Wunderkerzen 2015

Jahresrückblick 2015

Puh, ist es doch tatsächlich schon wieder so weit, ein ganzes Jahr liegt hinter uns. Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. 2015 ist echt eine Menge passiert bei mir.

Die Verlobung (und andere Verwicklungen)

Das Jahr begann im Februar mit meiner Verlobung in Venedig. Mein Mann hatte mich überrascht und ich wusste nicht, wo es hin geht, bis wir am Gate standen. Naja, ich hatte herausgefunden, dass wir fliegen, schließlich muss ich dann ja meine Cremes etc. in 100ml Tuben verpacken. Aber ich habe versucht nicht weiter Detektiv zu spielen (worin ich echt gut bin), sondern mich überraschen zu lassen. Ich kann nur sagen: Perfekter Ort, perfekter Ring, perfekter Mann 🙂 ich hab ja gesagt

Keine vier Wochen später im März sind wir nach Leipzig auf die Buchmesse gefahren. Da war ich vorher noch nie. Meinen Bericht könnt ihr hier nachlesen. Wir haben uns ein paar zusätzliche Tage gegönnt und uns unter anderem den Zoo angesehen. Leider passierte mir dort ein kleines Missgeschick: Ich habe meinen Verlobungsring verloren! Wir saßen in einem Cafe und mein Verlobter fragte, wo mein Ring sei. Ich griff in meine Jackentasche und da war er nicht mehr. Andere Jackentasche. Nichts. Scheiße! Und nun? Alle Taschen noch mal durchsuchen. Immer noch nichts. Schnell gezahlt und zurück zum Zoo. Der war natürlich schon zu. Ich vermutete erstens: Als ich auf der Toilette war, habe ich ihn abgenommen (weil er etwas lose saß) und ich habe ihn in meine Jackentasche gesteckt. Und er ist rausgefallen, als ich mir meine Handschuhe angezogen hatte. Leider war es schon dunkel und regnerisch und zwischen dem Kopfsteinpflaster war es unmöglich einen silbernen Ring zu finden. Vielleicht war er ja auch schon den Bordstein herunter gespült worden? Oder von jemanden gefunden worden, der nicht so ehrlich ist ihn zurück zu geben?
Oder aber er lag noch auf der Toilette im Gondswanaland, wo ich das letzte Mal das stille Örthcen besuchte, bevor wir den Zoo verlassen hatten. Der Tag war natürlich gelaufen, ich machte mir große Vorwürfe, denn ich verlege normalerweise nie etwas! Im Gegenteil, ich kann meinem Mann noch sagen, wo der was hingelegt hat, wenn er was sucht.

Naja, mein Mann beschloss am nächsten Morgen noch vor dem Reinigungspersonal auf der Toilette zu suchen. Er kam leider erst rein, als der Zoo öffnete und wurde auch prompt auf der Toilette angesprochen, was er denn auf der Damentoilette wollte! Während mein Verlobter die Fundbüros abklapperte, wollte ich auch nicht untätig im Hotelzimmer rumsitzen. Die Leipziger Radiosender wollten mir nicht helfen, weil sie solche Geschichten ständig hätten. Danke nochmal für nichts! Sie wollten also keinen Aufruf starten. Deshalb blieben nur die sozialen Medien übrig.
Ich postete ein Bild des Ringes auf Twitter und einen Hilfeaufruf, der sich rasant verbreitete. Nach zwei Tagen meldete sich jemand, deren Bekannte im Zoo arbeitet und den Ring gefunden hatte. Noch einen Tag später und wir konnten den Ring im Fundbüro des Zoos abholen. Derjenige hat sich dann sogar noch extra einen Twitter Account angelegt und bescheid gesagt.
Ich hatte ihn demnach nicht auf der Toilette liegen gelassen, sondern er war tatsächlich aus meiner Jackentasche gefallen, als ich die Handschuhe herausholte und so war meine erste Intuition in die Jackentasche zu greifen richtig.

Neues Blogdesign

Erster Blogeintrag altes Layout

Erster Blogeintrag, noch im alten Design

Im Juni habe ich dann meinen Blog hier neu gelauncht und diesmal selbst gehostet. Manchmal war e ganz schön knifflig, aber nun läuft alles. Ich finde, dass er sehr hübsch geworden ist. Er gefällt mir immer noch. Ein eigener Beitrag welche Plugins ich benutze und so weiter soll eigentlich auch noch kommen!

Hochzeit und Flitterwochen

Im August haben wir dann geheiratet und zwei perfekte Tage mit Freunden und Familie verbracht. Leider gingen die Tage so schnell rum. Wahnsinn! Ein Highlight war auf jedenfall unser Tanz zu 30 seconds to mars mit „Kings & Queens“.

Direkt danach sind wir für vier Wochen in die Flitterwochen nach Hawaii geflogen. Noch nie war ich so lange an einem Stück im Urlaub. Doch es war nie langweilig und die Wochen verflogen wie im Flug. Es gab so unglaub viel zu sehen, dass die Zeit auf den einzelnen Inseln eigentlich kaum ausreichte. Einige Impressionen konntet ihr auf meinem Instagram Account verfolgen. Ich könnte allerdings auch mehrere Blogbeiträge nur zu Hawaii posten, soviele Fotos und Erlebnisse gab es! Vielleicht mach ich das mal noch.

Lesungen

Bei meinem Jahrerückblick dürfen natürlich auch meine Lesungen, von denen ich dieses Jahr ganze vier Stück hatte, nicht fehlen.

Lesung Übernachtung Bühne Autor

Lesung Ernst Reuter Schule

Ich habe in einer Schule in Dietzenbach gelesen, in der die Fünftklässler Übernachtungsparty hatten und war merkwürdigerweise gar nicht aufgeregt, obwohl es schon eine kleine Herausforderung ist, einen Haufen Kinder zu unterhalten. Ich hoffte, dass sie sich nicht irgendwann langweilten und anfingen untereinander zu reden, daher hatte ich mir extra etwas gruseligere Szenen herausgesucht. Doch ich habe auch schnell gemerkt, dass Kinder ein ganz besonderes Publikum sind, denn sie gaben mir noch während des Lesens Feedback in Form von kleinen Ausrufen, wie „Oh, nein!“. Erwachsene verhalten sich da meistens doch viel zurückhaltender bis vielleicht mal auf ein Lachen.

Lesung Buchhandlung Gut gegen Nordwind

Lesung Buchhandlung Gut gegen Nordwind

Die vorletzte Lesung fand noch im Sommer vor der Hochzeit in einem Buchladen statt. Leider setzten sich nicht viele Leute bei 35 Grad im Schatten an einem Freitagabend in einen Buchladen. Aber nächstes Jahr werden wir einen neuen Versuch unternehmen. Dafür war die von mir selbst organisierte wirklich gut, in einer tollen Location gemeinsam mit dem großartigen Janis Plastiargis, der noch kurzfristig eingesprungen war.
Lesung im Theater Schöne Aussichten

Lesung im Theater Schöne Aussichten


Gleich nach den Flitterwochen hatte ich dann die letzte Lesung in diesem Jahr. In einem Frisörsalon! Im Rahmen des 4. Fechenheimer Literaturfestivals. Auch hier möchte ich nächstes Jahr wiederkommen, da die Location wohl ingesamt leider nicht so gut besucht war, wie andere während des Festivals. Resumierend muss ich feststellen, dass ich noch ungefähr eine Million Lesungen abhalten muss, um meine Nervosität etwas zu fangen.

4.FechenheimerLiteraturfestival

Lesung 4. Fechenheimer Literaturfestival

Natürlich habe ich auch fleißig am zweiten Teil von Moonwitch weiter geschrieben. Eigentlich wollte ich ihn noch vor der Hochzeit herausbringen und dann entspannt heiraten und flittern. Das hat nicht geklappt, weil sich eine Hochzeit auch nicht von alleine plant. Aber 2016 ist es dann auf jedenfall soweit und „Moonwitch – Die dunkle Seite“ wird das Licht der Welt erblicken!

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