatte, nicht fehlen.

Lesung Übernachtung Bühne Autor

Lesung Ernst Reuter Schule

Ich habe in einer Schule in Dietzenbach gelesen, in der die Fünftklässler Übernachtungsparty hatten und war merkwürdigerweise gar nicht aufgeregt, obwohl es schon eine kleine Herausforderung ist, einen Haufen Kinder zu unterhalten. Ich hoffte, dass sie sich nicht irgendwann langweilten und anfingen untereinander zu reden, daher hatte ich mir extra etwas gruseligere Szenen herausgesucht. Doch ich habe auch schnell gemerkt, dass Kinder ein ganz besonderes Publikum sind, denn sie gaben mir noch während des Lesens Feedback in Form von kleinen Ausrufen, wie „Oh, nein!“. Erwachsene verhalten sich da meistens doch viel zurückhaltender bis vielleicht mal auf ein Lachen.

Lesung Buchhandlung Gut gegen Nordwind

Lesung Buchhandlung Gut gegen Nordwind

Die vorletzte Lesung fand noch im Sommer vor der Hochzeit in einem Buchladen statt. Leider setzten sich nicht viele Leute bei 35 Grad im Schatten an einem Freitagabend in einen Buchladen. Aber nächstes Jahr werden wir einen neuen Versuch unternehmen. Dafür war die von mir selbst organisierte wirklich gut, in einer tollen Location gemeinsam mit dem großartigen Janis Plastiargis, der noch kurzfristig eingesprungen war.
Lesung im Theater Schöne Aussichten

Lesung im Theater Schöne Aussichten


Gleich nach den Flitterwochen hatte ich dann die letzte Lesung in diesem Jahr. In einem Frisörsalon! Im Rahmen des 4. Fechenheimer Literaturfestivals. Auch hier möchte ich nächstes Jahr wiederkommen, da die Location wohl ingesamt leider nicht so gut besucht war, wie andere während des Festivals. Resumierend muss ich feststellen, dass ich noch ungefähr eine Million Lesungen abhalten muss, um meine Nervosität etwas zu fangen.

4.FechenheimerLiteraturfestival

Lesung 4. Fechenheimer Literaturfestival

Natürlich habe ich auch fleißig am zweiten Teil von Moonwitch weiter geschrieben. Eigentlich wollte ich ihn noch vor der Hochzeit herausbringen und dann entspannt heiraten und flittern. Das hat nicht geklappt, weil sich eine Hochzeit auch nicht von alleine plant. Aber 2016 ist es dann auf jedenfall soweit und „Moonwitch – Die dunkle Seite“ wird das Licht der Welt erblicken!

Ring auf Buch witft Schatten in Herzform

Zwischen Brautkleid, Blumenschmuck und Buchdeckeln

Ich gebe zu, dass ich den Blog etwas schleifen gelassen habe und auch gar nicht mehr für aktuelle Blogbeiträge im Tagebuchstil genutzt habe, wo das doch die eigentliche Bedeutung eines Blogs ist. Das liegt zum einen daran, dass ich schon froh bin, wenn ich Zeit finde, an meinem Buch weiter zu schreiben und zum anderen, dass ich auch manchmal denke, dass gar nicht so viel aufregendes passiert, als das ich es aufschreiben müsste. Doch, dass will ich versuchen zu ändern und gleich damit anfangen. Denn eigentlich passieren schon ne Menge Dinge, die es wert sind aufgeschrieben zu werden. Zum Beispiel, dass ich das letzte halbe Jahr noch weniger Zeit hatte als sonst, weil ich meine Hochzeit organisiert habe. Und wer einen solchen Event schon mal geplant hat, der weiß, wieviel Zeit dabei drauf geht und wieviele Dinge entschieden werden wollen.
Gleichzeitig schrieb ich an Teil 2 von Moonwitch weiter, der eigentlich noch vor der Hochzeit hätte erscheinen sollen. Doch je näher der 22.08.2015 rückte, desto unwahrscheinlicher wurde es und irgendwann war klar, dass es nicht mehr zu schaffen war.
Stattdessen plante ich die Sitzordnung, entschied die Größe der Blumenkränze und welche Orgelmusik in der Kirche gespielt werden sollte und ungefähr noch tausend andere Dinge. Es hat mir total viel Spaß gemacht, auch wenn es zwischenzeitlich echt stressig war. Ich kann gut verstehen, warum es den Job als Hochzeitsplaner gibt. Nicht jeder ist ein Organsationstalent, wie ich. Ich hatte knapp sechs Monate Zeit, das war schon eine Herausforderung und wir hatten total viel Glück, dass alles gepasst hat. Die Location zu unserem Zeitpunkt noch frei war, die Fotografin genau an dem Wochenende noch nicht vergeben war, dass 4. Brautkleid gleich das Perfekte war etc.

Ich bin vor der Hochzeit immer gefragt worden, ob ich meinen Namen behalte. Das ist eine gute Frage. Viele junge Autorinnen werden sich damit vielleicht irgendwann auseinander setzen müssen, wenn sie in der Jugend oder als Student/in mit dem Schreiben angefangen haben. Bis zu einer Hochzeit hat man sich vielleicht einen Namen mit seinem zur Geburt bekommenen Namen gemacht. Die Alternative wäre natürlich, von Anfang an ein Pseudonym zu verwenden, doch das wollte ich nicht. Oder ein Doppelname – Nein danke. Und selbst ich, die noch keine fünf Jahre dabei ist, möchte meinen Namen nicht wechseln, wenn es um meine Bücher geht. Vor allem in den Sozialen Netzwerken habe ich mir einen Platz erarbeitet, so dass ich dort auch weiterhin unter Eva Maria Höreth auftreten werde und auch meine Bücher unter diesem Namen herausbringen werde.

Gleichzeitig möchte ich hier mit diesem Artikel eine neue Rubrik einführen „Über den Bücherrand“, in der es um andere Dinge, als bloß um (hauptsächlich meine) Bücher gehen soll. Es wird mehr um das Alltägliche gehen, Dinge, die mich interessieren, aufregen oder anregen etwas dazu zu schreiben. Wie sich das mit meiner kaum vorhandenen Zeit vereinbaren wird, werde ich herausfinden. Aber ich möchte wieder regelmäßiger Blogbeiträge schreiben.